Martin Luding | Caveman, Männerabend, Rote Rosen

Shownotes

Wenn Martin Luding die Bühne betritt, hat das Publikum kaum eine Chance, ernst zu bleiben. Im Stuttgarter Theaterhaus gräbt er sich als "Caveman" regelmäßig nicht nur durch Steinzeitwitze, sondern direkt in die Lachmuskeln seines Publikums.

Mal wirkt er wie ein philosophischer Höhlenbewohner mit erstaunlich guter Frisur, mal wie der beste Freund, der jede Alltagskatastrophe in eine Pointe verwandelt. Ob Beziehungsdrama, Männerlogik oder kleine Missverständnisse des modernen Lebens – Martin serviert alles mit trockenem Humor und einem Augenzwinkern, als hätte er Humor persönlich erfunden.

Als Theater- und Filmschauspieler bewegt sich Martin Luding souverän zwischen Bühne und Kamera. Seine Vielseitigkeit zeigt sich in der Fähigkeit, sowohl humorvolle als auch ernstere Rollen glaubwürdig auszufüllen. Auf der Bühne strahlt er Professionalität und Leichtigkeit zugleich aus, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Wer ihn erlebt, merkt schnell: Hier steht ein Künstler, der sein Handwerk versteht und mit Leidenschaft lebt.

Eins steht fest: Wo Martin Luding spielt, wird gelacht, applaudiert und am Ende des Abends mit guter Laune nach Hause gegangen. Wir sind uns sicher: Selbst die Neandertaler hätten sich vor Lachen in ihrer Höhle gewälzt. Unabhängig davon, ob das Körbchen voll oder leer ist.

In RENIS RUBRIK geht es diesmal um das THEATERHAUS.

Learning der Folge: Es ist keine gute Idee, während eines Stückes im Theater als Zuschauerin oder Zuschauer ans Handy zu gehen.

Foto: Martin Kemeter

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00:00:00: Bei mir ist.

00:00:00: und bei mir war tatsächlich in Essen letzte Woche einer der ersten Reihe ein älterer Herr mit seiner Frau, der hat in den letzten fünf Minuten einen Telefonat angemeldet.

00:00:10: Und sagte Bernd ich glaube es ist gleich rum du kannst losfahren.

00:00:17: Ich dachte so ich gucke ihn an und sage wie bitte?

00:00:23: Nicht für Sie, es ist unser Schaförer.

00:00:26: Seid schön!

00:00:27: Und habt ihr noch das Publikum?

00:00:29: Super!

00:00:29: Aber ich hab mir gesagt geben sie mir noch zehn Minuten.

00:00:35: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:37: La Flosie, La Flosi ist der Kessel und hier sind für euch Michael Lohner.

00:00:51: Renate, es gibt wenige Stücke in die geht man zweimal.

00:00:54: bei dir gibts eins

00:00:55: richtig.

00:00:55: Ich war ein Cape Man zwei mal drin.

00:00:58: Ich hatte Schmerzen am ganzen Körper vor Lachen.

00:01:00: Es war jedes Mal der geilste Abend meines Lebens!

00:01:05: Es ist ein Einpersonenstück, Martin Luding macht hier einen Stuck an den Cavemen und er macht es einzigartig.

00:01:12: Definitiv sensationeller Typ, Wahnsinn!

00:01:14: Wir hatten das große Glück mit ihm zu sprechen.

00:01:16: Das war ein wunderbares Gespräch.

00:01:19: Wir nehmen euch mit in die Folge.

00:01:21: Ich freue mich drauf!

00:01:25: Martin, wir sind im Theaterhaus hier im Raum, den du nicht kennst oder?

00:01:28: Bislang

00:01:29: den... Naja, von außen schon.

00:01:30: Von innen nicht.

00:01:31: Von außen bin ich schon hunderttausendmal auf zugelaufen aber jetzt weiß ich endlich auch wie es von innen aussieht.

00:01:37: Wie

00:01:37: sitzt du über dem Restaurant?

00:01:39: Was ist dir denn am liebsten?

00:01:42: Also ganz... Am liebste.

00:01:46: Jetzt in dem Restaurant da unten oder grundsätzlich?

00:01:48: Nee hier.

00:01:50: Das

00:01:51: gibt's ja noch nicht so lange.

00:01:53: das ist ja so ein bisschen.

00:01:56: Wir haben früher hier als die andere Gastronomie noch, da war immer ganz lange noch gesessen vor X Jahren.

00:02:01: Und das hat irgendwie so ein bisschen aufgelöst und jetzt bin ich eigentlich relativ selten da weil ich glaube die haben eine gute Nudeln darunter.

00:02:08: Das ist jetzt ein italienisch lastiges Restaurant und da bin ich dann so obwohl ich gar nicht so der Nudelfan bin.

00:02:15: aber ich sage mal mit Eskrich Hunger

00:02:20: Du hast ja den Abendauftritt.

00:02:28: Wann reist man dann so an?

00:02:32: Auch das ist unterschiedlich, also mittlerweile versuche ich es irgendwie zu halten dass ich einen Tag vorher da bin.

00:02:37: Ich habe hier in Stuttgart noch meinen Büro eine kleine Produktionsfirma gehabt und Das ist das Büro, so ein Laufbüro wo man auch also schlafen kann und wohnen kann.

00:02:48: Und das ist ganz vorteilhaft.

00:02:50: was ich früher bin ja weil es mir noch wahnsinnig viel spielen musste.

00:02:55: Du hast endlich gespielt und am nächsten Tag hin zurück, da ist ein Reisetag und du hast abends in der nächsten Stadt aufgetreten.

00:03:00: Heute ist nicht mehr so.

00:03:01: deswegen bin ich mittlerweile schon etwas älter.

00:03:05: Dann ist man froh wenn man einen Tag vorher da ist.

00:03:06: dann kann man am nächsten Morgen in Ruhe wach werden.

00:03:09: sag' ich mal die Sachen machen die Rituale die man so hat an dem Tag und da war ich, bin auch eigentlich keiner der dann irgendwie jeder fünf sechs Stunden vorher im Theater sitzen muss.

00:03:20: Und die Garderobe ausschwingt.

00:03:21: also bei mir ist es eigentlich schon immer eher so dass sie mich anrufen und sagen kommst du noch?

00:03:27: Ja ja, ich bin unterwegs, alles gut!

00:03:30: Wir leben in Deutschland.

00:03:31: Deutschland ist ein bürokratisches Land.

00:03:33: deswegen haben wir hier auch eine schönen Fragebogen für dich.

00:03:35: Eine wundere Frage.

00:03:36: Vor-Nachnahme.

00:03:37: Martin Ludeng

00:03:38: wo bist Du geboren?

00:03:40: In Berlin West

00:03:41: West damals, gell?

00:03:42: Damals ganz nach West und Ost.

00:03:44: Mauerkind

00:03:45: Standzeichen

00:03:46: Stier.

00:03:48: Wo wohnst du und wo arbeitest du?

00:03:50: Ich wohne in Oberstdorf Und arbeite durch Deutschland weiter eigentlich überall Wo es was zu arbeiten gibt.

00:03:56: Warst du schon mal bei der vier Schanzen so nahe?

00:03:58: Natürlich

00:04:00: Ich bin auf diesen Buckel da hoch Gehast den Berg auch schonmal oben bestiegen.

00:04:03: Also einer scheint zu vorbei.

00:04:04: Was ist denn Hausberg hoch?

00:04:06: Du meinst das Nebelhorn.

00:04:07: Nein nicht das Neblhorn.

00:04:08: Da gibts so einen anderen.

00:04:10: Da ist das Nebelhorn,

00:04:10: da

00:04:11: wo die Schanze drauf steht.

00:04:13: Ja aber da gibt es einen anderen Berg auf dem man hoch klettern kann.

00:04:16: Da gibt's das Rubyhorn?

00:04:17: Ja

00:04:17: das Rubyhorn genau.

00:04:18: Das

00:04:18: Rubyhorn ist links, das ist oberhalb von Ruby und da kannst du auch klettern.

00:04:20: Du kannst aufs Nebelhorn direkt den Mann hochklettern.

00:04:23: Was hast

00:04:23: du vom Rubyhorn schon oben?

00:04:24: Am Rubyhorn war ich noch nicht, aber ich gucke immer aufs Rubyhorn wie ich am Nebelhorn sitze weil aufm Rubyhorn oben da gibts also keine Kneipel glaube ich.

00:04:31: Und das ist natürlich sehr vorteilhaft wenn man dann nach oben latscht wegen der Erfrischung

00:04:37: Das stimmt.

00:04:37: Sowas trägst du auch Formularen beim Begriff Beruf ein?

00:04:42: Am liebsten Schufakolfer.

00:04:43: früher, weil ich Schauspieler so doof fand und dann immer gesagt habe, hey Schauspiele, sollte ich sie kennen?

00:04:48: Ich sagte nein sollten sich nicht!

00:04:50: Es gibt auch Leute die davon leben können, die man nicht kennt.

00:04:55: Früher hab' ich tatsächlich, weil hier was Verdünftiges gelernt hat würde mein Vater sagen, immer wirklich Diplomkaufmann eingetragen.

00:05:01: Und jetzt ist es aber, mein Beruf ist tatsächlich Schauspieler.

00:05:03: Wenn man irgendwann gesagt hat mach doch mal das was du ausübst und nicht mit was du gelernt hast.

00:05:07: und was ich gelernt habe, ist Wirtschaftswissenschaftler.

00:05:10: Aber ausüben tue ich die Schauspieleerei seit knapp dreizig Jahren jetzt ja.

00:05:16: Okay heute Abend hier bist du der Caveman und mehr über dich kommt jetzt von unserem Röstle.

00:05:24: Wenn Martin Ludigen die Bühne betritt, hat das Publikum kaum eine Chance ernst zu bleiben.

00:05:33: Im Stuttgarter Theaterhaus krebt er sich als Caveman regelmäßig nicht nur durch Steinzeitwitze sondern direkt in die Lachmuskeln seines Publikums.

00:05:42: Mal wirkt er wie ein philosophischer Höhlenbewohner mit erstaunlich guter Frisur mal wieder beste Freund der jede Alltagskatastrophe in eine Porante verwandelt Ob Beziehungsdrama Männerlogik oder kleine Missverständnisse des modernen Lebens.

00:05:58: Martin serviert alles mit trockenem Humor und einem Augenzwinkern, als hätte er Humor persönlich erfunden!

00:06:05: Als Theater- und Filmschauspieler bewegt sich Martin Luding souverän zwischen Bühne und Kamera.

00:06:11: Seine Vielseitigkeit zeigt sich in der Fähigkeit sowohl humorvolle als auch ernstere Rollen glaubwürdig auszufüllen.

00:06:19: Auf der Bühnen strahlt er Professionalität und Leichtigkeit zugleich aus ohne dabei an Tiefe zu verlieren.

00:06:26: Wer ihn erlebt merkt schnell, hier steht ein Künstler der sein Handwerk versteht und mit Leidenschaft lebt.

00:06:34: Eins steht fest – wo Martin Luding spielt wird gelacht, applaudiert und am Ende des Abends mit guter Laune nach Hause gegangen.

00:06:43: Wir sind uns sicher selbst die Neandertale hätten sich vor Lachen in ihren Höhlen gewälzt Unabhängig davon ob das Körbchen voll oder leer ist.

00:06:54: Martin, weißt du, dass ich diesen Running Gag, das der mir sehr hilfreich war in meiner Beziehungsarbeit.

00:07:00: Der wäre?

00:07:01: Ich bin jahrelang mit so meinem besten Kumpel abends weg gewesen.

00:07:04: Du kannst diesen Klassiker, man geht weg und dann kommt nach Hause zurück.

00:07:08: die Partnerin fragt wie war es.

00:07:10: Man sagt super Abendkampf, super Quersen.

00:07:12: Sensationär, mir empfehlt Spaß mal.

00:07:14: Wo überhaupt ihr geredet?

00:07:15: Ich weiß es nicht!

00:07:17: Das

00:07:17: kann nicht sein, das greifst du ja auf in deinem Stück und ich habe dann mit meinem Kumpel Max am Ende immer vereinbart.

00:07:23: Ich brauche drei Themen.

00:07:25: jetzt also beruflich steht eine Veränderung an.

00:07:27: Kinder wechseln die Schule und die Gattin macht jetzt irgendwie Handarbeiten als Hobby.

00:07:33: und dann war meine Partnerin dann immer zufrieden.

00:07:35: Das heißt du hast mit deinem Stück dass du verkörpersst hast du bei mir wirklich jahrelang für sehr viel Freude oder sehr viel Ruhe im heimischen Abortmore gesagt

00:07:46: Selbst bei meinen Eltern ist es.

00:07:48: Ist

00:07:48: es so?

00:07:48: Ja,

00:07:49: das ist wirklich das.

00:07:50: Das Gebeste war immer, wenn ich meine Eltern besucht habe schon nach dem nächsten paar Jahre gespielt habe.

00:07:55: Wenn meine Mutter stand in der Küche und redete beim Kochen eigentlich vermeintlich mit meinem Vater und dann lief noch das Radionieben her, Klasse-Radio und dann gibt es ja eine klassische Durchreiche...

00:08:08: Ja, haben wir auch gehabt.

00:08:10: Witzigerweise ist die Durchreiche bei meinen Eltern direkt neben der Tür, wo man so denkt, er geht da rein und dann reichen sie den Anschluss.

00:08:17: Stimmt!

00:08:19: Also wenn es unten die Durchreichende zweite Tür gibt könnte man im Kreis laufen.

00:08:22: aber der Witz ist ja mein Vater saß hinten auf der anderen Seite und hatte die Zeitung.

00:08:29: das war wie bei Lorion sagte immer Martin, wir waren jetzt so oft bei dir.

00:08:33: Deine Mutter hat es nicht verstanden, die will immer nur sammeln, sammelt, sammel und sammle.

00:08:36: Ich sage einfach mal und du, du liest deine

00:08:38: Zeitung.".

00:08:39: Und das ist halt ... Meine Mutter redet jahrelang an ihn hin und es prallt eh dann irgendwie ab.

00:08:46: Das sind meine Highlights, wenn ich das so bei meinen Eltern sehe.

00:08:51: Denke ich mir manchmal.

00:08:53: Hast du nicht so viel falsch gemacht, auch mit dem Ding des Tischspielern?

00:08:56: Es ist erstaunlich frisch geblieben.

00:08:59: Gibt es da irgendwie für dich eine Lieblingsszene die Du hast?

00:09:03: Ach, es gibt einiges!

00:09:05: Das ist ja die Urform des Stücks, das ist dann doch deutlich eigentlich anders als... also die Jahre entwickelt man Sachen dazu oder baut die aus.

00:09:14: Ich habe zum Beispiel Kollegen Die spielen andere Sachen total lange, die ich total kurz abhandle.

00:09:19: Weil ich die fünf vielleicht nicht so wichtig oder weiß nicht so gerne spiele.

00:09:22: Es gibt ein paar Sachen, die die Autoszenen mag ich sehr gerne Männer beim Autofahren und was ich auch sehr mag ist zum Beispiel dass man eben dann auch nicht Frauen beim autofahren zeigt und gerade dieser dieser ist auch glaube ich eine große Qualität des Stücks und der Übersetzung von Christian Bader da gar nicht übergriffig zu werden bzw Wenn die Männer so Auto fahren, jetzt bei den Frauen zu sagen, ihr könnt alle nicht einbanken.

00:09:49: Das ist zu eindimensional sondern ich bin ja als Mann auf der Bühne muss sich immer den Mann ein bisschen mehr auf die Schippe nehmen als die Frau damit diese Gradwanderung funktioniert.

00:10:00: und das mag ich sehr gerne.

00:10:02: Die Autofahrgeschichten mag es sehr gern und am liebsten habe ich eigentlich die Territorien im Haus weil das ist immer so einen Punkt am Stück wo Wenn ich die Männerfrage, ist es euer Haus und dann gerade hier in Schwaben.

00:10:18: Natürlich ist mein Haus!

00:10:21: Ich meine es noch nicht finanziell, ich meine es jetzt von der Räumlichkeit.

00:10:24: wenn ihr mal wirklich anguckt und dann kommt sie langsam und sagt ah Scheiße ja oder typisch männliche Domäne das mag ich dann sehr.

00:10:32: was dann?

00:10:32: da kommt ja Kellergarage Dachboden und sagt ja super Die besten Blätzer.

00:10:38: Also es soll ja den einen oder anderen die andere geben, die es tatsächlich noch nicht gesehen hat in Caveman.

00:10:42: Kurz im Inhalt ist ein Solo-Stück über das Verhalten von Mann und Frauenbeziehungen uns... Es wird geschildert was da klappt und was nicht

00:10:49: klappt.

00:10:51: Kann man so sagen?

00:10:51: Ja

00:10:52: kann man so machen.

00:10:53: Versucht es zu schildern!

00:10:55: Du spielst es ja unglaublich oft also an die tausendmal, kannst du deinen Stuttgart allein?

00:11:03: Ich habe das gespielt, glaube ich jetzt irgendwie.

00:11:06: Also wir haben im nächsten Jahr ... ... und es sind tatsächlich auch meine... ... weil ich das vor zwei tausend zwei in Berlin begonnen hab.

00:11:14: Das Stück gibt's seit zweitausend.

00:11:16: Das hat mein Kollege, der es auch übersetzt hat mit dem ich sehr eng befreundet bin.

00:11:19: Christian Bader damals in Berlin die Premiere gespielt und er fing dann an das in München zu machen und in Hamburg und so weiter.

00:11:27: Und relativ schnell wurde es sehr erfolgreich, dass auch andere Schauspieler nachkommen.

00:11:30: Ich war irgendwie, glaube ich die Nummer vier irgendwann.

00:11:33: Am Anfang wurde am Anfang in Berlinspielen nach Viert verklappt – die Komödie.

00:11:41: Von da kam dann der Androh von der Regisseurin Esther Schweins mit der ich ewig befreundet bin also schon lange vorher auch.

00:11:47: Die mir sagte dann du musst hier mal nach Stuttgart kommen jetzt hier, das geht ja sonst schief!

00:11:52: Und dann kam ich im August glaube ich hier absoluten hochsommer mit.

00:11:57: Ich werde es nie vergessen.

00:11:59: Die kam aus berlin und wir haben ja in eurer, ich glaube nicht falsches klima also sehr heiß und trocken Und ich kam hier hin und lag unten am schlossplatz und dachte ich verpuffe.

00:12:10: ich bin mit dieser So feuchten wärme die in dem kessel unten Am Anfang überhaupt nicht klar gekommen.

00:12:16: Es war echt schwierig.

00:12:18: und und dann noch theater.

00:12:19: und er wird nie vergessen wie wieder theaterhaus Schein.

00:12:22: für Warnerschrittsmeier meinte er Martin, heute ist ein bisschen dämpfig.

00:12:29: Ich dachte das war eine freundliche Umschreibung von dir läuft schon beim Auf-die-Bühne gehen der Schweiß aus allen Boahnen.

00:12:38: Du spießt das Stück

00:12:39: schon sehr lange und hast immer wieder Interviews gegeben.

00:12:42: es gehört zu deinem Job.

00:12:43: dazu aber gibt's die Frage die immer wieder kommt?

00:12:45: Die dich auch vielleicht ein bisschen nervt.

00:12:50: Ähm... ... ist, wieviel Caveman steckt in Ihnen?

00:12:57: Wie wollt ihr das ausstellen.

00:12:58: Nein die

00:12:58: steht tatsächlich nicht drauf!

00:12:59: Also ich war mir hundertprozentig sicher dass es eine Frage ist... Die habe ich tatsächlich gar nicht drin.

00:13:05: Weil du es ja auch nicht geschrieben hast.

00:13:06: Das ist immer, immer wievier Caveman... Machen Sie es dadurch, dass sie dieses Stück spielen in Ihrer Beziehung besser und so.

00:13:15: Das sind so die Klassiker eigentlich.

00:13:17: Also was soll der Bingo immer?

00:13:19: Ja.

00:13:19: Dass es tatsächlich die Frage immer kommt Und das ist bei mir ein bisschen schwierig, weil ich wirklich nicht sehr wenig, aber nicht mal die Hälfte von dem bin.

00:13:31: Ich bin ja Schauspieler!

00:13:33: Also ich stelle etwas da und es gibt viele Freunde, die ich kenne.

00:13:38: Es gibt viele Sachen, die absolut auch bei mir übereinstimmen.

00:13:42: Aber ich kann auch viele Sachen mit Freunden von mir auch nicht mehr stimmen.

00:13:44: Also ich gehe zum Beispiel meine Frau, die wahnsinnig begeistert hat, dass ich gerne shoppen gehe... Also, hat natürlich auch seine Grenzen.

00:13:51: Also ja man muss auch wirklich sagen also Power Shopping ist dann schon es gibt ja auch so... ...also für mich eine Grenze wo ich mich dann freue wenn da irgendwo eine Kraut steht und man sagt man kann sich immer ganz kurz auch mal absetzen oder so.

00:14:05: aber ansonsten bin ich der Sache nicht abgeneigt.

00:14:08: Also das ist also die Übergänge sind fließend.

00:14:13: damals mal so

00:14:18: Wo endet die Figur Caveman und wo beginnt Martin?

00:14:22: Genau, ja.

00:14:24: Dann ist es verpackt.

00:14:25: Ist ganz einfach!

00:14:26: Die Figur cavemen beginnt um zwanzig Uhr.

00:14:29: Ja genau.

00:14:29: Um zwanziger dreißig und dann begint Martin.

00:14:31: Es ist tatsächlich ein Ritual Ich dusche nach jeder Vorstellung.

00:14:38: Das hat erstens was damit zu tun dass ich und das is eine sehr sportliche Veranstaltung ist wenn du's gesehen hast und weißt Auch eine sehr körperliche Angelegenheit ist da, über die Bühne zu hüpfen zweimal eine Stunde knapp oder zwei Stunden.

00:14:53: Und also da gibt man schon sehr viel von sich selbst und auch körperlich.

00:15:00: aber das Duschen ist nicht nur eine reinige Geschichte es ist auch ein Abwaschen von der Rolle weil deswegen steht eigentlich meiner Bühnenanweisung auch drin ich spiele nur an Schwierorten wo es eine Dusche gibt.

00:15:11: Das ist allerdings auch mittlerweile so.

00:15:14: dann die Produktion kommt.

00:15:15: Jetzt haben wir das Problem, sie wollen es unbedingt machen aber wir haben keine Dusche.

00:15:18: was machen wir jetzt?

00:15:19: Da haben Sie einen Waschbecken, weißt du nicht, da haben Sie ein Eimer.

00:15:23: Also habe ich einmal den Eimer angeboten.

00:15:25: seitdem kriege ich auch gerne mal Spielorten entsteht eine Eimer, da muss ich sehr lachen.

00:15:28: ja weil die Leute hier reinkommen denken immer erst zum Reihenpinken und sagen dass ist ne Toilette.

00:15:33: also für mich ist es so ein Ritual, es ist tatsächlich eher das Ritural dieser Rolle nicht los zu werden weil ich sie nicht mag sondern weil es gibt so nen Schnitt.

00:15:45: Das krass oder der Erfolg an dieser Rolle ist ja auch der, dass die Menschen wirklich dich für jemanden halten, der direkt aus ihrer Mitte kommt und so behandeln sie sich hinterher.

00:15:56: Also du spielst dort eine Rolle und gehst hinterher durchs Feuer im Theater zum Beispiel.

00:16:01: Die Leute sehen dich mit einem Lächeln und hauen dir auf die Schulter.

00:16:04: Alte Sau war das geil!

00:16:05: Und soweit du das in dem Stück gemacht hast, da gibt es gar keine Grenze.

00:16:08: ganz oft Ja nervt ich das nicht.

00:16:13: Kollegen, die es dann sehen, ob sie Grenze überschritten und so.

00:16:16: Ich sage, naja ganz einfach kann die Schippe ja nicht auflegen und hinterher dann muss ich halt hinten rausgehen, wenn ich es vermeiden will.

00:16:22: Das wäre er machbar?

00:16:23: Jetzt mache ich auch meistens.

00:16:25: Aber nichts damit zu tun, dass die Leute nicht sehen wollen sondern weil für mich der Deal da gemacht ist.

00:16:28: also ich habe dieses Unterhaltungsding... Und ich glaube auch nach von zwanzig Jahren so anders als vielleicht nach fünf Jahren oder so war wo man das noch so anders genossen hat.

00:16:44: Und ich bin auch nicht so dadurch, dass sich dieses Schauspiel ja nie gelernt habe.

00:16:47: Bin ich auch da eher... Sieht das eher als positiven Arbeitsauftrag?

00:16:54: Das ist doch dieses was ich so sagte mit anderen Kollegen.

00:16:57: und wo so viele Kollegen die von der Schauspielschule kommen, die ganz anders an so eine Rollenarbeit rangehen und ganz anders einen Abend dran gehen.

00:17:04: Die holen sich auch Die Sache von woanders, die mit den ganzen Stunden vor einer Vorstellung gesprochen.

00:17:10: Ich telefoniere drei Minuten vorher.

00:17:12: Also wenn ich mit Freunden telefoniere und die Theaterausbildung haben, über die Jahre kennengelernt habe und ich rede und rede und dann sage irgendwann du jetzt ist es fünf Uhr acht.

00:17:21: Ich muss gleich auf die Bühne.

00:17:23: Dann kriegen sie auf der anderen Seite... Schnappatmung und sagen, wie du musst gleich auf die Bühne.

00:17:27: Das sind halt... Die haben halt gelernt.

00:17:29: ich übertreibe jetzt sich mit einem Korken im Mund eine Stunde warm zu sprechen und können dann auf die bühne um das dann zu präsentieren.

00:17:35: für mich ist es so ein Entertainment-Ding.

00:17:38: Ich gehe da raus und bin dann der und will den Leuten guten Abend bringen Und mir auch!

00:17:45: Also das ist für mich auch Spaß.

00:17:48: Der Stück Caveman ist ja eine Adaption von, ich glaube Defending the Cavemen heißt das von Rob Becker.

00:17:54: Hast du jemals das Originalstück

00:17:56: gesehen?

00:17:57: Nein!

00:17:57: Ich weiß bloß dass es Originalstücke ganz anders arbeitet also andere Texte sind.

00:18:05: der Christian Wader hat dann unglaubliche Leistungen Vollbrachtes einzudeutschen überhaupt, weil da gibt es ja auch viele Beispiele wo sie überhaupt nicht funktioniert hat.

00:18:15: Und bei Defending the Caveman ist zum Beispiel der Robbecker, der steht auf der Bühne und das ist der Fernseher wie aus Knochen und so und also so eine Wohnung eingerichtet wie in einem... Wie man sich vorstellen würde ein moderner Neandertaler in den Stein gehauen die Höhle, so es ist die ganze Bühnen gebaut.

00:18:31: Das gibt's bei uns alles gar nicht.

00:18:32: Bei uns ist ja die Situation dass der Protagonist Tom nach Hause kommt, dann stehen die Koffer vor der Tür Und da steht halt eine Tür und er steht halt draußen.

00:18:41: Die Tür ist zu, so!

00:18:44: Sie hat ihn draußen stehen lassen und dann ist es meine Aufgabe die Leute davon zu überzeugen dass das eigentlich eine gute Idee wäre mir wieder reinzulassen.

00:18:52: Ansonsten habe ich meinen Job nicht gemacht.

00:18:54: wenn wir sagen nach DNA schon wie ich draußen stehen lasse Dann hast du wahrscheinlich das falsch gemacht.

00:18:59: ja

00:19:00: Ja, weil das ist ja der Schöne an deiner Rolle oder wie du spielst.

00:19:02: Man ist ja hin und her, man leidet mit dir mit aber irgendwie zwischendurch versteht man dann auch ganz gut warum es so weit gekommen

00:19:09: ist.

00:19:09: Ja natürlich!

00:19:10: Das ist ja auch wichtig.

00:19:12: Ich würde gerne mal wissen wie die Rolle zu dir kam.

00:19:13: Es gibt diese Anekdote dass im Wohnzimmer Esther Schweins zu dir gesagt hätte Du bist es, du machst es?

00:19:20: Ja ungefähr so Aber es war nicht ein Wohnzimmers, es war in der Küche tatsächlich.

00:19:25: Und zwar kenne ich die Esther seit.

00:19:31: Und zwar war die damals Schauspielschülerin in Schauspilschule Bochum und hat beim westdeutschen Rundfunk gejobbt für eine Show, die Marielle Milowicz moderiert hat.

00:19:42: Die hieß Techtelmächtel.

00:19:43: Das war so ein Herzblatt vom WDR.

00:19:45: Da ging es um Urlaubsbekanntschaften Da hatte mich eine Ex-Freundin von mir als Urlaubsliebe genannt und die werden dann eingeladen.

00:19:56: Und wir haben nach Köln gefahren, jeder der drei Geschichte erzielt, der drei Männer... ...und der neue Mann von der Frau hätte raten müssen, wer das Technolab-Test

00:20:08: für Mächtel war!

00:20:08: Das klingt aber

00:20:09: total spannend!

00:20:10: Das Problem war

00:20:10: einfach von öffentlich rechtlichen Runden

00:20:12: vor richtig.

00:20:13: Die Marielle Millowitsch war ja schon immer ein cooles Socke.

00:20:17: Und jetzt war das Problem an der ganzen Geschichte.

00:20:24: Ich glaube, es war Tanja Rote hieß die Frau, die mich benannt hat – ich wusste sie ja gar nicht!

00:20:30: Das Problem wäre gewesen, wenn ich da hingefahren wäre hätte ihr neuer Freund da gesessen und das war der Ex-Freund von meiner Exfreunde von einer anderen.

00:20:36: Also das heißt er hätte einen König gesessen mit ihm gesagt «Ludy, was machst du hier, du alte Feine?».

00:20:47: Wie wahrscheinlich ist das denn?

00:20:51: Und ich freundete mich mit Esther an und wir haben den dann irgendwie Berlin gezeigt, die haben Casting gemacht in Berlin.

00:20:57: Und Fune war noch auf der falschen Seite, es war ja kurz nach der Wende.

00:21:00: Wir sind gleich da und waren Oranienburg.

00:21:03: Ich lebte aber nicht in Rade und das ist genau die andere Seite und sie mussten die noch eine Stunde um Berlin rumfahren.

00:21:08: Die waren fix und fertig und ich hatte eigentlich ne Klausur am Nachmittag.

00:21:12: Sie konnte ich dann noch an einem anderen Tag schreiben und dann habe ich gesagt, jetzt machen wir das hier.

00:21:17: Weil wenn ich es nicht vergesse, sie sind bei mir rein mit einer Freundin zusammen.

00:21:21: Und die haben erst mal... Ich hatte keine Alkohol, ich hatte eine Flasche Stoisch-Neyer Wodka im Eisfach!

00:21:28: Die beiden haben erst mal jeden doppelten Wort gar getrunken und gesagt, so.

00:21:32: Und jetzt können wir dich aufnehmen oder nicht aufgenommen.

00:21:34: Da hat das alles nicht funktioniert.

00:21:35: aber wir haben uns über die Jahre war mir befreundet und es ist auch so geblieben.

00:21:40: also unsere Kinder kennen sich und wenn man sich immer mal wieder über Monate auch gar nicht hört Ist das eine dieser Bekanntschaften?

00:21:48: Eine dieser Freundschaften wo man sagt wie man dann zusammen ist und zusammen Zeit verbringen ist als wäre man eigentlich gestern auseinander gegangen.

00:21:55: Es gibt ja diese Diese Verbindung und die haben wir, das ist eigentlich meine langjährigste Freundin.

00:22:01: Die erster und die saß bei mir tatsächlich in der Küche und ich kochte irgendwas glaube ich oder rührte irgendetwas rum Und sie sagte und sie telefonierte mit dem Produzenten keine Ahnung und sagte ach übrigens Schätzchen Ich möchte dass du Capeman spielt und ich hatte damals die Premiere gesehen mit Christian Wader in Berlin oder die direkte Vorstellung.

00:22:21: Das war nicht die Premiere sondern die direkte Vorstellung.

00:22:26: Filmschauspieler seit auch wie die Jungfrau zum Kinder.

00:22:31: Seit drei, zwei Jahren oder drei Jahren überhaupt erst und war noch nie auf der Bühne gestanden.

00:22:35: Ich hab mir gesagt du bist Wahnsinnig!

00:22:38: Ich bin nie auf einer ganzen Leben noch nicht auf der bühnen.

00:22:41: gestanden das ist ein Solo-Programm da steht eine an einem

00:22:44: auf einer Bühnerin.

00:22:44: Sie

00:22:45: hat zwei Stunden.

00:22:46: Und dann dachte sie nur was du kannst und was du nicht kannst weil ich dich besser habe.

00:22:51: Dann haben wir das erarbeitet und jetzt bin aber ich bestimmt fast an die drei tausend.

00:23:01: Vorstellung von Caveman auf dem Buckel würde ich... also wenn es alleine in Stuttgart neunhundert sind, da glaube ich jetzt mit sechshundert noch was tausends zu schauen, glaube ich.

00:23:11: Die primären Stuttgarten allerdings nicht mit dir?

00:23:14: Im August, in Wangen unten.

00:23:17: Der Abend wurde schreibt das Theater selbst Achtung zum Desaster.

00:23:21: der damalige Schauspieler war warum auch immer völlig indisponiert.

00:23:24: Mindestens die Hälfte des Textes musste von den Regisseuren so flirrt werden.

00:23:28: sie war teilweise deutlich zu hören als der

00:23:30: Schauspieler.

00:23:32: Die Reaktion des Publungs war dementsprechend.

00:23:34: die Reaktionen der Presse vernichten ein vollkommender Fehlstart.

00:23:37: nach zehn Vorstellungen kamen der Ersatz in Gestalt von Martin Luding er brauchte genau.

00:23:40: vier Tage.

00:23:41: danach ging die Erfolgsgeschichte dieser Produktion los.

00:23:45: Wahnsinn,

00:23:45: ja.

00:23:46: Ich weiß noch wie ich Gerberner Schretzmann erkenne und ihr müsst euch vorstellen wenn ein Kollege dessen Namen wir hier nicht nennen einen dermaßen schlechten Start hat.

00:24:00: aber durch Vollheit oder was auch immer man dann irgendwie auf die leichte Schulter nehmen sag' ich jetzt mal kam ich da natürlich in Stuttgart an vermeintlich gemähte Wiese sehr stark zugewachsen.

00:24:18: Also keinen Schweinen wollte eigentlich so sehen, die Presse war vernichtend.

00:24:22: und dann lernte ich Werner Schritzmeier kennen.

00:24:24: der sagte heute noch oder irgendwie heute sagt er.

00:24:26: und dann kam Martin Ludwig in einem weißen Leinenanzug.

00:24:30: für totaler Quatsch!

00:24:31: Ich hatte nenne Creme Champagnerfarben eine Hose an wie ich hinzufügen möchte und ich war einfach sommerlich gekleidet also die bei thirty-fünf Grad im Schatten im August in Stuttgart.

00:24:43: aber so wird es heute noch Koalportiert von Werner Schretzmeier, gar dem Intendanten vom Theater.

00:24:48: Er sagt dann kam Marty Ludwig im weißen Leinenanzug und dann zog der Erfolg ein.

00:24:55: Aber das war schon ein Fund als ich dahin kam.

00:24:56: Ich wusste ja ... Ich wuste schon um die Problematik vorher muss ich zugeben.

00:25:01: Das hatte damit zu tun.

00:25:02: Ich war in Fürth und habe dort gespielt Und die Esther rief mich, ich glaube drei Tage vor der Premiere in Stuttgart an und dachte zu mir es kann hier ganz schwer werden Es kann sein, dass ich die Premiere in Stuttgart spielen muss.

00:25:17: Die Worte waren glaube ich das sind ja zu intern aber die kann man jetzt erzählen weil es ja schon ewig ist.

00:25:21: Ich sagte so wenn der morgen nicht halbwegs das macht wie es sein soll dann müssen wir dich hier einfliegen und da musst du das machen.

00:25:29: und dann hat aber Werner gesagt nein nein nein.

00:25:32: also der Schauspieler ist zur Werne und das ist auch eine hohe große Qualität.

00:25:37: er sagt.

00:25:38: Der ist besetzt Und der macht das jetzt auch und dann ziehen wir es durch, haben das durchgezogen.

00:25:43: Dann hörte er den Schauspieler weniger als er ist, da die im Seitendingen oder so mit ihm zu fliehen.

00:25:55: Das ist natürlich hardcore ja!

00:25:56: Ich weiß noch dass man sagt Stuttgart, weil der Welterfolg Stuttgarterwissen, die Stuttgarder Wissen ist besser So nach dem Motto.

00:26:04: Und das war natürlich für den Schauspieler, wenn du wieder ankommst mit der Presse ein echtes Fund, weil die Leute dann natürlich sagen, sitzen dann irgendwie statt fünfhundert, sitzen da nach hundertfünfzig Figuren und... Das ist natürlich so einen halb leeren Saal irgendwie zu bespaßen.

00:26:23: Ist auch nicht einfach, ja?

00:26:23: Weil gerade kält man solche Stückeleben viel von einer Übertragung, dass es die Leute sich angucken und merken, dass eine Welle entsteht des Lachen und der Begeisterung.

00:26:34: Ich weiß noch, das fühlte sich nicht so richtig gut an.

00:26:37: Aber ich war ja in Franken vorher... Ich bin der Ausführer, ich kam aus Fürth, wo der... Das werde ich nie vergessen!

00:26:42: Wo der Intendant von Franken, der Volker Heismann, die sind zuviel da, aber Volker Haismann einer der beiden, die dort auch selber spielen, sagte es mir, ich kann das jetzt bei den Pringchen jetzt mal geholt werden.

00:26:52: Ich habe gesagt immerhin im Prinzipelsohn, wir haben dieses Glück blind kauft und der Frankel locht mit gern.

00:26:58: Also ich sag mal er freut sich bis zum bis zum Hals hoch, aber jetzt sagt es nicht sein Gesicht.

00:27:03: Er freut und lacht und schluckt wieder runter.

00:27:07: Und

00:27:08: das

00:27:09: war sehr nett dass du mir von meiner Premiere entführt hast.

00:27:13: Das wurde dann ganz schön weil ich kam natürlich aus dem Hardcore Bereich aus Berlin und Berlin ist natürlich erste Reihe sitzt Hans Peter mit verschränkten Armen und seine Augen sagen einfach nur so alter Eins ist mal Fakt.

00:27:29: Es gab zehn Möglichkeiten heute Abend auszugehen, also Samstag.

00:27:34: Der Frühstückabend ist im Almer und jetzt ziehe ich ihn mit meiner Eulen... Und wenn du jetzt nicht lustig bist, dann hast du dich richtig schlecht dran.

00:27:47: Und Hertha hat nur drei daheim verloren

00:27:49: am Mittag.

00:27:52: Das ist ja keine Seltenheit.

00:27:56: Man geht nicht wegen Fußball ins Olympiastadio.

00:28:02: Es ist wirklich egal, wo man hinkommt.

00:28:05: Ich bin Gott sei Dank kein Fußball-Felder.

00:28:07: Ich sehe gerne gute Fußballspiele.

00:28:09: Ich bin aber kein Fan von einem Verein.

00:28:11: Das macht die ganze Sache unglaublich entspannt und leidend, weil du halt einfach gerne... also dieses jetzt dieses ich dachte sagen wir zu der Zeit dieses fünf zu vier von letzte Woche Pariser oder mal gegen Bayern.

00:28:24: das war einfach ein unfassbar

00:28:25: gutes Fußballspiel

00:28:28: und da freue ich mich dann.

00:28:30: aber Ich weiß noch wie natürlich viele Berliner, wer geben der Herr gibt es noch eine Chance?

00:28:36: Der Herr da geben wir noch ne Chance und das hat nachher gut.

00:28:39: Es ist halt wenn du weltweit irgendwo in anderen Ländern gelebt hast oder auch in anderen Städten zu sagen... In Deutschland haben wir jetzt damals war Union noch lange nicht in Sicht also auf schon erster Liga Tauglichkeit.

00:28:52: Jetzt gab's einfach keinen ersten Liga tauglichen Verein aus der Hauptstadt wirklich.

00:28:56: Ich glaube es gibt nirgends!

00:28:59: Ich kenne kein Land.

00:29:00: Es wird sicher geben, jetzt ruft sicherlich jemand drauf.

00:29:03: Das gibt's in Ecuador!

00:29:04: Schreibt es in die

00:29:06: Kommentare wenn ihr es wisst weil das ist in Berlin wirklich und ich komme noch aus einer Zeit wo Tennis Borussia, Charlottenburg wo ich ja dann ein bisschen geworden bin.

00:29:20: Sponsor Kuno Konrad aus Feinge ins Kleingladbach mit der Göttinger Gruppe Vertrauenswürdig war.

00:29:29: Ich

00:29:29: kenne dann auch noch einige Sponsoren von früher, das waren so diese ganzen Unternehmer in Berlin sehr erfolgreiche Unternehmer die dann auch die Fußballspieler angestellt haben.

00:29:41: Ja ja.

00:29:41: Die waren angestellt bei denen als ... Das war eine

00:29:43: ganze Umschläge.

00:29:45: Ja

00:29:46: genau.

00:29:47: Aber TB-Wahne, das war ja auch mal erst liegertauglich und wenn nur kurz aber... Ich sag noch, da war es dann mit Hertha Nr.

00:29:56: III und hertha WSC.

00:29:57: Das ist alles lange her jetzt.

00:30:00: Ja hier in unserem schönen Fußball-Podcast.

00:30:04: Martin also du kamst da an das ist ja Gefahr und Chance zugleich.

00:30:10: Also da hat jemand jetzt irgendwie.

00:30:13: Also sagen wir so, eigentlich konnt man's... Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden oder?

00:30:18: Als Vorlage nein.

00:30:20: Hast du ja gerade vorgelesen.

00:30:21: also ich glaube eine... Ich glaube ich stets

00:30:23: auch auf der Homepage vom Theater war sie mir nämlich ganz sicher.

00:30:31: Es gibt ja viele schlechte Kritiken.

00:30:34: also ich weiß noch als ich mal mit einem Freund unterwegs war und jetzt dachte ich was ist denn los mit dir?

00:30:39: der telefonierte mit mir und sagte Theaterkritik, die war jetzt irgendwie nicht so gut.

00:30:43: Er sagt, da habe ich ihm die vorgelesen.

00:30:44: und er sagt, das ist doch keine schlechte Theaterkritie.

00:30:47: Der Junge!

00:30:48: Schlechtig Theaterkritiek ist wenn... Und dann hatte mir das vorglesen, weil ich zusammenkriege irgendwas in der Richtung, dass ohnehin schon viel zu oft gespielt... In dem ohnehin schön viel zu aufgespielten Stück Minna von Bahnhelm spielt der Schauspieler XY schlecht

00:31:03: Ende.

00:31:04: Und dann sagte er in einer Aufführung Hamlet wurde die Orphelia nicht erwähnt in der Kritik.

00:31:13: Das!

00:31:14: Ich bist eine schlechte Kritik, wenn du eine der absoluten Hauptmannschaft nimmt, die einfach dran vorbeigeschrieben

00:31:20: wird.".

00:31:20: Und dann hat er immer zu mir gesagt, halt es wie Helmut Berger.

00:31:23: Es gibt keine schlechte Kategorie.

00:31:24: Hauptsache sie schreiben

00:31:25: den Namen richtig.

00:31:26: Wobei ich schon einen Unterschied habe... Ich komme aus dem Sportjournalismus.

00:31:29: Da hast du oft das Gefühl, dass die Jungs alle stolze Sprungen ins Stadion geschafft haben und mit ihrem Verein mitfiebern.

00:31:36: Es kommt ganz oft auch in der Berichterstattung oder da drehe ich dann immer durch wenn denn die Moderatoren vor allem sind.

00:31:42: Wir wünschen ihnen viel Erfolg!

00:31:44: Nee es ist nicht deine Aufgabe da am Spielfeld ran weil dem Gegner wünschte deinem nächste Woche viel Erfolg.

00:31:50: Die Theaterkritikerinnen und Kritiker habe ich immer den Eindruck sie suchen Die Suche nach dem Ding, nach dem Mangel der Ihnen misst Falt hat.

00:31:58: Also wenn Ihnen neunzehntig den Gefallen haben das eine wird groß geschrieben was jetzt nicht so toll war.

00:32:02: Das Bühnenbild geht ja gar nicht.

00:32:05: Ja zum Beispiel gibt es aber auch so Kritiker wo da einfach schon weiß, da kommt

00:32:09: nichts.

00:32:09: Gott

00:32:10: hab ihn seelich Arne im Bauer aus Ludwigsbrot.

00:32:13: Wo du wusstest einfach in der schlechten Tare da kann sich Wund spielen?

00:32:17: Das wird nix!

00:32:18: Der steht am nächsten Tag, steht drin.

00:32:20: Der größte Scheißdreck, den das Theater aus jedem eins veranstaltet.

00:32:23: Ich habe übrigens zu dem falschen Namen schreiben eine Sache.

00:32:26: Da war der Intendant vom Tollhaus in Kaselwerden-Belschnabersch.

00:32:29: Stinksauer!

00:32:30: Weil es gab ne Premiere von einem Stick auf und davon nackt über die Alpen.

00:32:33: Das ist ein anderes Solo-Programm was ich damals entwickelt hab mit Christian Bader übrigens zusammen Und das spielte ich da und nach der Premiere stand irgendwie unter dem Bild Michael Ludwig.

00:32:41: Und das war aber der Kulturreferent von Karlsruhe, die hatten einfach nicht meinen Namen sondern den Namen da reingeschrieben.

00:32:49: Und so viel zum Thema.

00:32:50: Hauptsache sie schreiben den Namen richtig weil er stand Unter dem Bild.

00:32:53: Ich war da drauf.

00:32:55: Aber wie lief's denn dann in Stuttgart?

00:32:57: Jetzt sind wir immer noch beim Anfang oder so.

00:33:00: Wie schnell war es denn, also... ...wie war dein erst mal in Stutgart?

00:33:03: War der Verhaltener blau?

00:33:04: Dann am Ende oder sind sie ausgeflippt?

00:33:06: Ich glaube

00:33:06: das weiß ich ganz ehrlich sagen.

00:33:09: Also da würde ich lügen wenn mich jetzt an diese Vorstellung erinnern würde.

00:33:14: Das ist einfach so viel gewesen.

00:33:16: Ich weiß dass es irgendwann dieses Gefühl gab diesen Schalter im Theaterhaus als die gesagt haben Jetzt sind wir ausverkauft und in Hochzeiten.

00:33:26: Und das darf man nicht vergessen, da haben die Leute im Februar angerufen unten an der Krasse.

00:33:32: Das weiß ich noch.

00:33:32: Wir haben gesagt mir werdet ihr mit diesem Kaffee... Wie heißt der Kasper?

00:33:36: Schätzle, wie heißt der Casper?

00:33:37: Kepp Kaffees!

00:33:38: Der Jodler hat ja auf der Bühne gestohlt.

00:33:40: Da ist er über die Frau und den Männern machte.

00:33:42: Er wollte mal Karte.

00:33:43: Dann hat sie gesagt, Sie können dann Samsteg.

00:33:46: Aber er sagt dann nee, im Oktober.

00:33:49: Er war von Februar bis Oktober ausverkofft.

00:33:52: Und das hat natürlich, es hört sich so toll an und ist auch toll.

00:33:56: Aber die Leute wurden teilweise wirklich grandig, weil sie gesagt haben wenn's dann keine Karten gibt, dann leckt uns doch am Arsch auf gut Deutsch, ja?

00:34:02: Dann musst du halt mehr Termine machen!

00:34:05: Dann hast du die Crux, dass du die Termine... Wenn du da neue Termine reinnimmst vorher sind die sauer, die erst später die Sachen bekommen.

00:34:11: Also jetzt gibts zusatztermine.

00:34:12: warum sagt ihr sowas nicht und so.

00:34:14: Also gut.

00:34:15: Ja man auf hohem Niveau aber es war schon...

00:34:17: Wo spießt es denn momentan aus?

00:34:19: an Stuttgart?

00:34:20: Ich spiele es momentan noch in, also grundsätzlich in Deutschland.

00:34:25: In Berlin ich spiele ist in Viert nach wie vor.

00:34:31: Ich spiel jetzt in Köln und in Bonn Und in Koblenz und in Kralsruhe natürlich in Ulm.

00:34:43: In Friedrichshafen für Sprach in Konstanz nicht Konstanz sondern Konstanz.

00:34:48: Ja, klanglich macht man tatsächlich

00:34:51: einen Stress.

00:34:53: Also ein Bodensee.

00:34:54: Dann gibt es immer so ein paar Ausflüge die von der Produktion gemacht werden das dann einmal siegen dabei oder irgendwie ein bisschen glatt wach oder so.

00:35:01: aber das sind so die Haupt.

00:35:03: Ich hoffe ich

00:35:03: habe jetzt keine Ahnung.

00:35:07: Das sollte jetzt eigentlich die Vorbereitungen.

00:35:08: einfach die jetzige Frage und ein Brett zu bauen wie unterscheiden sich denn Publikümer in den einzelnen Hoppen.

00:35:16: Also wer hast du da meisten aus?

00:35:18: Was ist da Kölner?

00:35:19: So ein dickes,

00:35:19: vielleicht so...

00:35:23: Das ist die Fallhöhe auch hoch!

00:35:25: Kann ich dir ganz ehrlich gar nicht so genau sagen.

00:35:28: es gibt... Es ist tagesabhängig Es ist Sommer, Winter, Frühling.

00:35:38: Also Jahreszeiten abhängig.

00:35:40: Du hast am Donnerstag ein anderes Publikum als einen Samstag.

00:35:44: Das

00:35:45: ist wirklich

00:35:47: krass!

00:35:48: Sonst kommt die Doppelkennens-Seigenfahrer rein?

00:35:51: Zum Beispiel.

00:35:52: Der kann mal ausschlafen

00:35:53: am Sonntag.

00:35:54: Und am Sonnendagabend kommen die Leute und sagen... Da kommen die mit dem verschenken Karten und sagen, heute ist der Tarot.

00:36:05: Also da gibt's so Sachen.

00:36:06: aber es ist jetzt schon so dass du in Köln ich war jetzt letzte Woche in Kologne das war schon echt also das ist gerade auch der Laden der die Veranstaltung soll.

00:36:15: Gloria ist natürlich ein knaller Ort ja wo auch immer die Festival da ist und da spielen zu dürfen ist schon echt toll.

00:36:22: Aber da hatte ich auch schon Vorstellung wo die Leute gucken so wird Weil die Kölner auch so ein bisschen der Meinung sind, sie haben es erfunden mit der DVD und das ist natürlich immer so.

00:36:30: Und wenn du dann nicht einer von ihnen bist, gibt's auch erst mal so einen Moment mal.

00:36:34: Also da hab ich schon eine Weile gebraucht.

00:36:36: Nach so München.

00:36:37: natürlich bin ich jetzt seit drei, vier Jahren glaube ich mittlerweile schon.

00:36:40: Da haben wir auch so den Spürer-Problemen gehabt, zwei mal auf dem Tollwut und so.

00:36:44: Da hat so'n Kollege gemacht und wir sind dann ins Werk Sieben im alten Kunstpark Ost Und jetzt aber im Schlachthof und da läuft es super.

00:36:55: Das ist auch der richtige Ort dafür, an Bierbänken und das passt schon damit ich nächste Woche glaube ich

00:37:01: ja.

00:37:02: Wie viel siehst du vom Publikum da oben?

00:37:04: Ist es so krell dass du gar nichts siehst?

00:37:05: oder siehst Du jeden Nasenproble und Gäne und Handicooker?

00:37:08: Das ist spielortabhängig Aber du siehst eigentlich die ersten drei vier fünf freien manchmal bis nach hinten.

00:37:18: Wenn irgendeiner dann sein Handy als Flaggscheinwerfer anmacht, sehe ich auch noch in die zwanzigste Reihe was leider ganz oft vorkommt.

00:37:27: Aber sonst neid ich nicht.

00:37:28: Ansonsten lasse ich ja mal das Licht anmachen und wie immer weiß wo ich bin.

00:37:30: Man darf doch das Stück nicht filmen!

00:37:34: Nee, was hat sie immer noch nicht rumgesprochen.

00:37:35: Also mir wär's ja egal aber es ist natürlich einfach eine unglaubliche Störung für die Leute weil die Leute überhaupt nicht im Blick haben dass sie die machen das Handy an.

00:37:43: ich sehe ihr Gesicht Die vier Gesichter dahinter da vorne rechts

00:37:49: und links Und Sie sehen aber natürlich

00:37:52: das Ding rein.

00:37:52: Ja und dann gerne noch mit Blitz der die ganze Zeit noch an ist.

00:37:57: Es ist halt ein rechte Problem, was einfach die Produktion, die ja nicht meine, ist hier aufheulen.

00:38:01: Außerdem ist es ja eigentlich... Ich mach dann manchmal wenn's überhandelt.

00:38:04: Sagst du durch was?

00:38:06: Ja, ich sag dann schon manchmal, das musst du da eigentlich möglich sein, dass man zwei Stunden das Ding einfach mal weglässt.

00:38:10: Das war schon die ganze Zeit.

00:38:11: Außer mir ist doch das Live-Erlebnis viel schöner.

00:38:14: Was macht ihr jetzt damit?

00:38:15: Wenn ihr es irgendwo postet, irgendwo kriegt ihr Riesenärger also auf irgendwelchen Sachen ... weil es nicht euer Ohr überrecht ist.

00:38:21: Und wenn und für zu Hause, wir haben zu zeigen wie das doch wirklich kommt... Bringt sie lieber her!

00:38:26: Sie sollen sich's live angucken bringt mir auch mehr.

00:38:28: Ich hatte letztens erlebt bei Hans Gerzlicht hat all die Freunde in der ersten Reihe gefilmt.

00:38:32: ihr dachtet drei Minuten da gesagt was filmen sie mich denn hier die ganze Zeit?

00:38:36: Sie sind doch da?

00:38:37: Ja aber mein Mann, der ist schon weit, der soll auch etwas davon haben.

00:38:41: Der hat es dann geschickt noch als Running Gag in den Abend reingebracht Weil die nach der Pause nicht mehr da war.

00:38:47: Aber

00:38:48: Bei mir war es tatsächlich in der letzten Woche eine erster Reihe ein älterer Herr mit seiner Frau, der hat in den letzten fünf Minuten einen Telefonat angemeldet und sagte Bernd ich glaube das ist gleich rum du kannst losfahren.

00:39:05: Und ich dachte so ich gucke ihn an und sage wie bitte?

00:39:11: Nicht für sie, es ist unser Schaförer.

00:39:14: Seid schön und habt ihr noch das Publikum?

00:39:17: Super!

00:39:18: Aber ich habe mir gesagt geben Sie mir noch zehn Minuten.

00:39:22: Also

00:39:23: Achtung jetzt der Schwabe.

00:39:24: Es ist ja lustig bei dir aber du machst ja keine Comedy im klassischen Sinn also Du machst ja kein Immobilisation da drin.

00:39:31: Wie oft spulst du das in dem klassischen Sinne ab Und wie viel vergisst du dann auch aufs Publikuum ein bei dir?

00:39:38: Immer gehe ich auf immer Es ist nie ein Abspulen, es gibt natürlich die bestimmten Sachen, die gesetzt sind.

00:39:45: Aber ich habe so ein paar Sachen, was ich auch von mir aus immer bringe wenn ihre Leute da sind.

00:39:52: Das hat sich jetzt herausgestellt, dass wir so einen geraden Stand da stehen ja?

00:39:56: Ich habe jetzt irgendwie vor einem Jahr oder vor anderthalb Jahren gedacht, die rutscht mir das mal raus und sagt, ich soll es in den ersten Reisen melden vielleicht um sechzehn Jahre.

00:40:05: Das war übrigens damals unsere Powerpornpräsentation.

00:40:08: Und da ist natürlich eine riesen Nummer rutschen wir so raus und ich so, ah gut, den lasse ich mal drin, der kommt gut an!

00:40:14: Und dann haben wir gesagt danach gab's noch den Overhead-Projektor im Osten der Pölilux ja?

00:40:19: Und hier nix klappt auf, da wurden doch die Finger geklemmt... Das kracht manchmal runter und dann gibt es halt Lautsteige.

00:40:27: Und das kann ich da immer wieder aufnehmen, wenn's zu wo die Ellen kommt.

00:40:29: Dann gucken sie natürlich auch Kuh euch.

00:40:31: Ich sag euch na ihr wisst natürlich nicht mehr, wo die Elren des Bonanzerräder und so.

00:40:34: Also daraus Publikum einzugehen.

00:40:36: gerade wenn wir jüngere Leute drin haben macht es besonders Spaß die nicht durch den Kakao zu ziehen sondern ihnen zu sagen wir wollen ja ein bisschen was lernen heute für die Jüngeren Teilnehmer heute Abend.

00:40:46: Und dann sind natürlich so kommen wir auf Zwischenrufe und so.

00:40:50: die musst du aufnehmen und zurück schießen.

00:40:52: Das macht natürlich Sinn und macht den Abend noch eins.

00:40:54: Männer rein oder eher Frauen?

00:40:56: Ja, Männer sind schon da.

00:40:58: Schmeiner!

00:41:02: Aber das bringe ich dann auch so.

00:41:03: Wenn er dann so sagt... Ich habe den Satz noch gar nicht von dem Film ausgesprochen Und der kommt schon mit Pretty Woman und ich sage Na, hast du die ganze Zeit gewonnen?

00:41:12: So da geht es jetzt und dann sagt also Sie sitzt da eben auf Schmeinungen Also gibt's schon.

00:41:20: Ich habe hier in Stuttgart tatsächlich als kleine Anekdote.

00:41:25: Ja, nur zu?

00:41:26: Wir haben Zeit!

00:41:28: Ich hab kein einschlusster Wehen.

00:41:29: Achso ja, warte mal... Ich glaube du bist eher gut.

00:41:31: Das

00:41:34: hatte ich tatsächlich vor X Jahren.

00:41:39: Ich baue meine Bühne immer selber auf, als sie ganz requisiten und so.

00:41:42: Ja?

00:41:42: Na ja nicht jetzt

00:41:43: die Kühe oder so...

00:41:45: Aber die ganzen Requisiten,

00:41:46: etc.,

00:41:46: pp.

00:41:46: Weißt du denn wir haben das über Jahre probiert es so zu machen.

00:41:49: Wenn ich's gemacht habe dann weiß ich dass es so ist wie sein soll weil sonst liegt das alles irgendwie verkehrt rum.

00:41:54: oder Du bist versucht mit Fotos und es geht nicht!

00:41:56: Ich muss es selber

00:41:57: machen.

00:41:58: Ja du bist zuständig dass die Requisite an dem Moment da ist, gell?

00:42:00: Genau.

00:42:01: Und auch da ist wo ich sie dann brauche.

00:42:06: Das ist gar nicht gegen die anderen, mit denen ich viel mache.

00:42:08: Der Christian hier vom Haus, Tiki und mich auch befreundet... ...wenn mit dem ich viel unterwegs bin.

00:42:14: Und der weiß es halt einfach.

00:42:15: Wenn dir das hinstellt.

00:42:16: Da kann ich

00:42:17: dich darauf verlassen.

00:42:18: Desi schnagelt.

00:42:19: Wir

00:42:19: werden mal so ein Werner Schritz mal abend von dir was.

00:42:23: Den sollte ich machen?

00:42:24: Ja natürlich!

00:42:25: Der Gott

00:42:25: ist in Ersterung.

00:42:27: Im Mord hin.

00:42:30: Ich glaube der wird am lautesten lachen.

00:42:37: Die Anekdote.

00:42:38: Genau, jetzt fass auf!

00:42:39: Also ich baue unten meine Bühne auf und es war glaube ich so um... also die Vorstellung beginnt um zwanzig Uhr und dann ist Einlass um neunzehn uhr vierzig Und ähm.. Ich muss so ähm... Es war so zu den Zeiten als ich vorher noch was gegessen habe manchmal länger vorher.

00:42:56: wird's denn hier noch der Gastro-Unternat drin war wenn sie schon um die Zeit offen hatten?

00:43:02: Ich baue das jetzt schon mal auf, denke ich noch Essen damit zwei Stunden vorher Zeit habe.

00:43:08: Dann kann ich noch ein bisschen was anderes machen und dann geht oben auf einmal die Tür auf warum auch immer die nicht verschlossen war also von den Eingänge oben wo die Zuschauer reinkommen die laufen dann so die Treppen runter rechts und links und kommen rein und ich bin unten gerade am Aufbau.

00:43:28: Ich sag so, da kann ich Ihnen helfen.

00:43:29: Sie störet nicht!

00:43:30: Nein, das ist noch kein Einlass.

00:43:33: Mir hat ein Zahlt.

00:43:35: Mir will ich nur gucken wo wir später sitzen.

00:43:37: Ja klar.

00:43:38: und dann habe ich gesagt ja was geht da richtig los?

00:43:41: Ich hab gesagt sie stöhret nicht.

00:43:42: Dann sind die einfach durch die Reihen.

00:43:44: Wir gucken sich später sitzen und laut schlafen.

00:43:47: Es war denen scheißegal dass ich da unten sagte aber es ist ja noch nicht offen.

00:43:52: Die Tür war doch offen.

00:43:56: In ihrem Sicht hier wollten sie ja nur vergewissern, dass die dann nachher rechtzeitig an dem Blitzwo sind und wenn der jemand sitzt, das ihnen auch zurechtweisen können.

00:44:02: Das ist immer peinlich!

00:44:03: Wenn man sagt, Sie hockert da einfach einen Platz doch... Ach nee, in den Studien kommt er meistens nicht raus.

00:44:07: Aber mir ein Zahl!

00:44:09: Ist gut oder?

00:44:10: Ja, es ist

00:44:10: allerfesslich als Erklärung so... Ich soll mir keine Sorgen machen, sie haben ja bezahlt.

00:44:15: Ja

00:44:16: das ist finde ich sehr gutes Selbstbewusstes.

00:44:18: Ich hoffe es wird dann gegrillt während der Show.

00:44:21: Du wusstest ja wo sie sitzen?

00:44:23: Nein, nein jetzt haben Sie mir nicht verraten, wenn du geguckt.

00:44:26: Das konnte ich auf die Entfernung so groß sein.

00:44:28: Aber

00:44:29: das war schon... Du hast ja nachwuchst.

00:44:31: wie finden deine Kids das Stück?

00:44:33: Super!

00:44:34: Kann ich auch echt sagen und das ist wirklich... Weimar!

00:44:36: Die Weidpapa?

00:44:38: also nee, das gar nicht glaube ich.

00:44:39: Ich glaub' es ist gar nicht so diese... Dass die Töchter wirklich auch immer mal wieder mit ihren Partnern reinkommen oder auf so einer Weihnachtsfeier.

00:44:51: Und meine Söhne mittlerweile, mein großer Sohn ist jetzt achtzehn der kommt auch jetzt in das Alter wo er so langsam sagt ah ja okay also auch die sexuellen Sachen die dann im zweiten Teil da spät kommen anders schneidet als... als noch vor fünf sechs Jahren.

00:45:05: und mein Jüngerer, der ist sechzehn Jahre alt.

00:45:08: Der Papa steht auf der Bühne aber er kommt dann auch ins Alter wo er irgendwann so denkt, wo die ersten Beziehungsgeschichten vielleicht zu kommen.

00:45:18: Als ein Kritiker mal schrieb besser als jede Partherapie und v.a.

00:45:23: günstiger es war natürlich schon anarchistisch ein bisschen, Ja, nett gemeint gewesen.

00:45:33: Wirklich angenehm nett gemein gewesen zu sagen so dass ich da versuche wirklich um Verständnis zu bohlen für beide Seiten.

00:45:42: und meine Kinder die kommen dann vielleicht.

00:45:45: also die Mädchen sind eben schon im Alter aber die Jungs glaube ich die kommen auch noch dahin.

00:45:49: Du hast vorhin angedeutet das sich das Stück im lauf der Zeit entwickelt hat.

00:45:52: Also was waren denn so?

00:45:54: Dinge die wir heute nicht mehr bringen können zum Beispiel?

00:45:56: Nee das haben wir eigentlich nicht.

00:45:58: Also Themen die man nicht mehr bringen kann, aber nicht.

00:45:59: Es gab einfach ein paar schon sehr frühen paar Szenen, die sich nicht... Ich nenne einen Beispiel was für alle eigentlich steht.

00:46:13: es gab am Anfang mal einen Text da der endete Mitte bei Frauen werden durch Logik behindert und das war immer stille und sollte auch so nach Fran sein oder so Und mich hat halt tierisch genervt.

00:46:27: Irgendwann, es wird hinten nicht aufgelöst.

00:46:30: Also wenn du so ein... und das war gar nicht froh, wenn ich durch Logik bin und soll gar keine Beleidigung sein.

00:46:34: aber die Zuschauer, Zuschauerinnen in dem Fall haben natürlich immer gedacht also das Wort Frauen in einem Wort mit Behinderung

00:46:44: zu nennen

00:46:45: Das ist das was ihnen im Kopf geklingelt hat und nicht hinterherzuhören wie ich versuche das aufzulösen oder dann aufgelösst über über wie Männer damals gesagt haben, wir haben ein Problem und die Männer sagen ihr Zag, wir gehen in den Wald.

00:46:58: Und dann die Segenbäume knallen eine Brücke rüber, Probleme sind und Frauen sagen, nee jetzt guck mal nochmal vielleicht können wir außen rumgehen um Wege denken können sich nicht behindern lassen.

00:47:08: Das hat sich nie aufgelöst.

00:47:10: es hat sich.

00:47:10: entweder konnte ichs nicht und andere konnten das für mich nicht.

00:47:14: also habe ich's rausgeschmissen hab gesagt Ich mache das nicht mehr.

00:47:16: das ist einfach Eine Tese, die ich aufstelle, die von dem Stück aufgestellt wird.

00:47:21: Die sich in meiner Spielart nicht einlöst und jetzt mache ich es schon lange nicht mehr.

00:47:27: Und solche Sachen gibt's so'n paar Sachen, die einfach irgendwann überholt waren.

00:47:32: Auch ein paar Pandemien wo ich gesagt hab Boah nee... Also das ist jetzt wirklich altbacken und auch nicht so richtig toll.

00:47:38: Und es sind ausgerechnet die Sachen, wo mir dann irgendwann Leute zum zehnten Mal kommen, ach diese haben wir damals zu gerne gesehen!

00:47:43: Das macht sie gar nicht mehr.

00:47:45: Ich denke mal ja toll zu machen.

00:47:47: Dann mach ich's privat für Sie vielleicht nochmal.

00:47:50: Du spielst ein Stück erst so oft?

00:47:51: Gibt's denn trotzdem noch Momente, wo du den Text irgendwie lernst oder mal wiederholst auf der Toilette?

00:47:57: Ist das ausgedruckt?

00:48:00: Das ist wahrscheinlich irgendwo ausgedruckt.

00:48:02: Ja, aber du weißt lieber wo.

00:48:04: Ich weiß nicht mehr wo und da ich jetzt gerade Frauenwähle durch Logik behindert gesagt habe wird es mir wahrscheinlich nachher raus rutschen.

00:48:09: und dann will ich einen tiermaßlichen Blackout in den Hänger haben.

00:48:14: Den Hänger des Jahrhunderts.

00:48:15: Oh Gott!

00:48:15: Und ich find Schuld dran.

00:48:16: Ich

00:48:17: darf gar nicht drüber nachdenken, sonst hängt das.

00:48:19: Nee,

00:48:19: dann bin ich der Elefant im Raum drin.

00:48:24: Gibt's bei dir eine Soflöße?

00:48:26: Nein.

00:48:27: Du hast keinen doppelten Boden.

00:48:30: Das ist ja der Mist, also wenn du irgendwann echt mal einen Hänger hast als auch der Techniker.

00:48:36: Der sagt dir sagen immer hey könnt ihr auch schon spielen nach so langer Zeit?

00:48:38: Ja vielleicht haben wir irgendwo ein Hänger und sagen wo sind wir denn jetzt?

00:48:41: Ich weiß doch nicht!

00:48:43: Bei dir weiß es ja niemand Bei

00:48:45: mir weiß niemand.

00:48:46: Ich könnte auch was vom Pferde erzählen.

00:48:47: Gibt

00:48:48: es nicht so Fans die zwanzig, dreißig mal?

00:48:49: So wie früher?

00:48:50: Dirty Dancing ging man auch irgendwie zähmal

00:48:52: hin?

00:48:52: Ja, also mein Rekord hat das fünfzehn und vierte.

00:48:54: Und dann gibt's da wenig

00:48:55: mehr.

00:48:55: Kontaktieren wir dich dann nach und sagen um jetzt ins fünffzende?

00:48:58: Nein, die kommen mal, die schreiben mir und sagen immer zum zehnten Mal.

00:49:02: Die kommen immer mit anderen Leuten und dann musste ich mich dann immer dazusetzen weil sie gezeigt haben dass sie den ab einer bestimmten Besucherzahl oder ... sich Besucherzahl, sondern ab einem bestimmten Anzahl von Eintrittskarten, die man gelöst hat.

00:49:19: als eine Person dachte ich mir da könnte man natürlich schon mal.

00:49:22: Aber der kann wirklich jedes Jahr wieder und immer wieder mit acht Leuten, jedes Mal musste ich da sitzen und viel Bier trinken.

00:49:28: Das ist

00:49:29: sicher dein Arbeitsplatz.

00:49:30: Ja

00:49:31: aber nochmal geschwind zum Text lernen.

00:49:34: irgendwann hast du diesen Riesentext auswendig lernen müssen?

00:49:39: Geht, das ist halt einfach.

00:49:40: Du bist ja jetzt gesagt Schauspielschule.

00:49:43: hast du nicht von ihr gesehen was ein paar schauspielkurse gemacht.

00:49:46: Text lernen hast du nie Probleme gehabt?

00:49:48: Naja es gibt ja so Talente die man so hat und auf mich bleibt das Text dann immer so wach.

00:49:53: früher schon in der Schule wo Krabbeln lernen war eigentlich immer so nicht so schwierig.

00:49:57: aber man darf hier nicht vergessen ich habe zu Hochzeiten mit Männerabend auf und davon nackt über die Alpen High Dad und Caveman also vier Stücke vier zwei Stunden im Kopf gehabt, die ich parallel gespielt habe.

00:50:12: Also es sind dann vier mal zwei Stunden also acht Stunden Text.

00:50:17: wenn du so willst lass es sieben ein halb sein.

00:50:19: aber und das Eier-Männer haben auch noch andersrum weil ich die Rolle auch anders umspiele eigentlich zehn Stunden finde so wie jetzt kann ich zu hoch hängen.

00:50:28: aber damals war ich auch jung Und es ging noch.

00:50:31: und also nein, das bleibt dann schon wenn man das auch wach hält.

00:50:35: Man hängt es ja auf der Bühne an Requisiten ran und so irgendwie Teufel, wenn die Requisit nicht da ist, denn stehst du da mit dem Text hingreifen und das Ding ist nicht da, sondern auf der Text weg.

00:50:47: Das ist ganz gerne...

00:50:49: Oh Gott!

00:50:50: Manchmal hat man so Dreher im Kopf, dann steht's auf der falschen Seite der Büne und dann kommt der Text da nicht weil der da deinen Hirn sagt Nein hier nicht Und du denkst doch, ich stehe ja jetzt hier.

00:51:02: Und dann fängt dein... Da fangen Teufelchen und Engeltüren an miteinander zu diskutieren ob du das jetzt da sagen kannst oder nicht?

00:51:08: Dann zeigt sich die wahre Klasse des Martinell-Punkts!

00:51:11: Ja, ich weiß es nicht, ob das so klassisch ist wenn du da stehst und also mein Techniker sagt, woher nix macht.

00:51:18: Das glaube ich ja wirklich.

00:51:19: Aber

00:51:20: ein Mann selber hängt halt da völlig in den Seilen.

00:51:23: Es gab vor vier Jahren einen Charity-Eventsmanzieherer Cavemen hier Geld, die du eingenommen hast, ging an Ärzte ohne Grenzen.

00:51:31: Wie kam denn der Bezug dazu?

00:51:33: Ich habe als Studium damals ein Praktikum gemacht und das war in Tanzania.

00:51:40: Und das war so dass wir alle im Praktikum machen mussten.

00:51:44: Ich war von einer Fachhochschule und da war sie der Praxisteilung.

00:51:48: Da halb ich es ja irgendwo hin und meine ganzen Freunde sind dann zu Siemens.

00:51:52: Und ich war irgendwie so, da muss man was anderes geben.

00:52:00: und ein Freund von mir der Onkel war CEO von Henkel East Africa also hier per SIEL etc.

00:52:06: Apfipä.

00:52:07: Er hat da erst auf den Praktikanten nach Afrika geflogen Also Long Story Short Nach Afrika Geflogen und er sagte dann er kann mich nicht beschäftigen weil jetzt seit fünf Jahren haben wir einen Praktikanter und jetzt kriegt er einen wo er sich selber einen besorgt hat.

00:52:21: Dann hatte er mich aber in einem Entwicklungshilfeinstitut verklappt National Coconut Development Programme und da habe ich mich mit Kokosnusspalmen und Keschenlüssen beschäftigt, mikroökonomisch eigentlich.

00:52:35: Und es war eine Wahnsinnszeit also... Dort haben wir eben gewohnt in der Neonik hatte viel mit Erzum und Grenzen zu tun und hab gesehen dass das eigentlich so jetzt sage.

00:52:46: die einzige ist natürlich falsch aber einer der wenigen Einrichtungen ist diese Metzerns von Frontier eigentlich für mir, wo ich sehe dass es Geld was gespendet wird auch ankommt.

00:53:03: Und zwar weiß ich noch das ich damals dann schon lange Jahre danach noch immer gespendete habe an Erzsohne Grenzen und die immer gesagt haben du musst bitte darauf schreiben wenn wir jetzt spendest ohne Bezug weil dann nur dann dürfen wir die Mittel für alles verwendeten.

00:53:20: Davos gerade notwendig ist.

00:53:21: wenn ihr jetzt drauf schreibt jemen ... dann dürfen wir es nur für den Jemen verwenden, wenn das und das schon die... Ich hab da so einen Bezug gehabt, dass sie gesagt haben bitte schreibt einfach.

00:53:29: Wenn du was spendest nichts drauf damit wir's genau da anwenden können wo wir's am nötigsten brauchen.

00:53:33: gerade.

00:53:34: Und das ist mir immer so im Kopf geblieben und habe ich... ...am MTV Atherhaus diese Sache geplant und gesagt, die wollen Jubiläum machen und gesagt ich möchte eigentlich keinen Jubilänum machen.

00:53:42: Pfff!

00:53:42: Das sind mir nicht... Ja und in was ist anderen Leute immer wichtig?

00:53:46: Mir sowas nicht so wichtig, anderen Leuten ist es wichtig und darauf muss man auch acht geben habe ich gelernt.

00:53:53: Und dann haben wir das gemacht, habe ich gesagt.

00:53:55: Ich mache das nur unter der Voraussetzung, dass alle E-Spiel umsonst und dass alle Einnahmen abzüglich der Tantiven, die nach Island gehen müssen oder sowas keine Ahnung der Rechte, dass all den Einnahmen an diese Einrichtungen gehen.

00:54:09: Das haben wir hinbekommen in Karlsruhe, was übrigens auch gemacht hat, da ging es dann an die Trafeln war mir auch wichtig.

00:54:16: Da haben die Karlsauer Trafel hatte die ganzen Einnahmen bekommen.

00:54:19: also ja das ist einfach.

00:54:45: Das Theater aus Stuttgart gehört heute zu den wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt und hat eine bewegte Geschichte.

00:54:53: Gegründet wurde es in den Achtzigerjahren in Stuttgart-Wangen, wo es zunächst in den Hallen der ehemaligen Klassdachfabrik Julius Lorenz seinen Betrieb aufnahm.

00:55:02: Schnell gewann das Theaterhaus überregionale Bedeutung.

00:55:06: Im Jahr zwei tausend drei erfolgte der Umzug an den Pragsattel.

00:55:09: mit seinem vielfältigen und breit gefächerten Programm hat sich das Theater Haus seither zu einem echten Flaggschiff des kulturellen Lebens der Landeshauptstadt entwickelt.

00:55:20: Bis heute prägt eine besondere Mischung aus Hoch- und Breitenkultur den charakteristischen Programmex.

00:55:26: Comedy und Kabarett stehen hier ebenso neben Literatur wie Jazz, neben Popmusik.

00:55:31: Theater und Tanz werden am Theaterhaus auch unter dem Aspekt von Unterhaltung betrachtet und erfahren gerade deshalb beim Publikum so großen Zuspruch!

00:55:41: Das Theaterhaus strahlt auf seinen drei Etagen mit über zwölftausend zweihundert Quadratmeter Nutzfläche stets Wärme und Offenheit aus.

00:55:50: Mit seinem Schauspiel-Assemble und der Tanzkompanie Gutier Dance unter der Leitung des Choreografen Tänzers & Musicals Eric Gutier verfügt das Theaterhaus als einziges Privattheater Europas über gleich zwei fest angestellte Assembles.

00:56:05: Daneben finden am Theaterhaus jährlich die Theaterhaus-Jesttage und das Colours International Dance Festival statt.

00:56:12: Es ist ein Ort der Begegnung, Inspiration und kreativen Vielfalt für Menschen aller Generationen und konturellen Hintergründe.

00:56:20: Daher lohnt es sich für Kesselkinder- und Doppelkennzeichenfahrer auf jeden Fall einmal die eigene Höhle zu verlassen und den Gang zum Theaterhaus in Angriff zu nehmen.

00:56:31: Der gefällt's hier auch oder?

00:56:34: Hier in Stuttgart?

00:56:35: Ja das Theaterhaus!

00:56:38: ein großes Stück Heimat geworden über die Jahre.

00:56:40: Das darf man nicht vergessen, ich habe hier eigentlich alle Stücke, die ich selbst rausgebracht hab hinterher, alle Hierprämieren gehabt.

00:56:48: auch das nächste wird hier Prämierer haben so in der Planung und es ist doch schon eine langjährige Freundschaft eigentlich.

00:56:55: Also meine Wert grabe ja hier auch wirklich.

00:56:58: also vor dem Umzug weiß ich noch auswangen hier hoch.

00:57:02: also ordentliche Schieflage auch finanziell das alles zu schaffen.

00:57:10: Soziokulturellen Ort, den damals der Werner mit der Gudrun und dem Peter Gromann waren die Gründer des Theaterhauses.

00:57:16: Damals war es vier nach achtzig vor Nacht oder sechs nach acht.

00:57:21: Ich weiß gar nicht, ich habe gerade vierzig Jahre gehabt.

00:57:23: letztes Jahr also fünfundachzig wird's gewesen sein.

00:57:25: ja dass diesen diesen ist ja ein Kraftakt so etwas dann zu machen Also von da unten dann nach oben zu ziehen Von einem Haus mit zwei Hallen auf einmal vier Hallen Also eine ganz andere Größe in Ordnung.

00:57:42: Und vor allem die anderen Seite der Stadt, aber auch nicht vergessen von Wangen auf dem Parksattel ist ja auch noch und da war ich halt die ganze Zeit dabei, da bin ich auch ganz dankbar, dass ich dabei und das konnte ich auch gut unterstützen glaube ich.

00:57:56: Werner Schritzmeier wird ja nicht müde als auch zu sagen, dass es auch dadurch, dass Es Caveman gibt und das schreibe ich mir nicht mehr auf die Karte weil das Stück kann ja einfach in erster Linie... Das ist ja schon ein Riesenglück.

00:58:11: Da kann man auch dankbar, dass das Stück zu mir kam über Esther dann sozusagen.

00:58:16: Dass sich das eingelöst hat und ich das so füllen kann, dass die Leute es sehen wollen.

00:58:20: Und auch über Jahre viel sehen wollen und natürlich auch hier im Theater es für möglich gemacht haben.

00:58:25: Also ich glaube... Die Tanzkompanie, das wäre sicherlich auf jeden Fall eine große Hilfe, dass Caveman zu der Zeit sehr erfolgreich noch war.

00:58:36: Ich meine wir haben's damals glaube ich im August gerne mal acht acht Termine vor knapp tausend Leuten im August bei den Temperaturen.

00:58:42: Das ist die Zeit nicht eigentlich lange vorbei, aber das war schon ein ziemlicher Run.

00:58:47: Das muss man schon

00:58:48: sagen ja.

00:58:49: Dein neues Projekt, wann kommt's raus?

00:58:52: Ich bin gerade in der Planung jetzt gerade mit dem Verlag verhandelt das zu machen und zwar begebe ich mich ins Terrain des Boulevardes, des Edel-Boulevards was ich sehr schätze und sehr liebe und eigentlich noch nie machen durfte oder konnte.

00:59:08: aus terminischen Gründen und weil wenn es mir angeboten wurde, war das einfach oft so, dass ich gesagt habe, weiß ich nicht will ich jetzt das da des Handtuch fällt.

00:59:16: Und dann fällts doch nicht oder so und hab lange gesucht.

00:59:20: Hab dann einen Partner mit dem ich das zusammen mache.

00:59:24: Das ist der Peter Kettner.

00:59:25: den kennen wir aus der Soko Stuttgart sehr erfolgreich seit ich glaube schon fast zwanzig Jahre da und wir kennen uns auch schon eigentlich von einem anderen Projekt in Berlin Und wir sind lange freundschaftlich verbunden.

00:59:38: und der sachtischen Immer-Mensch-Lassenstum war was machen.

00:59:42: Dann war es zu Corona, wollen wir was machen?

00:59:44: Das klappt ja dann aus unterschiedlichen Gründen nicht.

00:59:46: Jetzt wollen wir etwas machen und werden uns hoffentlich im Dezember ausbringen.

00:59:49: Wir sind jetzt schon in einer Planung.

00:59:51: Man muss sehr früh dran sein.

00:59:53: Der Arthaus ist sehr viel bespielt also auch Terminen zu haben.

00:59:58: wenn die man natürlich fest in der Serie ist wie Peter dann muss man eben auch da den Drehtagen Sorge tragen.

01:00:05: tolle Kolleginnen gefunden in Berlin, die wir auch schon lange kennen und schätzen.

01:00:09: Die Tina Rottensteiner, die ja auch aus Leonberg ursprünglich kommt aber in Berlin lebt, aber viel Theater der Altstadt hier in Stuttgart gearbeitet hat und auch auf dem Theaterschiff glaube ich und auch viele unterschiedliche Sachen gespielt hat.

01:00:21: eine echte Rampensau.

01:00:24: ganz positiv und wirklich positiv.

01:00:28: als Kompliment gesagt also Und es ist ein Stück, war zwar mein französischer Stück.

01:00:32: Die Franzosen schreiben wirklich gerne sehr gute Boulevardstücke und das ist in Paris sehr erfolgreich gelaufen.

01:00:40: Das wollen wir jetzt angehen wie in welcher Form und ob wir das so hinkriegen.

01:00:47: Dann darf man gespannt sein.

01:00:48: kurz vor Weihnachten.

01:00:49: Ja genau!

01:00:50: Wir

01:00:50: haben die Weihnachtsfeier vom Podcast am achtzenden zwölften also da bitte nicht.

01:00:55: Aber ich glaube dann können wir dich auf unsere Sicht nehmen.

01:01:01: Aber irgendwas.

01:01:03: Am ein oder zwanzig ist, ich schalte

01:01:07: es mir auf.

01:01:10: Pass auf wir haben das gehabt mit den Doppelkennzeilen hier.

01:01:12: die Kernstuttgarter machen sie immer lustig übers Umland.

01:01:15: du bist in Berlin groß geworden.

01:01:16: gibt's da auch den großen Bezirk der sich über die anderen lustig macht?

01:01:20: Oder hat er jeder Keats seine eigene Rivalität mit anderen Keatsen?

01:01:25: Na nach der Wende halt natürlich.

01:01:27: Berlin hatte B Und alles was von außen war

01:01:30: ja eigentlich

01:01:31: zweit doppelt oder dreifach sogar.

01:01:36: Ich weiß noch hier in Stuttgart ist es immer so, mir hielt mal irgendwann, das war sehr lustig, habe ich in Karlsruhe gespielt und bin Auto gefahren.

01:01:42: dann haben mich zwei junge Mädels überholt und die schrieben was auf dem Blatt Papier Und da stand tatsächlich drauf, du fährst beschissener als ein Forzweiber.

01:01:55: Ich wusste gar nicht, ob ich damit anfangen sollte.

01:01:57: Aber ich weiß gar nicht.

01:02:01: Ich hab immer gelernt zu wem.

01:02:02: Ich fühl's

01:02:03: kalf soll wohl nicht von mir.

01:02:06: also habe ich gehört kalf kalver sind es wenn du cw vor dir hast.

01:02:12: Das ist jetzt im Gotteswillen.

01:02:13: Alle Kalfer werden mich hier tassen, aber es hat und ich habe mir irgendwann rausgefunden das hat wahrscheinlich damit zu tun dass nur alle neidisch sind das kalf jedenfalls.

01:02:20: die einzige stadt Die ich kenne wo man wenn man auf der singende auto fahren fährt wo man links abfährt.

01:02:27: ja da stimmt

01:02:29: Ich glaube deshalb sind einfach die leute.

01:02:30: sie sagen ich

01:02:31: kann dir auch erzählen warum du nicht umstirbst dass der podcast auch dir was bringt.

01:02:36: endlich

01:02:36: jetzt

01:02:37: jetzt kommt es.

01:02:38: Es war mal geplant, eine Verbindung dort direkt nach Leonberg zu machen.

01:02:42: Das war quasi ein Autobahnkreuz.

01:02:44: Deswegen ist da diese Verbindung nach links.

01:02:46: nur dann ging das Geld aus und deswegen hat man diese Verbindungen, diese Autobahnenverbindung nach Leonburg die Direktverbindung damit man nicht was Kreuz bei Sindelfingen Böbling fahren muss.

01:02:55: Die hat man nicht gebaut.

01:02:57: Jetzt weiß ich aber nicht, ob bei Lehrenberg das Pondant ist.

01:02:59: Da war schlau genug.

01:03:01: Aber man hat die Ausfahrt schon mal gemacht.

01:03:04: Mir fällt

01:03:04: es bloß jedes Mal auf wenn ich da fahre weil ich auch viel am Bodensee gearbeitet habe und arbeite.

01:03:10: Du fährst so im Halbschlaf?

01:03:13: Ja genau!

01:03:14: Das ist wie die Elefanten ausfahren von links.

01:03:18: Du bist in Berlin geboren, der Traum eines jeden Schwaben oder?

01:03:23: Da war ja zumindest ein langer Trend wo jeder was auf sich hielt sagt Ich ging jetzt auch in die Hauptstadt.

01:03:28: Oh, wirklich?

01:03:29: Super!

01:03:29: Du meinst was aus dir?

01:03:30: Ja

01:03:31: alle sind da.

01:03:32: Es gibt auch irgendwie witzigerweise Wände oder eine gewisse Zeit wo nicht mehr Türken rausstand sondern Schwaben raus.

01:03:40: In Berlin mit Graffiti angeschrieben und ich dachte so okay das ist jetzt aber... Time's

01:03:46: are changing.

01:03:46: Die dritte,

01:03:47: die zweitgrößte Minderheit nach den Gastarbeitern aus der Türkei die wirklich eine große Kultur auch in Berlin natürlich sind.

01:03:56: Also das ist ja total wichtig, damit mich auch groß geworden.

01:04:01: und aber es gab ne Zeit, ich weiß auch hier vom Theater, es sind auch einige, sie gehen nach Berlin und ich hab gesagt Leute ein Kollege gerade der toller Kollege, der nach Berlin gegangen ist und leider völlig unter die Räder kamen und ich habe zu ihm gesagt hast du da was?

01:04:16: Und ihr sagt oh ich suche mir da was ich sage.

01:04:19: Du musst da... Du kannst dir dann was anderes, wo du kommst.

01:04:23: Die Stadt ist so groß!

01:04:25: Die ist so riesengroß!

01:04:26: Du musst dir vorstellen in Stuttgart leben unten im Kessel.

01:04:28: Sechs-hunderttausend Menschen glaube ich.

01:04:30: In Berlin wir hatten damals knapp vier Millionen.

01:04:32: Das ist einfach... Du kommst dahin und bist völlig lost wenn du da nicht jemanden kennst oder schon eine Arbeit hast oder so.

01:04:39: Es gibt natürlich immer die glücklichen vorm Zellerwäscher zu mir.

01:04:42: Aber das ist doch diese Eltenheit ja Und viele sind ja auch zurückgekommen Also gefrügelt und gesagt, das ist überhaupt nicht meins.

01:04:48: Ich kann das auch verstehen.

01:04:49: also ich bin kann total verstehen nach der Wende auf die Zeit nicht bin ja auch lange weg Und habe immer eine Wohnung da gehabt noch und bin jetzt auch.

01:04:56: wirklich bin gerne da aber ich bin auch gerne wieder weg.

01:04:59: Das hat nichts mit einer antiliebes Erklärung zu tun sondern es ist einfach so dass des berlin

01:05:04: Wie ich es

01:05:05: kenne und geliebt haben das hat sich einen einfach total verändert durch vielerlei Faktoren die sich da einfach immobilien spekulationen Zuzug, gerade im Krieg als in Russland.

01:05:20: Der erste unglaublich viele Russen und das ist halt einfach eine Klientel die dann einfach so auf einmal wie so ein Block boff da drin sitzt und die haben mit Geld geschmissen und ich weiß noch wie sie zurzeit damit auch die Chinesen übrigens auch also ganz viel sind damit all die Tüten zum Juwelier unter was Bargeld drinnen Und haben es auf den Tisch geknallt und haben dann irgendwie erst mal so eine Latte Rolex da eingekauft.

01:05:48: Dass ich dabei war, weil ich natürlich nicht der Winter sagt, jetzt war meine Rolex?

01:05:53: Nein!

01:05:53: Ich bin ja ein mittleroser Künstler.

01:05:55: Aber ich weiß noch wie das Freundefamilie in der Autohaus auf dem Coup d'Aman sagte.

01:05:59: Das ist wirklich ein Wahnsinn was da an finanziellen Möglichkeiten teilweise aus diesen Ländern kommt.

01:06:06: und für die Wahrheit Berlin, wie viele andere auch einen Schnäppchen.

01:06:10: Ja, wir sind heute immer noch in Berlin.

01:06:12: Obwohl die Immobilienpreise sind wie sie sind immer noch im Gegensatz zu oder im Vergleich zum Moskau oder London oder Paris Schnäppchenland also total lächerlich.

01:06:22: das ist alles.

01:06:23: ich glaube sogar eine der teuersten Städte.

01:06:25: mittlerweile habe ich sogar Oslo Oslo?

01:06:29: Wahrscheinlich mit Schachbohmen und Magnus Carlsen oder so eine Weltmeister.

01:06:34: Aber sich weiß noch dass wir da in Berlin eigentlich immer noch so ganz günstig sind.

01:06:40: Und ich merke es immer, wenn ich aus Stuttgart nach Berlin komme.

01:06:44: Das ist schon echt hart!

01:06:45: Du kannst halt in meiner alten Heimat der Charlottenburg-Wemmersdorferstraße... Da gibt's einfach mal ein Frühstück für fünf Euro mit Kaffee, zwei Brötchen und einem drum und dran.

01:06:56: Dann macht sich hier im Stuttgarter jetzt nicht mehr die Tür auf.

01:07:00: Stimmt?

01:07:01: Ja das geht in Berlin halt noch.

01:07:06: Du bist mit zwei Brüdern aufgewachsen, es soll eine wohlhabende Familie gewesen sein.

01:07:11: Ich stand mal geschrieben deinem Vater... Was?

01:07:13: Ja, was?

01:07:16: Quellen aber...

01:07:17: Wo stand das?

01:07:17: Quelleneingabe reich ich nach.

01:07:19: Da kannst du sich ja natürlich dementieren und du weißt wer die Medien ist.

01:07:21: Deine schreibt vom anderen ab.

01:07:23: Vater Immobilienhändler?

01:07:24: Nee, gar nicht.

01:07:25: So wie bei mir auch immer steht Martin Luding arbeitete früher als Immobilienmann?

01:07:29: Ja genau!

01:07:30: Das ist ja noch mehrfach drin.

01:07:32: Schönen wir das mal hier heute.

01:07:33: kommen jetzt dir die Möglichkeit geben das klarzustellen.

01:07:35: Genau.

01:07:36: Wir stellen also eine Klarstellung, eine richtig Stellung.

01:07:38: Es ist so dass mein Vater ursprünglich aus dem Lebensmitteleinzelhandel kommt und wir sind dann sehr... Also nach dem Krieg.

01:07:46: meinen Großvater kamen aus jugoslawischer Kriegsgefangenschaft irgendwie sieben Jahre nach Kriegsende glaube ich Und war damals schon vor dem Krieg auch Lebensmittelhandel und dann haben die jetzt wieder meinen Großvater waren, so aus der Richtung Wien.

01:08:06: Ich habe leider keine Erinnerungen, weil ich war als Herr Stab, war ich Vier erst und meine Eltern sagen mir, du weißt nicht mehr Oberg, was darf.

01:08:13: mein Sohn ist nach ihm benannt?

01:08:20: Wenn ich mit meinem Vater rede, waren es sehr harte Zeiten.

01:08:22: Also man musste einfach nach Kriegszeiten.

01:08:23: mein Vater ist geboren in zweiundvierzig.

01:08:27: Ich weiß noch wie immer wenn darüber geredet wurde.

01:08:30: er sagt wir mussten zwanzig Kilometer laufen um Kartoffelacker umzugraben um nach Kartoffeln zu graben und zwar im Zerbomben.

01:08:35: Berlin kann sich halt gar nicht vorstellen weil die Bilder sind da kann sie gar nicht vorstellen das waren nur Schutberge Nur Schuttberge durch die man durchgelaufen ist.

01:08:44: Und mein Vater hat dann eine Ausbildung in Neuwied gemacht zum Einzelkaufmann, Einzelhandelleben im Lebensmittel.

01:08:51: und diese Immobiliengeschichte kommt dadurch zustande.

01:08:54: Die ist ja nicht ganz unrichtig.

01:08:56: Dadurch zustande, dass mein Vater uns dann fünfundachzig von der Familie ein Haus gebaut hat um die Ecke von einem anderen vor allem beim Miethaus gewohnt von einer Familie irgendwie.

01:09:05: und es wurde dann irgendwie Eigennutzung weiß ich.

01:09:08: Und dann hat mein Vater festgestellt beim Bau des eigenen Hauses für die eigene Familie.

01:09:13: Ich dachte, das ist ja super!

01:09:14: Das macht mir Spaß und es kann nicht gut, ich bin gut

01:09:16: bezahlen.".

01:09:18: Und das wurde so sein Hobby zu sagen, sowas auszurechnen und finanzieren.

01:09:24: Bei der Volksbank war er irgendwie in dieser Genossenschaftsbank und hatte da gute Kontakte und war offensichtlich immer sehr verlässlich zu sagen wenn der Luding ... sich einen Kredit holt, dann zahlt er den pünktlich zurück und sowas.

01:09:38: Das ist natürlich toll.

01:09:40: Und hat das irgendwie so sein Hobby zusammen steckenpferd gemacht unter neunzehnundneinzig nach der Wende sehr direkt rüber.

01:09:47: Hat dort jemanden kennengelernt Großfleischer damals und die haben zusammen dann im mobil erworben noch aus dem Hotel gebaut und so kam immer eins zum anderen.

01:09:57: Eigentlich ist ja Selfmade Investor sag ich mal aber nicht Im Sinne des Namens hatte man so einen blöden Beigeschmack.

01:10:09: Aber es ist halt so, er hat das Geldwasser woanders eingebaut und dann hat er was verkauft und gesagt ich mache lieber so etwas.

01:10:18: Und so kam da eins zum anderen.

01:10:21: So dass mein großer Bruder irgendwie Banker war bei der Unikreditbank und mein jüngerer Bruder ging den Weg des Immobilienbewerters.

01:10:27: Das lag natürlich nahe.

01:10:29: Wir haben alle die gleich eine ähnliche Ausbildung und ich sollte das Marketing machen, aber bin dann als blondes Schaf der Familie komplett quergeschlagen.

01:10:36: Ein Totalausfall sozusagen was das betrifft.

01:10:38: Ja wobei du ja zumindest auf einem akademischen Weg hast sich in die richtige Richtung aus Sicht der Familie entwickelt mit dem Wirtschaftswissenstudium?

01:10:47: Ich habe auch gearbeitet nämlich.

01:10:48: Ich hatte eine eigene GmbH mit einem Geschäftspartner zusammen im Bauprojektbereich und Projektleitung gemacht auf Verwaltung gemacht und so.

01:10:56: Ich habe dann fünf, sechs Jahre in dem Bereich gearbeitet aber dann kam die Schauspielerei quer und ich musste das probieren.

01:11:15: was du ansteigst, ist zufällig jetzt oder?

01:11:21: Ja

01:11:22: ich habe nur ein Stichwort Bandscheibenvorfall hier und Bundeswehr.

01:11:25: Ich weiß es eigentlich gar nicht mehr.

01:11:27: Das ist witzig!

01:11:27: Ich musste nur dass Berlin immer so einen Sonderfall war.

01:11:30: Deswegen wurde ich nach dem Studium gezogen also ich wurde gemustert.

01:11:32: Ach

01:11:33: was?!

01:11:33: Ich

01:11:34: wurde gemustert.

01:11:35: das ist eigentlich noch so ein schwarzer Fleck in meiner Schauspielkarriere weil ich eigentlich ein Programm für die Bundeswehr machen müsste.

01:11:41: Was ich da erlebt habe.

01:11:42: Da hab' ich dir auch genügend.

01:11:43: Komedy der allerersten Sorte Als Berliner, also ich wurde gemustert, das werde ich nie vergessen.

01:11:53: Wird mein Studium, es muss mal sein, ein Neunzig gewesen sein?

01:11:56: Da war ich zwanzig, weil natürlich nach der Wende kam man dann auf die Idee zu lange, jetzt ziehen wir erstmal alle Berliner an und haben mich zur Musterung.

01:12:05: Das war am Adler gestellt, ehemalige DDR, also auf der White von Schönefeld da, als Kreiswerder tatsächlich... Da bin ich dahin und dann saßen da diese alten Kaderköpfe aus der DDR.

01:12:16: Aber wirklich so richtig in diesem grauen Anzug kassengestell, die Garde sahen alle aus wie Brüder, Schwestern oder was auch immer von Erich Horneck.

01:12:29: Also genau diese Abteilung.

01:12:32: Gleiche Anzügen, gleiche Kabattensong.

01:12:33: Dann wurde ich da gemusst davon zum Arzt und kam raus gratuliere T-Zwei.

01:12:39: Und jetzt bist du mal frech und sagst... Nee, das war ... warte.

01:12:43: Siehst du?

01:12:44: Es muss später.

01:12:44: jetzt, es muss drei neunzig gewesen sein, weil ich war vorher in Afrika.

01:12:48: Muss dreinneunzig gewiesen sein!

01:12:49: Genau.

01:12:51: Ich war früher in Afrika und hatte den Kilimanjaro bestiegen nachdem ich auf der

01:12:54: Respekt

01:12:55: im Tanzanheber hatte dieses Praktikum hatte ja.

01:12:58: Und hatte damals schon als Schlierer gearbeitet immer in meinen Semesterferien so und dann sagt die T zwei und sagt sie dürfen alles machen außer Gewirksjäger.

01:13:09: Super ist das einzig was ich mache.

01:13:12: Ich habe gesagt, es wäre extrem frech.

01:13:13: jetzt die Aussage.

01:13:14: Und warum ich das denken würde?

01:13:15: Ich habe ein Kilimanjaro bestiegen und bin Schielehrer.

01:13:17: Jetzt sollen sie mir erzählen, warum ich nicht gewirksgeger werden soll.

01:13:20: Wie sich tatsächlich zurückgezogen, kam wieder raus.

01:13:22: Nein!

01:13:23: Das finden Sie ganz großartig.

01:13:24: zu dieser Einsatz.

01:13:26: Und so... und ich werde gewirksam.

01:13:28: Ja, jetzt haben wir noch einen Problem weil ich studiere gerade.

01:13:31: Nach dem Studium Platz in Mittenwald.

01:13:33: Nein.

01:13:34: Und das vergaßt natürlich über die Jahre im Studium Und dann an Zeit fümmo-neunzig war ich fertig mit dem Studium.

01:13:46: So was in der Richtung, muss fümu-neinzig sechstenmalig sein.

01:13:48: Das ist meine Unterlage.

01:13:49: sagen fü mu-neuenzig?

01:13:50: Genau und dann bin ich, bekam mich hatte ich parallel schon immer als Studiums im Immobilien bei Praktikum.

01:13:57: Ich habe Konzerte aufgebaut in Berlin, immer Maifeld und Waldbühne und Deutschlandhalle

01:14:02: usw.,

01:14:02: also alles von Whitney Houston bis Metallica ja Als Stagehand erst und dann ins Security-Bereich.

01:14:10: Das waren so auf einer Nachttankstelle gearbeitet, in der Hauptstraße Berlin Schöneberg... ...und in einer Immobilienbude.

01:14:16: Die haben mich mal gerade am Anfang immer irgendwelche Architektenpläne kopieren lassen.

01:14:20: Heute ist es ganz einfach aber früher noch irgendwie auf diesen blöden Kopierer.

01:14:23: Wie Kohlresenteile!

01:14:27: Also so Heavy Jobs, aber ich muss ja irgendwie Geld verdienen.

01:14:30: Und dann haben die mich.

01:14:35: Dann war ich gerade aus dem Studium fertig und dann bekam ich im Oktober den Einberufungsbefehl, hat gerade so angefangen zu arbeiten.

01:14:47: Deswegen steht da Bandscheibenvorfall.

01:14:48: Da hab' ich natürlich unglaubliche Rückenschmerzen bekommen.

01:14:51: Nee

01:14:52: ist klar!

01:14:53: Zum Brief macht ja was mit einem.

01:14:55: Und weil das hätte mir natürlich ... Das ganze Studium wird komplett ins Jahr gekostet... Hier fahren pflichtig sein oder so.

01:15:04: einfach gesagt das kann ich auch ernst sein ihr wollt doch jetzt nicht einen sechsten zwanzigjährigen Jetzt zum bunt ziehen die ganze jugend da.

01:15:13: was wollte der mit mir so?

01:15:15: Ne, das war damals so ein raster wo man rein viel und dann hatte diesen Mann scheibenvorfall und er war auch attestiert.

01:15:23: und Und dann kam wurde ich untersucht im bundeswehrkrank aus einer scharlhausstraße von einem.

01:15:30: Na ja, Generalarzt war es nicht.

01:15:32: Aber ich glaube das war ein Oberst.

01:15:34: Also eine Oberst-Arzt so hoch?

01:15:35: Ja, das waren so richtig mit Gold und mit Silber.

01:15:38: Mit viel

01:15:38: Lammetter!

01:15:39: Aber Lammetta und drei... Und der machte mir Übungen und sagte, da Bandschirmwürfel haben sie aber bei der Rückmuskulatur Schmerzen.

01:15:48: Und ich so, boah, er hat mich T-Sieben geschrieben und jetzt kommt's.

01:15:51: Das ist T-Seven?

01:15:51: Ja jetzt gehört es.

01:15:53: Es gibt hier eins, T-Zwei, die Vier, T fünf ist ausgemustet.

01:15:56: Der Untermussungsgrad von T vier ist T sieben Und zwar ist das also des bedingt Musterungs gültigste, was man sich vorstellen kann.

01:16:05: Ich durfte eigentlich gar nichts.

01:16:07: Jetzt hatte ich ja tatsächlich keine Schmerzen beim Bandscheibenvorfall eigentlich.

01:16:11: Dann wurde ich in diese Einheit dargesteckt mit wirklich... Früher hat man gesagt wir hin also wirklich... Man muss wirklich sagen voll Idioten!

01:16:21: Also ich war wirklich in dieser Einheit wo du dir denkst es kann alles nicht wahr sein die ich da noch mal kennengelernt habe.

01:16:26: und jetzt kommt der Twist von der ganzen Geschichte Weil diese Bundeswehr immerhin einst, kommst mit Menschen zusammen die du sonst in deinem Leben nicht treffen würdest.

01:16:39: Und das ist ein unglaublicher Mehrwert.

01:16:42: auf der einen Seite also weil ich war innerhalb von drei Wochen war ich Vertrauensperson für die ganze Kompanie.

01:16:49: Ich hatte Wirtschaftsrecht studiert und so was.

01:16:51: Ich habe es fair gesetzt gelesen wenn er Unteroffiziere da war irgendwie neunzehn.

01:16:54: Er kam zu mir und sagte Lüdenkappin Dreck hab' ich gesagt jetzt mal die Klappe Weil jetzt rede ich und der hat natürlich eine wunderschöne funktioniert ja nur, wenn diese... Die Hierarchie war für mich natürlich völlig hinfähig.

01:17:09: Ich war jung, ich hatte gerade den Braungurt im Jujutsu irgendwie, er kommt da so einen Spargel-Tazern und will mir erzählen, dass ihn den Kopf in Dreh kauen soll oder irgendwie.

01:17:18: Und was aber für mich gar nicht so schlimm war sondern er hat gemerkt, dass ich ein Starker bin, ein Böser, in dem Fall weil ich wirklich sauer war das ich dahin musste.

01:17:26: Ich war wirklich, also wenn ich die Fotos von damals sehe heute.

01:17:31: Mir war eine ganz tiefe Böse im Sinne von, wenn ich meinen Blick da sehe und habe gesagt, kommt mir einer quer hier?

01:17:37: Ich mach euch alle weg!

01:17:39: Also völlig blöd.

01:17:41: Aber in dem Fall, wenn mich an früher der Englisch total verständlich war... ...ich natürlich mir wurde jetzt auf einmal etwas genommen, wofür ich jetzt fünf Studierter hatte, wo ich mich während des Studiums vorbereitet habe,... weil ich wollte endlich mal auch Geld verdienen und mir was leisten.

01:17:56: Das stand mir halt im Wege und das merken die natürlich relativ schnell, wer auch gut ist mit Worten.

01:18:02: Ich war immer gut zu sprechen also sehr schwer mir auszukommen oder mir überlegen zu sein mit Wortn und vor allen Dingen die wussten ja im Wehrgesetz weniger als ich.

01:18:10: Ich habe es einfach durchgelesen und hab gesagt wusste was die dürfen also nicht durften?

01:18:14: Und dann war ich Vertrauensperson für die Kompanie, wir hatten hier erste vierzehn, zweite dritte, vierte, vierzehnt, vier kompanien Regiment.

01:18:22: Und da gibt es dann, als Vertrauensperson, einmal im Monat eine Audienz beim Regimentskommandeur.

01:18:31: Das war ein Geldobhotster, den ich nie vergessen und der wagte immer... Weil bei mir immer Probleme kamen.

01:18:37: Bei den anderen sagt die erste Vierzehn war es los, Kohleautomat ist kaputt!

01:18:41: Ja bitte zum Artisan in Kohlermann Automaten machen und dann mich übersprungen zwei der vierzehnt.

01:18:45: Dritte Vier Zehn war's da.

01:18:46: ja das Essen irgendwie schmeckt immer so nach nach Pril und zu überrasern.

01:18:50: bitte mal prüfen.

01:18:51: Und dann bei der vierten auch irgendwas um dann bei mir und dann so.

01:18:54: und jetzt unser Problem Kind gefreiter Loaning was ist bei ihnen?

01:18:58: ich sage ich habe dann unter wie sie da passen überhaupt nicht.

01:19:01: Ich dachte wie bitte?

01:19:03: Er sagt, beim Marschieren tritt er den Leuten in die Hacken und triet sie bis zum Geht nicht mehr.

01:19:08: Und dann sagt der Obersleutnant, alle verlassen den Saal außer der gefreite Luding... ...und beugt sich zu mir nach vorne und sagt wer macht sowas in meinem Regime?

01:19:17: Nein!

01:19:18: Jaa!

01:19:19: Und dann habe ich wirklich dafür sorgen können dass solche Unteroffiziere, die in dem Fall also wirklich böse waren, die wurden da noch entfernt Und das war, wie ich nie vergessen, Unteroffiziere.

01:19:35: Wenn es ein Spitz noch war, Rehleien!

01:19:38: Da gibt's eben viele Stories um zu kurz erhalten und da bin ich dann dadurch.

01:19:42: Das hat auch gut funktioniert.

01:19:43: Ich hatte mal einen Geschäftszimmer und da hatten die ganzen Urlaubsakten unter mir.

01:19:46: Dann waren eh alle Unteroffiziere meine Freunde weil sie mussten.

01:19:49: Weil nämlich der Kompaniechef entschieden hatte dass ich die Urlaupsakten auch von den Unteroffizinern habe... Wird

01:19:54: du genehmigst?

01:19:56: Ja mit Quartalstagen etc.

01:20:01: Wie lange war das?

01:20:02: Neun Monate.

01:20:05: Und hast du dann im Nachhinein was mitgenommen aus der Zeit oder...

01:20:09: Einfach der unglaubliche, also rechtes Gedankengut von einigen natürlich.

01:20:18: Also was da alles zusammenkam und natürlich unglaublich durch diese T-Sieben Geschichte kamen natürlich zusammen.

01:20:23: ich fahre mit Leuten auf einer Stube die Funke.

01:20:26: Ich konnte nie mal aufstehen, weil er so kaputte Knie hatte.

01:20:29: Da kam was im Aktenpunkt und ich sagte Lüding Sarim, da kam der Unterwitz hier rein und sagt, alle aufsteht!

01:20:35: So geht es jetzt und sagt Lüden Sarim mit den Beinen so weh, ich kann doch nicht aufstehn, sagst ihn doch... Und dann hab' ich gesagt Funke k***e, die habe ich aufstehend.

01:20:42: Aber ich hab's durchgebracht beim Hauptmann das Funke ... ... sein Gelöbnis im Sitzen gemacht

01:20:50: hat.

01:20:51: Das heilige

01:20:51: Gelöbnis muss man sich erfreut stellen.

01:20:53: und der Hauptmann sagte, Herr Lüding wie stehen wir denn da?

01:20:57: Wenn beim Gelöben ich dachte sie können ihn entweder weglassen... Und ich hab übrigens was für das auch nicht gemacht!

01:21:02: Ich habe gesagt ich mache das nicht.

01:21:03: Da hatte Herr Hauptmann zu mir gesagt dann kann ich es nicht befördern.

01:21:08: Wie ist das mir egal?

01:21:09: Dann werden Sie aber auch kein Gefreit, Sie werden überhaupt gar nicht kriegen, die geht nicht mehr.

01:21:13: Ich sage mir Wurscht, ich stelle mich nicht daraus und mache dass nicht.

01:21:18: Nein, da gab es einfach ein Problem.

01:21:20: Wie gesagt ja gut aber das Problem ist ja bloß dass ich oben keinen Strich drauf habe.

01:21:23: Einen ersten kein zweiten kein dritten... Das ist halt so!

01:21:28: Ich stehe vor ihm am Schreibtisch und dann sagt er heben sie der Hand.

01:21:32: Dann hat er zu mir an mir vorgelesen, ich gelobe feierlich, dann hab ich's vorgelessen drum und dran, die Dinger gegeben, die hat ihr abgeschaut.

01:21:41: Da hat man gesagt Ludwig Sie sind aber auch Äner in Unikum.

01:21:44: Der hatte immer so..der war gar nicht mehr so Brandenburg, die Ecke, diese gar nicht so spricht aber so ein bisschen.

01:21:51: Und unser Oberleutnant war aus Hamburg.

01:21:54: das war extrem lustig weil wenn der sagte immer zu dem musste ich immer gehen wenn ich Probleme hatte mit jemandem zu mir kam wie Funke.

01:22:03: Da kam Enna, der hatte bis zum... Das muss ich mal vorstellen.

01:22:06: Der hat eine Hundert und Achtzig Kilo gewogen.

01:22:08: Ich glaube die ersten drei Monate hatten er keine Hose in seiner Größe.

01:22:13: Er hatte das Feldhemd an, das Koppel des Schiffchen oder die Blaue Buxe, die blaue Bundeswehr-Buxe.

01:22:19: Und rannte so rum Feuer rote Haare und kam zu mir irgendwann aus Chemnitz und sauviel.

01:22:25: Martin!

01:22:26: Was ist los?

01:22:27: Mit Pinch auf Rüstermann.

01:22:32: So, jetzt muss ich zum Oberleutnant gehen und zu dem Oberleuten an dir sagen.

01:22:35: Also er sagt der Ludin kommt so rein.

01:22:36: was haben wir denn jetzt schon wieder?

01:22:38: Da ich sage Oberleute dann haben wir draußen einen Funker der also Fernmelde-Batterie und den Funker wenn man keinen Dienst ran hat.

01:22:44: Er sagte ähm zu mir äh was haben wei jetzt schon mal wieder?

01:22:48: Ich sag Herr Oberleuthen sein bitte der ist wirklich... Also im Beitsten sind das seine Hunde.

01:22:52: ... verweigert die Nahrungsaufgabe.

01:22:53: Und dann kam er rein und steht da und sagt, ... ..."Ja ja, kommen Sie rein ohne

01:22:59: Meldung.".

01:23:00: Also der stellte sie rein... ...und jetzt sagst du dem Oberleutnanten was du mir gesagt hast,... ...und den Knisbilder sich an die Hände rüberzog.

01:23:09: Der Oberleuchten anguckt mich an,... ...also dem entgleist alles.

01:23:16: Er sagt raus!

01:23:17: Und schreit, ich sage raus, wenn man raus komplementiert... und Tür ist zu.

01:23:23: Er sagt, was ist das eigentlich für eine Einheit hier?

01:23:27: Ich glaube es hockt!

01:23:28: Wo bin ich hier gelandet?

01:23:30: Und ich sagte da keine auch nichts für ihr.

01:23:31: Jetzt lass mich halt mal

01:23:32: ausschreien.".

01:23:33: Dann war er fertig mit Schreinzahn.

01:23:35: So weit machen wir jetzt.

01:23:37: Ich sage naja, dann machen wir in den schicken Mann nach Hause.

01:23:40: Wenn kriegt der im Urlaub angeschrieben so... Das war ja eines noch leichtes.

01:23:43: Ich hatte einen Funker.

01:23:48: Der hat wirklich richtig einer am Helm.

01:23:51: Der war, der hatte so ein Opel GSI damals mit einer Soundanlage die deutlich mehr wert war als das Auto.

01:23:57: Schönes,

01:23:57: aber bei mir auch eine von twenty-fünfzehntausend Euro hinten drin.

01:24:00: Ja

01:24:02: und er hat immer gesagt, Ludwig, dir ist halt ne Diktatur in der wir hier leben.

01:24:09: Die haben mich nördlich wieder angehalten.

01:24:11: Und dann haben sie mein ganzes Auto untersucht und wollten mir den Auto stilllegen.

01:24:15: Ich mach das nicht mehr mit!

01:24:17: Ich mach Schluss.

01:24:25: Und er war dann so weit, dass ich mit ihm auf dem Ohr läutern war.

01:24:47: Ganz klar, also ganz geradeaus.

01:24:49: Deswegen war es so schlimm weil er so wirklich ganz gerade und gerade bei uns dachte Es ist so dass ich das nicht mit dem Auto... Ich habe mich dafür entschieden.

01:24:56: und so und wenn das nicht funktioniert in dieser Gesellschaft Dass ich nicht die Fenster runterlassen kann und Paul van Dyk hören kann auf zehn Weil ich da hinten drin haben mit so Und es seine Freiheit und den Glied zu.

01:25:10: und dann sagte der Oberlein ganz zu mir Scheiße machen wir damit eben.

01:25:14: jetzt machen wir folgendes Sie geben mir jetzt ein Farbefehl.

01:25:19: Ich nehm draußen Ilte, aber da wird auch immer darum standen von einer Tribin in die Psychiatrische und ich kam wieder ohne Funker.

01:25:29: Die haben den gleich da behalten.

01:25:31: Weil ich nicht mehr einfach gesagt habe, du erzählst denen alles was du mir erzählt hast.

01:25:38: Und das waren so wirklich einschneide Sachen.

01:25:42: Das klingt ja zum Nachhinein so unglaublich lustig.

01:25:44: Das war wirklich also spitze auf Knopf.

01:25:46: Es war der Stand auf dem Kasernendach und ich dachte echt er springt.

01:25:49: Und dachte mir vor allen Dingen, ich weiß noch so, wenn ich mich zurück erinnere.

01:25:52: Dachte ich so wie bescheuert wegen dem Opel.

01:25:56: Nein das war jetzt wieder witzbar.

01:25:57: aber wie beschäuerte sich ein eigenes

01:25:59: Auto?

01:26:02: Das war den wichtigsten Poster

01:26:03: gewesen.

01:26:05: Den anderen Funker, den Namen die habe ich nicht mehr.

01:26:07: Der Pinschau!

01:26:08: War es für ihn halt der Opel.

01:26:09: ja und das Ende der Geschichte ist dass so lange gedient hatte, dass ich am Ende mit meiner damaligen Freundin vier Wochen oder fünf Wochen nach Thailand fliegen konnte.

01:26:23: Und ich kam zurück und hatte meine ganzen Geschäftsmodelle natürlich ausgebildet.

01:26:27: Ich kann es ja heute sagen, das werde ich nicht nachdienen müssen.

01:26:30: Ich hatte mir mal vier Quartals Tage doppelt genehmigt, so hinten rum.

01:26:34: Also, dass sich diese sechs Wochen vollkriege.

01:26:39: Und dann kam ich wieder natürlich mit längeren blonden Haaren knatzbraun aus Thailand, mit dem Rucksack unterwegs gewesen da im Thailand mal leise Indonesien und meine Geschäftsmaßel da hat man mittlerweile Obergefreiter also die ich alle ausgebildet hatte.

01:26:53: das geht dann immer so einander über.

01:26:55: Ich dachte oh Luding bist du wieder da und so toll aber wir haben gehört und irgendwie du musst irgendwie raus treten und sowas.

01:27:01: irgendwie ist was hochgekommen und ich so ach du Scheiße.

01:27:04: Dachte mir okay was kann passieren?

01:27:06: Lass mich hier raus treten und also morgen beim Antreten, wenn dann die Film waren.

01:27:11: Das ist schon echt eine Maßnahme in der morgens um fünf oder dreißig da.

01:27:16: Und alle stehen ja alle am Block und ich dachte dann gut was kann passieren?

01:27:20: Ich kann mir eine Spitze kriegen kriegst ein Strafen musst nachdienen und irgendwie... Ich weiß noch dass sich ankam extra so das ich den Tag noch hatte am nächsten Tag auskleiden und nach Hause gehen und dann war mein Hauptmann Der grüßte mich irgendwie nicht wirklich und wir waren wirklich guten.

01:27:42: Ich dachte so, oh!

01:27:44: Das ist aber jetzt hier echt ne Streife-Brieze die mir entgegenkommt in Lilia gedacht war gar nicht mehr da leider.

01:27:50: Also ich hatte auch so weil ja meine anderen alle irgendwie so versprengt waren irgendwie was eine komische Stimmung und ich dachte das geht nicht gut aus.

01:27:58: Und dann kam morgens dieses Handtreten.

01:28:02: der Spieß also der Apfelwebel kündigte dann den Hauptmann an.

01:28:09: Bericht sitete der über die Übung Schwarzer Adler, die sie gemacht hatten.

01:28:12: Jetzt mit Bivak und hast du nicht gesehen?

01:28:14: Und Pipapon wie es alles geworden ist.

01:28:15: auf einmal sagt er erstritt vor der obergefreite Luding und ich hatte mich schon in die letzte Reihe gestellt.

01:28:26: Jetzt nimmt er mich von der versammelten Mannschaft.

01:28:28: vor vier Kompagnen nimmt er sich jetzt auseinander um an mir war völlig klar auf dem Weg dahin dass deren Exempel an mir statuiert.

01:28:36: jetzt So auf dem letzten Weg, obwohl wir immer gut miteinander waren.

01:28:39: Vielleicht sage ich ehrenrührig, dass er sagt so also das hätte ich von ihnen nicht gedacht, dass sie da so jedenfalls so wie es dann ist, was ihm angesichts der Ersagt so guckt ob mich ansach stellen sich nämlich halbe Drehungblick zur Kompanie damals gemacht hat.

01:28:54: und dann brüllte ein Stülgestand du unter dem Wie viel?

01:28:58: Was sind's wir waren, wenn da gefühlte Achthundert Stiefel an andern knallen und in der Kasarnis Halt halt.

01:29:04: Ich weiß nicht wie ich gezuckt habe und dachte so jetzt geht er durch du stehst das jetzt durch egal was kommt.

01:29:11: Und dann sagt ja es wird dem obergefreiten Ludigen hier mit wegen vorbildlicher Pflichterfüllung die Urkunde der Bundeswehr wo wir Deutschland verliehen verbunden mit einem Tag Sonderurlaub.

01:29:27: Das werde ich, das war einer der einschneidendsten Erlebnisse in meinem Leben.

01:29:31: Wo ich völlig auf dem falschen Weg war als wie bei Verstehenswelt versteckte Kamera oder so und Glückwünschte mich und sagte mir hinter einem persönlichen Gespräch noch Wie dankbar er mir ist dass Ich Als Vertrauensperson er sagt weil es ja nie vorkommt dass ein Firm also jemand in dem Alter eigentlich überhaupt dann auch dann dient oder So vor allem mit so vielen jüngeren weil die anderen waren ja alle siebzehn Achtzehn Es war ja dieser januar Jahrgang weg von Swan Rummelboxer.

01:29:55: ohne Das waren Leute, die hätten sich die Schuhe nicht zumachen teilweise.

01:30:00: Ja, die wussten überhaupt nicht wie irgendwie schadig.

01:30:01: Wurden mit sechs in siebzehn wurden die gezogen und auch nach der Hochschule keinen Abschluss.

01:30:04: zack Bundeswehr erst mal Werdienst machen.

01:30:07: Also wenn wir angegriffen worden wären wir völlig... also da hätten alle die Hände hochgeschmückt gesagt gut dann halt so.

01:30:17: Und er sagte dann zu mir dass er sagt dieser schweren Zeitbeiß für dieses erste Jahr war, den gab es nur in diesem Jahr glaube ich, danach ein bisschen diesen T-Sieben diesen Dienstkraft wieder irgendeine behördene Idee hatte, auch die letzten Pfosten wie mich und andere noch zu verwenden irgendwie.

01:30:36: Und der war wirklich ehrlich dankbar.

01:30:41: Und ich glaube ehrlich dankbar wegen der Sache mit dem Funker... ...der in Trevin dann geblieben ist weil das ist natürlich für so ein Kompanier oder für jeden Menschen auch echt scheiße wenn der einer vom Dach springt ja Also auch für alle anderen, weil der springt dann die Springer meistens nicht nachts alleine sondern war versammelter Mannschaft beim Antreten.

01:31:03: Damit auch aller was davon haben.

01:31:05: Ich weiß es noch so, da hätte man vergleichen werden wenn ich eine Ulm gespielt habe, denn jetzt springen die ja auch immer ganz gerne mal vom Vorm Turm am Weihnachtsmarkt unten ins Schafgehege oder ja auch denkst du weißt?

01:31:16: Dann schmeißt ihr.

01:31:17: doch ist meine Schicksal ist immer schlimm aber dann musst du nun noch... Ich weiß gar nicht, wie wir zu diesem Thema kamen.

01:31:33: Aber es war halt jedenfalls das... Das

01:31:35: war mein Bundeswehr-Bandscheibenvorfallstand hier.

01:31:37: Ich wusste selber nicht, wo's hinführt aber du solltest ein Stück Y reisen Wir buchen sie Fluchen schreiben.

01:31:47: Das sollten wir vielleicht zusammen machen.

01:31:49: Also meine Anekdote von der Bundeswehr Die Beste, die ich oder einer der besten finde ich noch mal.

01:31:56: Es gibt ja wirklich viele Ausnahmen bei der Bundeswehr und dann gab es ja immer diese Übungen wo dann die Oberen mit ganz viel Nametta rum liefen.

01:32:03: Da muss man so die Truppenbesichtigung... Ich weiß gar nicht wie sie's... Und alle waren geschminkt oder sie ist ja getrannt.

01:32:08: übrigens auch witzig mit so einem Tan-Stift von den Amis gab das gar keine Mannheit im Mannschaftsheim und auf dem Kopf war er richtig fauner oder Flora besser gesagt, aber bei mir.

01:32:19: Und ich war eben so wie jetzt.

01:32:20: Ich hatte keine Schminke im Kopf und natürlich fiel ich auf, entdicke ich.

01:32:25: Da kam dieser Oberer mit dem Mensch der kurz vor General standen und mich angebohlt.

01:32:30: Bo Vinger!

01:32:31: Was machen Sie richtig?

01:32:33: Was allein und falsch macht?

01:32:34: Du kennst diese Klassiker.

01:32:35: Dann sagte ich, ich bin Tarnstift befreit.

01:32:38: Ich war tatsächlich wegen meiner empfindlichen Hauternstiftbefreiung nicht mehr oben in der Tasche drin.

01:32:43: Was ist mit dieser Truppe los?

01:32:45: Der war auch Wahnsinn...

01:32:48: Da gab es natürlich auch einige Storys, Marschbefreit und so was.

01:32:53: Ich war ein sehr guter Läufer, ich habe es gehasst, aber ich bin die tausend Meter unter drei Minuten gelaufen.

01:33:00: und wenn dann ja schon damals immer in der Schule auch so weitläufe Und dann bin ich da mitgelaufen, hab irgendwie dem zweiten der Hinterme kamen zwei Runden abgenommen.

01:33:09: Ja und dann kam der Hauptmann, was ihm ansagt so nahelöding von heute wieder einen guten Tag gehabt!

01:33:14: Ich sag ja, heute hat sich wieder den guten Tag erhauptet.

01:33:16: Das war natürlich schon schwer auf.

01:33:20: Mein Bruder hat Handball-Oberliga in der Jugend gespielt in Oswald die waren auch die ganze Mannschaft veruntauglich.

01:33:26: also weißt du gerade noch im VfL Pulling weggehauen und jetzt hier... Ne geht nicht hier.

01:33:32: Ja, das ist ganz... Ich hatte übrigens auch noch eine, also die beste Anäquate.

01:33:36: Ich hatte was auf diesen T-Sieben reingebaut als wir schießen mussten ja.

01:33:39: Da könntest du dann noch von dem Schießen da Wüste abknien und dann das Magazin entgegennehmen, aufmodizieren

01:33:44: etc.,

01:33:44: pp.

01:33:45: Und dann war ich da eingesteckt.

01:33:47: Dann kommen mir diese ganzen Blätter nach vorne, wer etwas geschossen hat.

01:33:49: Der hatte so Kohlerböden vor dem Gesicht, der hatte nicht Dioptrien oder Niedersetze immer so gar nichts gesehen.

01:33:55: Dann lief er so ab und sagte so, wurde ja immer so wie gesagt, ihr Funker!

01:34:03: Sechs Schuss, fünf Treffer ordentlich.

01:34:07: Funker... Sechs schuss drei Treffer, naja erwartet Funker Luding.

01:34:16: Sechs-Schuss kein Treffer.

01:34:18: Na ja erwartet.

01:34:19: und dann Funker-Ludig, sechs Schuss acht Treffer!

01:34:22: Und der ging zurück und sagte da hat er auf meine Scheibe geschossen.

01:34:26: Der dreht sich um und hat diese Kohlerwürde.

01:34:27: Das ist ein ganzes Film einfach abschnitten und sagt das fände ich klar.

01:34:31: Es ist Julien.

01:34:36: Du, den Sexschussachbreffer.

01:34:38: Ah,

01:34:38: wir kommen jetzt wieder weg von der Bundeswehr.

01:34:41: Wir müssen irgendwie zum Schauspiel kommen.

01:34:43: Wie ist denn das Schaus Spiel in dein Leben reingekommen?

01:34:47: Ganz einfach!

01:34:53: Während ich in dem Immobilienbürger arbeite selbstständig mit einem Geschäftsfaden habe ich immer schon irgendwelche Sachen geschrieben die ich lustig fand so... Und die wollte ich irgendwann mal aufführen.

01:35:05: Und dann sagte die Erster damals zu mir, Schätzchen wenn du das machen willst, da musst du aber vorher Stimmung und Sprechbildung nehmen damit du atmen kannst.

01:35:10: Ansonsten atmest du nicht mehr auf der Bühne.

01:35:12: und dann war es mit den lustigen Sachen nur noch du-lustig als Personen, die sich abjabst.

01:35:18: Dann bin ich zur einem Schauspielerin gegangen, dem er empfohlen wurde von einem Freund Michael Gräwer, der saß in der Puttelsstraße im Moabit.

01:35:27: Lustigerweise wo meine Mutter geboren oder aufgewachsen ist um die Ecke Und ich mochte sie gegend sehr und bin dann in meiner Mittagspause immer irgendwie so oder abends da hingefahren, hab ne Schauspielstunde nehmen wollen.

01:35:38: Und der war aber das so dass man entweder anrufen musste... ...und den sagte er ja!

01:35:45: Ich dachte ja ist Martin Luding, ich bin empfohlen, habe die Empfehlung von tausend einmal einen Freund von mir und ich sollte mich auch melden geschaut spielen?

01:35:52: Ja wir machen es folgendermaßen also du kannst zu mir kommen und dann werden wir sehen ob da Potenzial Und eine gewisse Art von Talent entsteht, weil wir wollen ja nicht da in meine Zeit vergeuten.

01:36:07: Ich dahin gefahren dachte, das war ne Ansage.

01:36:11: Eigentlich dahin.

01:36:12: und jetzt will ich mich nicht über den Klee loben.

01:36:13: jedenfalls haben wir gesprochen und was angespielt hatte gesagt Wir fangen sofort morgen

01:36:16: an.

01:36:17: Wirklich?

01:36:17: Ja!

01:36:18: Und dann hat er mit mir gemacht so in Station Sehnsucht, Hennessy Williamson immer solo Dinger in seiner zwei Zimmerwohnung unter einer Puttlitzstraße Und ich kam mir immer ziemlich blöd vor, weil den jemand zum Gegenspielen hat.

01:36:30: Der war der, wo man die anderen Parts, die gegen gespielt haben ... Die musstest du im Kopf haben und dann automatisch so gegsspielt.

01:36:41: Was mich natürlich später für das Stück gemacht habe bei meiner Vorherrunde.

01:36:43: Perfekt!

01:36:44: Perfekte ist eigentlich.

01:36:45: Und der hatte irgendwann ... sagte er zu mir, du ein Freund von mir macht einen Kurzfilm Abschlussfilmen von einer Hochschule in Potsdam.

01:37:03: Und die brauchen noch einen Mann Schauspieler.

01:37:07: und ich habe gesagt okay kann nicht das machen seit ja super.

01:37:11: Kannst ja eine Straße im Alter Techno Club einen schwulen Drama Ich die einzige Hete und muss eine Frau mit einem oberlippen Bart küssen.

01:37:20: Also beschissener kann

01:37:21: es nicht laufen, was du startest!

01:37:23: Und ich musste vor allen Dingen schwarz-weiß... ...und ich musste den Witz erzählen dem Ding also das war wirklich.

01:37:28: ich hoffe dass es niemals irgendwo gezeigt werden wird oder so.

01:37:32: ich weiß ihr müsst jetzt echt mal suchen ob ich das machen darf in der Finale.

01:37:35: Das war wirklich katastrophal eigentlich für mich als Person gar nicht vom Film also einfach für mich halt rollen.

01:37:40: wir sagst guter Start also Hölle So das gab's dann auf Band.

01:37:44: irgendwann sitze ich im Café am Neuen See in Berlin und da steht ein Schauspieler, Dirk Martens, wo er neben mir sagte Martin drehst du gerade?

01:37:57: Ich habe gerade Feierabendwege getrunken.

01:38:02: Wir haben um die Ecke zu tun gehabt.

01:38:03: Irgendwie nach Kaltstraße.

01:38:04: Wir hatten keine Dammkadewee, irgendein Projekt gehabt.

01:38:06: Und dann haben wir gesagt jetzt trinkt man einen Feier abend wie am Café Am Neuen Sehe wunderbar im Sommer!

01:38:11: Und da sage ich wie drehste du gerade.

01:38:13: Der Hintergrund ist der das auf den Geburtstag von Esther Schweins halt auch immer Kollegen waren, die sie kannten und so was.

01:38:19: Und Esther hat immer gesagt ist mein Freund Martin aus Berlin der Machtfahrt mit Immobilien oder so.

01:38:23: Ich saß aber Schauspieler Weißern und nicht.

01:38:27: Das war so der Spruch.

01:38:28: ja das war so dieser Spruch und den hatte er im Kopf und deswegen sagt er drehst du gerade.

01:38:33: Du bist doch der Martin von der Esther der so ich sag Ja Aber ich nehme mich am schlafen Setzt mich hin und sagt hier wie wär's denn mit dem hier?

01:38:42: So ich sitze da Jörg Gründer sehr bekannter Regisseur damals schon gewesen.

01:38:47: Daniel Koppel kam Kamera, ich kann mich noch genauer erinnern und noch jemanden und sah mir das mit ihm.

01:38:51: Er sagt der Jörg Grüner, ja Schauspieler!

01:38:53: Und dann sagt er, ja ja ja, Schausspieler!

01:38:55: Ich guck dir was an in der Qualität.

01:38:57: Was wird denn das jetzt hier für den Nummer?

01:38:59: Und er sagte Ja gut, Jörr Grüner hat kurz erklärt die ganze Rolle mal kurz erklärten also wir haben hier so ein Drama uns irgendwie mal satt eins bei ganz rosa und wir brauchen einen Band.

01:39:07: Wir brauchen einen band, wir brauchen einem Band, wir haben eine NTF produziert usw.

01:39:11: Also war es ein bisschen so kindgewöhnlich.

01:39:13: Sehr, sehr tollartig.

01:39:15: Und dann ging ich zu meinem Schauspieler und sagte, du die wollen da irgendwie... Ich hab' so eine Erlebnisse gehabt und die wollen jetzt auf den Band.

01:39:23: Da sagt er, ja doch reichst du den Film ein.

01:39:25: Dann habe ich den Film.

01:39:26: Einreiche in dieses Schwulenrahmen... Der krieg ich nie wieder einen Job!

01:39:31: Und er hat mir gesagt, die wollen nur sehen wie du vor der Kamera kommst.

01:39:35: Ich dachte scheiß drauf, weil das ist zu verlieren.

01:39:36: So das Ding?

01:39:37: Ich habe nie vergessen nach Treppe zur MDF gefahren.

01:39:39: Das ist eingesteckt damals noch Videobänder Das ist eingesteckt.

01:39:43: Es war ein Donnerstag und dann, nix gehört, ich hab gar nicht mehr dran gedacht weil das war überhaupt nicht auf meiner Festplatte so was ja.

01:39:55: Am Sonntag nachmittags damals gab es noch Anrufverantworter.

01:40:02: Hallo hier ist die Maria Dimmler.

01:40:03: Ich bin die Kostümbilderin von thirty-six Stunden Angst Und wir müssen ja mal kostümmäßig gucken, einkaufen gehen.

01:40:10: bitte um sie manchmal zurückkucken.

01:40:11: Ich habe die zurückgerufen.

01:40:17: Du bist ja besetzt, ich bin die Maria und du drehst am Dienstag oder Sonntag.

01:40:23: Ich meld mich gleich nochmal ab, die Esther angerufen haben gesagt.

01:40:25: Also hat mich gerade einen Kostümbilder anrufen, der hat gesagt, ich war im Besetz.

01:40:27: was heißen denn?

01:40:28: Das heißt du machst mit in den Filmen.

01:40:30: Da hab ich gesagt wie, in welchem Film dann?

01:40:33: Ich weiß doch überhaupt kein Drehb nix!

01:40:34: Dann hat sie gesagt ich klär das hat ihre Agentin angerufen.

01:40:37: Die hat bei der NDF angerufen, die kannten sich irgendwie, die haben es verhandelt drum und dran Und dann kam ich das Drehbuch unter und dann ging ich einkaufen mit der Marietta.

01:40:46: Also, ich war besetzt und stand am Dienstag darauf folgend bei... ...sechsunddreißig Stunden Angst am Set.

01:40:53: Es hat ein TV-Movie erfolgreich, es ist ein TV Movies in dem Jahr mit Uwe Bohm, Ulrich Mühe, Johannes Brandrup, Susanne Schäfer, Jockeld Schiersch, also wirklich einen... damals für, wenn man so affin war und das ein bisschen kann.

01:41:11: Und dann war mein erster Einstieg bei überhaupt der Knöler ich hatte damals einen Audi A-Dreide hat den Schaden vorne an der Stuhlsteiger sich kommt da an in Trepto logischerweise witzigerweise meinen ersten Drehtag dreihundertfünfzig Meter entfernt von meinem ersten Theater auftritt später in der Arena.

01:41:25: Das ist unglaublich eigentlich!

01:41:27: In den Twin Towers, Alliance Twin Tours an der Spree direkt in Trepto und ich komme dahin Und er macht so die Scheibe runter und sagt, hallo ich bin wo muss ich hin bevor ich zu Wort kam.

01:41:38: Irgendwas sagen konnte so ein Typ in einer ruten Warnweste du Penner beeil dich gefälligst die warten auf dich.

01:41:44: Du kannst ruhig mal gescheitern anrufen und sowas.

01:41:46: park jetzt da drüben deine Hobel und geh da hoch und zwar sofort meldest dich in der Maske.

01:41:53: Zitten mal in meinen Lieblingsstopp würde ich sagen, rauer Ton ist ja okay.

01:41:56: Also ich rein und fahre hinten.

01:41:57: wo muss ich hin?

01:41:58: Ich dachte ja du musst da hinten hin so.

01:42:00: Stehen Fahrstuhl, stehen mir so eine tatschauste Frau, so ein kleiner attraktiver tatschhauste Frau.

01:42:04: Ich sag auch mal, ich bin der Martin, was machst du hier?

01:42:06: Sonst sind wir die Hauptdarstellerin, ich sage fuck, oh Gott ey, kannst du zweiter Fetten abnehmen?

01:42:11: Ja!

01:42:12: Die hat doch meine Frau gespielt.

01:42:13: später entzückende Kollegin Susanne Schäfer.

01:42:16: Jedenfalls komme ich da hoch und sage, sie wollte mich melden und rum und dran.

01:42:19: Und irgendwie gucken wir an auf die Dispo.

01:42:22: Ich weiß ja damals nicht, was eine Dispo ist.

01:42:23: Gucken wir in der Dispo und sagen, wieso?

01:42:25: Du hast so viel zu früh, du hast so ne Zeitwählinge ein bisschen.

01:42:29: Geh mal rüber, roll erst mal einen Kaffee und so.

01:42:31: Dann entspannst du dich mal.

01:42:33: Die Maske kurz geholt.

01:42:34: Das ist die So-und-so.

01:42:35: Und die Schminklinie nachher und so alles entspannt.

01:42:39: Und ich dachte so, ey, auf einmal drehe ich mich um.

01:42:40: Da steht der Typ mit ner roten Kutte vor mir.

01:42:42: Ich denk so, jetzt kriegt er wieder unter.

01:42:43: Der steht vor euch, liegt hoch und kopp!

01:42:45: Gleiche Farbe wie die Weste.

01:42:48: Und er sagt, ich muss mich entschuldigen, tut mir so leid und so.

01:42:52: irgendwie steht vor mir also wirklich so wieder Händknispe.

01:42:55: Ich dachte du bist der Komparser auf dem wir gewartet haben?

01:42:58: Er hat einen Komparer gesagt, der hatte ein Unfall war bei mir die Stoßstange hing, dachten die das bin ich bin der Kmparser gehen Sie warten weil der für den Anschlussdreh konnten sie nicht weiter machen, weil der ja nicht da war, weil dir hinten im Bild stand die ganze Zeit.

01:43:09: Den konnten sie

01:43:13: Wird heute KI machen, du.

01:43:15: Heute wäre das überhaupt kein Zimmer mehr!

01:43:17: Und dann bin ich da hoch geschminkt worden und haben da in den Twin Towers gedreht.

01:43:21: Den ersten Dreh hat man am ganzen Leben noch nie irgendwas gemacht... ...und haupt Polter gleich los und der Jörg Grüner sagt bloß Da war ich so, ja und dann werden sie sagen Martin, Martin, nicht Theater.

01:43:32: Nicht Theater.

01:43:34: Und ich so ah alles klar bisschen weniger.

01:43:37: der Dirk Marns hatte mich als großen Theater-Schauspieler angekündigt.

01:43:40: Der hat gesagt er kommt von Theater das ist ein großer Theatermeme und hat niemand nachgefahren.

01:43:48: Ich hatte diese erste Szene mit der Susanne Schäfer drei Jahre auf meinem Videoband ... wo ich noch viele andere Sachen gemacht hatte damals.

01:43:58: Die Show Real wurde die besten Szene für das

01:44:01: erste Ding, was hier gedreht hat.

01:44:02: und da über drei Jahre, glaube ich vier Jahre war es drauf ist irgendwann mal meine Agentin damals dann dachte du das müssen wir uns auch runternehmen dass jetzt ein bisschen veraltet und so und ich hab's heute gerne mal wiedersehen.

01:44:11: Ich glaub wie viel ihr mir den Film nochmal angucken jetzt wo wir gerade darüber sprechen einfach nicht um mich zu sehen sondern weil ich das interessant finde... Wie man damals gedrehte und heute und der Ulrich Müher hat ja später einen Oscar fürs Leben der anderen also mit solchen

01:44:24: Menschen

01:44:24: daran ... was mir damals überhaupt nicht bewusst war, damals ... ... der offene Mensch war

01:44:29: total

01:44:31: toll gewesen und ... ... das Ende der Geschichte ist.

01:44:35: ich stand da.

01:44:36: Und es ist nicht das Ende aber... ... war ich dann da und dachte Scheiße!

01:44:42: Das ist's, das willst du machen?

01:44:43: Oh wow!

01:44:44: Und hier war Geschäftsführer gesellschaftler in meiner eigenen Gegend, wir haben mit einem Partner zusammen.

01:44:48: Aber das hast du die ganze Zeit dem her dann irgendwie auch diese ... Nein,

01:44:51: ich hab das andere, bin raus aus der Gesellschaft.

01:44:53: Ja, aber bist du dem Zeitpunkt also der ... Unterricht bei diesem

01:44:56: Mensch.

01:44:57: Wir schauen mal, ob wir beide Zeit wollen, weil da nicht vergeuten ist.

01:45:01: Also schon das schöne Arroganz dabei ist oder dass man wertgeschätzt

01:45:03: ist?

01:45:03: Das war schon auch echt.

01:45:05: Aber gut wenn er inhaltlich dir was gebracht hat, ist ja gut.

01:45:07: Ja aber es war noch einzig hatte man den zweiten Drehtag war der beste.

01:45:12: Der zweite Drehtag war tatsächlich fand er unten statt in der Nähe wo ich aufgewachsen bin auf der anderen Seite im Osten auf dem Feld.

01:45:20: und dann sagt irgendwann der Regisseur zu mir, na mittags Pausamann Martin geht's hier gut Wieso?

01:45:24: Ich hatte mich eine Westbegestoche und ich habe mir an der Galergenie schon mit meinen Gesichtsspoil an.

01:45:30: Da mussten die mich zum Hautarzt fahren, der war bei meinem Vater im Haus.

01:45:34: Und rein, ich werde nie vergessen, wie ich da reinkomme und sage so, wer mich hat in der Westbe gestochen, mir geht es nicht gut schlucken und irgendwie so.

01:45:42: Und er sagte, Frau Zimmernabende sei ja, setz dich mal hin, kommt gleich jemand.

01:45:48: Und ich merkte schon so irgendwie der Arm-Spaul an.

01:45:51: Er hat nämlich irgendwo in einem Kleid, also ich merkt das gar nicht normalerweise.

01:45:54: Aber man muss in den Gefäß gestochen haben, sodass es eben dann alles anschwollt.

01:45:58: Und auf einmal fliegt die Tür auf und kommt.

01:46:00: der Arzt sagt wo ist er?

01:46:01: Wo ist der anaphylaktische Schock so?

01:46:06: Nimmt mich hoch hin, haut mir sofort eine Spritze in den Arm rein und dann ging er nebenan und sagte wenn noch ein mal hier einer reinkommt, der sagt ihr ist von deinem Espel gestocht worden und er hat Schwierigkeiten beim Schlucken oder sieht sich so aus denn sagen sie sofort Bescheid weil ich weiß ich hätte ja da drauf gehen können.

01:46:23: Ja, und da bin ich zurück.

01:46:26: Also hab den Kalzium bekommen, hochtosiert... ...und als Biberwobbin zurück, haben wir ein ganzes Tag weiter gedreht.

01:46:30: Wir haben doch alle gesagt du bist ja auch irgendwie so weit und piekst.

01:46:34: Aber das war so.

01:46:34: das Ende der Geschichte vom... Das ist eigentlich... Und dann muss man einfach sagen, dann begann die Zeit des Wartens was alle Schauspieler erzählen.

01:46:44: Du sitzt vom Anruf.

01:46:45: beantworten wartest es dass der Anrufe kommt und zwar nicht aus Hollywood sondern einen ganzen Profan.

01:46:50: Du hast

01:46:51: Potsdam.

01:46:52: Ja, irgendwas.

01:46:53: Und dann machst du halt Balko im Namen des Gesetzes und diese ganzen Sachen die es damals gab?

01:46:59: Dann nimmst du eigentlich alles was kommt zurück.

01:47:01: So ein zwei Tagesrollen.

01:47:02: ja ja klar!

01:47:03: Das war dann natürlich immer so...

01:47:04: Man weiß ja nicht.

01:47:05: unser eins denkt ja so jemand wie du der liest sich das Drehbuch durch und sagt da sehe ich mich nicht.

01:47:10: Nein, ich werde das nie vergessen.

01:47:12: wie mein.

01:47:13: ich habe damals zwei Wohnungen gehabt in der Straße von Kudam gemietet gehabt und ausgebaut.

01:47:18: Irgendwie, die waren übereinander und über mir wohnte ein Jahr lang einen Freund von Esther mit dem ich auch jetzt lange befreundet bin, Stefan Jürgens der ja ja auch hoch dekoriert, also lange Soko Wien und danach Sven Martinek, der Clown damals RTL.

01:47:33: Ich bin für dich beide sehr lange schon kennen auch.

01:47:36: Die waren meine Mieter.

01:47:37: Der Mieter?

01:47:38: Ja,

01:47:38: na klar.

01:47:39: Ich hatte zwei Wohnungen und der Klauenhäppler

01:47:40: hier gemietet.

01:47:41: Er hat oben gemietet genau.

01:47:42: Der war da mit Karalot liiert.

01:47:44: Eine harte Zeit.

01:47:49: Und warum erzähle ich das?

01:47:51: Weil... Genau!

01:47:54: Ich sagte dann irgendwann zum Stefan Jürgen, sagte ich so, es ist so scheiße an dem Job irgendwie du wartest irgendwie und dann ließ so ein Drehbuch und dann ist deine Rolle und du hast irgendwie fünf Sätze oder so ja.

01:48:07: Und er sagte zu mir, richtig scheiße ist es.

01:48:11: Wenn du drei Drehbücher neunzig Minuten auf dem Tisch hast und entscheidest dich für einen weil du nur einen machen kannst, dann war sich für den falschen entschieden.

01:48:18: Krass!

01:48:19: Da hab ich gesagt, du hast Probleme.

01:48:20: Er sagt, glaubt mir wenn du da irgendwann hinkommst... ...und das genau der gleiche Spruch wie den Ester zum anderen Thema gemacht hat, das will ich nie vergessen.

01:48:28: Ich sag, boah, wie du immer unterwegs bist in die Reiserei und toll habe ich zu ihr gesagt.

01:48:32: Sie hat gesagt Martin, wenn du das dann irgendwann hast, dann sprechen wir nochmal.

01:48:38: und ich wusste nachdem ich drei jahre gehefen gespielt hatte.

01:48:40: Und morgens im hotelzimmer aufgewacht bin nicht

01:48:43: in welcher stadt.

01:48:44: Ja, ich glaube was ich meine kommt nach hause packst ausmachst eine waschmaschine packs den nächsten wieder ein.

01:48:49: ich hatte später sogar so einen konzept.

01:48:50: ich hatte eingepackt immer fertig hat die ecke gehauen und los.

01:48:54: und das ist aber wirklich wenn es jetzt philosophisch wird an lebenszeit.

01:48:58: was dem was einem da flürten gegangen ist weiß ich am lebenszeiten auf autobahnen in zügen ... in Staus zugebracht haben sind schon

01:49:07: Jahre.

01:49:07: Für den Traumjob?

01:49:09: Ja, für den Traumsjob ganz ehrlich wir haben ja anfangs drüber gesprochen... Der Traums job ist leider in einer Branche die sehr schwer hat gerade das ist leider so und das hat nichts mit KI zu tun in erster Linie sondern in dem Bereich es einfach so dass über die letzten Jahre natürlich mit den Streamingdiensten hinzugekommen sind ein ganz andere Kombinationen möglicherweise beim Boot gesehen, wenn Sky mit der ARD zusammenarbeitet.

01:49:39: Ich bin jetzt da kein Profi drin was ich aber für eine sehr gute Geschichte halte zu sagen Mensch wir haben einen Streamingdienst, der nimmt Geld von den Leuten die das gerne vorhersehen wollen und die ARD kann es nach einem Jahr auswerten.

01:49:50: wenn die Leute sagen ne da warten wir und gucken sie in dem Jahr ja?

01:49:54: Das finde ich eigentlich ganz gut.

01:49:55: aber da will ich jetzt auch keinen großer Kenner wie diese Refinanzierung da sind Investments Aber ist...ich weiß bloß dass es einfach Wir in dem Bereich, egal ob es jetzt Theater ist oder auch Filmbereich natürlich immer in Krisenzeiten die wir ja gerade wirklich ganz schlimm haben.

01:50:11: Doch das ist gar kein Rumgelammer!

01:50:13: Wir sind doch eigentlich immer mit den ersten die Wuppa runtergehen sag ich mal.

01:50:19: Es ist so... Mir sind ja in Stuttgart, wir haben ein bekanntes Gefängnis in Stammheim.

01:50:24: Du warst in drei Folgen im Frauenknast?

01:50:27: Ach du Scheiße!

01:50:32: Stimmt!

01:50:33: Ja,

01:50:33: war ich.

01:50:34: Hast du es verdrängt?

01:50:35: Nee überhaupt nicht.

01:50:36: da denke ich jetzt gerne dran zurück weil das war eine tolle Zeit.

01:50:40: ne tolle zeit weil das waren.

01:50:41: Regisseur Rolf Wellinger hofft Gott hab ihn seelich erlebt nicht mehr leider ein ganz toller Regisseurer.

01:50:47: der hatte damals sich eine sehr gedreht für RTL zweitausend in einer Hauptrolle.

01:50:53: tatsächlich aber klingt immer so toll Die vierzig Folgen gedreht und sieben wurden ausgestrahlt und wurde eingestampft.

01:51:00: Also das Schicksal vieler Zähnen, die so die Quote nicht erreichen.

01:51:05: Und der Rolf fand es aber gut was ich so mache und hat mich dann da im Bestell für eine Doppelfolge und da habe ich dann tatsächlich auch mit meiner Kollegin, mit der ich in der Sähe gedrehte, ein paar gespielt.

01:51:15: Und zwar einen Millionär, der irgendwie alles um die Welt schon geflogen ist, mit Luftballon und so und sagt sowas, was ich noch nicht hatte, ist mit meiner Frau eingesperrt sein im Gefängnis und bestechte ich einen Schließer.

01:51:25: Markus Grüßer damals weiß ich noch Und den habe ich bestochen und der wollte dann mit meiner Frau was anfangen.

01:51:32: Ich wollte mit der anderen etwas anfangen, das war ganz schlimm weil ich am ersten Drehtag morgens im ersten Bild eine Vergewaltigungs-Szene drehen sollte.

01:51:45: Da habe ich gesagt, dass mache ich nicht!

01:51:48: Das mach' ich nicht, ich hab die Kollege nicht kennengelernt wie ich nicht tun.

01:51:53: Weil sie es nicht tun wird.

01:51:54: Die hat natürlich gesagt, die macht's nicht.

01:51:57: Und da haben wir beide gesagt, wir machen es nicht.

01:51:59: Warum legt ihr das?

01:51:59: Es waren Fehler!

01:52:00: Das ist ins erste Bild.

01:52:01: Das war totaler Wahnsinn natürlich.

01:52:03: Du musst jetzt gegen irgendwie nicht, Hermini nicht, dass wir uns kennen ernten und irgendwie... ...und ich weiß noch, wie die Szenen an allein gedreht haben.

01:52:10: Also wenn der Regisseur dann sagt du liegst jetzt hier auf dem Ding.

01:52:12: Wir tun so als ob die unter dir liegt und du hemmerst da ordentlich rein.

01:52:15: Ja, der kommt.

01:52:16: Der saß richtig schön.

01:52:17: Da kommst du schön.

01:52:17: Dann haben wir eine schöne Bild im Schnitt.

01:52:20: Nicht so na super.

01:52:22: Also nur mal so viel Traumjob.

01:52:24: also sind auch paar Sachen dabei nicht so angenehm sind, aber ansonsten war es einfach nur halt ein Spaß, das zu drehen den Rest.

01:52:30: Das war echt toll!

01:52:31: Habe ich auch mit Jan-Josef Liefers irgendwie... In der gleichen Zeit habe ich im Namen des Gesetzes, glaube ich, mit Corinne Hafuch und Jan Josef Lietz.

01:52:40: Es war damals ein Ermittler oder war es ein starkes Thema?

01:52:43: Also irgendetwas in die Richtung, da wäre sich auch nie vergessen, da hatte ich durch meine Kampfsport- oder Selbstverteidigungsgeschichten damals dieses Video zu, was ich da länger gemacht hab Hatt ich auch immer so mit den Stuntleuten irgendwie zu tun, weil es natürlich gerade bei so Kampfstehen treten schlagen, Hebeln werfen und so weiter und sofort.

01:53:04: Das konnte ich ja selber ganz gut kommen, war vieren und sagen okay wenn er von da kommt nehme ich das Messer ab und dann rum das einigermaßen ausdauern.

01:53:10: Aber dieses Stunt-Gruh Babelsberg die waren echt top Jungs, Jungs und Mädels und die sagten, die kramen dann irgendwie und hatten wir so einen... einen Termin mit der Stunt Crew wegen dieses Dings, weil ich nämlich mit Jan-Josef Liefers, ich als Polizist mit ihm gefangen bin in einem großen Polizeikw und der fuhr dann und überschluck sich.

01:53:30: Und er soll sich dann bei Freienuss geben.

01:53:33: Kampf gegeben, das sollte choreografiert werden Und dann kamen die an, das ist dann wo Babelsberg gesagt und guckte mich an.

01:53:39: Das war der Ludinger, braucht er uns doch nicht!

01:53:42: Das war irgendwie ganz schön, weil ich das bei der Serie alles ... bei den anderen Sachen hat mir das alles immer zusammengemacht.

01:53:49: Es war einfach ganz schön.

01:53:51: Dann haben wir hier auch noch eine Sonderkommission Soko Stuttgart.

01:53:54: Auch da?

01:53:55: Ja.

01:53:56: Warst du schon mitgespielt?

01:53:57: Genau.

01:53:57: Da, wo ich ja mit dem Kollegen, mit dem Peter, mit denen ich das Theater-Stück machen will jetzt genau, da habe ich ja schon drei oder vier Mal glaube ich Drei mal, glaube ich.

01:54:07: Einmal zu Corona... Ach Gott!

01:54:08: Ist

01:54:10: ein Schauspieler ausgefallen?

01:54:11: Dann haben sie angerufen bei meiner Agentin und gesagt, kann der Martin ist da?

01:54:14: Und dann mache ich morgens einen Test und ich bin positiv.

01:54:19: Also ich als Vertretung, kann da gar nicht sein.

01:54:21: oder hat die Kollegen gesagt sie dreht sich mit mir wenn ich positiv bin verstanden.

01:54:25: Haben Sie mich runter zum PCR-Test in die Stadt gefahren und wir zurückgekommen?

01:54:28: Negativ!

01:54:30: Das war ja so wenn du mal aufs Kaffee getrunken hast oder eine Cola oder sowas.

01:54:33: diese Tests waren damals, kommt einem so lange her vor und dann haben wir das Ding gedreht und so und dann war es auch alles in Ordnung.

01:54:40: Da habe ich schön ein Westernnummer gemacht mit Michael Geht damals noch.

01:54:44: Ach war das lustig.

01:54:46: Im Tam gibt es einen Westernverein Und da haben die dann Linedancing gemacht und ich war der Mörder.

01:54:54: Linedance mit geht?

01:54:55: Es

01:54:56: gibt großartige Rolle, ich war dann der Möller und das war eine super Regisseurin auch.

01:55:05: Das hat einen Haufen Spaß gemacht.

01:55:07: Es waren auch sehr viele spaßige tolle Sachen dabei, die schon machen durfte haben.

01:55:11: Ein neunzig Meter Soko Wismar war toll auf Langehoog.

01:55:13: Wochen lang auf Lengehoog sitzen irgendwie autofrei und so und dann irgendwie der Sonnenuntergänger da oben an der Nordsee und super!

01:55:22: Super ist auch der Männerabend den du hier mit dem Kollegen falsch machst?

01:55:27: Wie kam es denn dazu?

01:55:29: Das war tatsächlich so dass ich irgendwann zwei tausend fünf ... zu Werner Schretzmeier, nachdem ich irgendwie drei Jahre Caveman gespielt hatte.

01:55:39: Ich hab ja in meiner Hochzeit in zweihundertzwanzig Shows im Jahr gespielt von Cavemen und dann bist du irgendwann immer allein unter wie gesagt, ich will jetzt mal was anderes machen, zu zweit auch noch dazu.

01:55:47: Und dann hat Werner gesagt wann denn?

01:55:49: Und die so ja, er wird sowas geben... und der sagte durch Kenna einen Kollegen hier, der ist ganz gut, der kann schreiben, er hat gerade nicht so viel zu tun.

01:55:57: Und nachdem haben wir uns kennengelernt und stellten dann fest, dass wir uns eigentlich schon kannten weil ich nämlich auch wieder erst das ist witzig ein sech witziger jahre gerade die ester für grundlich.

01:56:09: Auf der funk ausstelle ja grund ich meld vor ihr so n ding gehabt, bist und son amfi teatern sich gebaut so auf stelzen.

01:56:19: irgendwie haben sie karo gemacht damit wollen sagt die leute so ranholen ja und es hat sie mit dem roll an beige moderiert was?

01:56:26: Ja Und die rief mich an und sagte, du hier kommt keiner und hier singt keiner.

01:56:30: Du singst doch so toll!

01:56:31: Ich sag Ester bitte!

01:56:32: Also mehr hat komm ich doch besuchen.

01:56:34: haben wir sie besucht irgendwie im Freund war ich da oder irgendwie.

01:56:36: und dann kam wirklich das saßen ja wirklich für hundert Bestuhl sozusagen in diesem also hochbestuhlt Sagen vielleicht zwanzig Leute oder so.

01:56:45: und dann ja heißt jemand manfred nein heißt mein klaus heißt jemand martin ich sag nicht auf die bühne was war echt peinlich sagt diese was habt ihr denn unter den rohland?

01:56:57: so ja martin und die kannte ich damals.

01:57:00: Und dann kam die Liste und ich so, alles Deutsche Schlager.

01:57:03: Ich sag wollte mich verarschen!

01:57:05: Dann hab' ich von Roland Kaiser dich zu lieben getreller.

01:57:08: Das gibt's heute noch auf Band.

01:57:09: Roland hat es auch noch... Also der hatte mich in der Hand.

01:57:11: Der hat mich in den Hand.

01:57:12: Und das war noch lange eine große Nummer.

01:57:16: Und Roland ist ein sensationeller Autor.

01:57:18: was Comedy, der war dabei Comedy Factory lange und mit tolle Geschichten und so haben wir uns dann zusammengesetzt und was entwickelt, eher zum großen Teil er.

01:57:29: Und da habe ich einen anderen Kollegen, den ich über die Jahre kannte, dann habe ich angerufen und gesagt du wie ich brauche dich.

01:57:34: Er sagt ja hab' ich bin noch nicht lustig.

01:57:35: Ich hab' gesagt genau das bei Roland und ich wir sind lustig für zwei wie es ist uferlos... ...und der hat es dann so in ganz viele andere schlimme Sachen auch geschrieben.

01:57:44: aber dass dieses Extrakt was daraus kam hat einfach gepasst.

01:57:48: Wir haben natürlich auch echt gebraucht bis das gerade so ein Stück bis das so ein bisschen eingeschleffen war, ja.

01:57:58: Das heißt der Männerabend nicht nur für Frauen, es war auch ganz wichtig.

01:58:01: also ich hab in meinen Stücken immer gerne so wie auf und davon nackt über die Alpen, immer so einen Subtext drunter, der so ein bißchen so äh stimmt doch nicht, finde ich mal ganz gut.

01:58:11: Und das macht nach hoffen Spaß, er hat sich die Tomrolle weiter geführt.

01:58:15: Also Caveman kommt nach Hause und Heike ist weg mit einem Snowboard-Lehrer nach Südtirol.

01:58:21: und dann der verlassene Mann auch ein sehr weites Feld.

01:58:24: Anastasia, du weißt was ich jetzt mache?

01:58:25: Ich drück den Knopf.

01:58:27: Kesselkehr

01:58:30: aus!

01:58:30: Martin wir haben siebenhundert Elf Besucherinnen und Besucher von Kaffern gefragt.

01:58:33: Was wollt ihr unbedingt vom Martin Luding wissen?

01:58:36: Ist bei dir das Körbchen eher halb voll oder halb leer?

01:58:40: Halb voll.

01:58:42: Angenommen du wärst morgen Oberbürgermeister von Stuttgart Was würdest du als allererstes ändern?

01:58:47: Ich würde dem Bahnhof... Leider ist Chuck Norris tot.

01:58:51: Sonst hätte ich Chuck Norriss gesagt er soll den Bahnhof fertig bauen dann wäre er morgen fertig Damit es einfach für alle Beteiligten einfach mal fertig ist.

01:59:02: Aber dann wird's den Fernwanderweg nicht mehr geben, durch die dritten Attraktion...

01:59:06: Das ist wirklich ja!

01:59:08: Nicht wenn man viel Bahn fährt wie ich.

01:59:10: Du triffst beim Abendessen einen reichen Scheich.

01:59:13: Erzähl dir das ihr einen Fußballklubkern kaufen möchtet.

01:59:15: zu dem Kauf welchen Vereins rätst du ihm?

01:59:21: Macht er dein Sohn

01:59:22: glücklich?!

01:59:23: Nein.

01:59:25: Der würde mich nie wieder anschauen, wenn er sagt... Hoffenheim?

01:59:29: Hoffen!

01:59:32: Weil ich mir nämlich gerne dabei bin, mit Hopfer handeln.

01:59:36: Was war das seltsamste Kompliment, dass du in deiner Karriere jemals zu hören bekommen hast?

01:59:42: Es war okay.

01:59:45: Das

01:59:46: Schwabe ist aber wirklich ein großes Komplimente.

01:59:49: Und dann hat jeder andere Schwammer gesagt, ein Superkompliment.

01:59:54: Das ist

01:59:55: wirklich super... oder das ist ja auch...

01:59:57: ...nettbruddelt ist genug

01:59:58: gelobt?

01:59:58: Wir haben es da letztes auch mal im Freundeskreis.

02:00:01: Du bist essen was neun Lokalader, der hat jetzt den Adler aufgemacht und wir warst nicht schlecht!

02:00:06: Es ist wirklich nicht schlecht, erklär das mal jeweilig, dass es wirklich ein Lob ist.

02:00:11: Ja, ich sage, net bruddelt is genug globt, sagt er doch irgendwie.

02:00:14: Was habt ihr vorab keiner über den Schauspielbetrieb gesagt?

02:00:20: Wie viele durchgeknallte Menschen es da gibt Das

02:00:23: kann man so und so sehen, gell?

02:00:26: Was darf in deinem Kühlschrank niemals fehlen?

02:00:31: Weil ich nicht so der große Esser bin.

02:00:37: Ich glaube eine kalte Flasche Schfolenwasser.

02:00:41: Oh das ist sehr so!

02:00:42: Vor allem wenn es dreißig Grad draußen hat mit viel oder wenig Blub.

02:00:48: Medium.

02:00:49: Eigentlich bin ich viel blubb aber als Geschauspieler gewöhnt es sich ab.

02:00:53: Und im Alter, ich vertrags auch nicht mehr dann viele Kunsthäure.

02:00:57: Was bewundest du an Roland Beisch?

02:01:00: Oh, sehr viel.

02:01:02: Roland ist ein absoluter Großmeister in der Geschwindigkeit der Auffassungsskabe Situationen die gerade eintreten, dermaßen zu verarbeiten dass es einen Hammer gekwört.

02:01:19: und hier muss ich leider ein Beispiel bringen wir haben Männerarten gespielt im Karlsruhe und er kommt rein als Elvis-Imitator als schwules Elvis-Emitat, also wirklich mit allem was man sich vorstellen kann.

02:01:34: Und die Hose ist offen und er hat eine knallrote Unterhose an und das Kostüm ist weiß.

02:01:38: Also es war natürlich... Die Buchse war einfach offen der Hosenstahl!

02:01:44: Ich guck die ganze Zeit hin und er ist dann halt guckt mich immer an, guckt mir mal immer an und ich gucke runter und sage ich guck über runter und irgendwas publikum guckt was denn los?

02:01:51: Ich sag irgendwann Roland Deine Hose sprang weit offen.

02:01:55: Da sagt er, Gott sei Dank hast du was gesagt?

02:01:56: Ich habe es schon gehört und Karlsruhe wird viel geklaut.

02:02:00: Ende Schluss Publikum ausgerastet also hat einundzwanzig zweiundzwundzig Schluss Szene komplett ist wie weiter machen konnten Der hat der

02:02:13: der Schwabe sich schön gemacht.

02:02:16: Und diese Geschwindigkeit und gepaart mit diesem.

02:02:23: Also das ist schon schon schon Weltklasse.

02:02:26: Warum kannst du so gut späbisch?

02:02:28: Kann ich nicht.

02:02:31: Ich glaube, das sind jetzt echte Fragen?

02:02:35: Ja die sind so reingekommen

02:02:38: weil da war dann jemand in der Show.

02:02:40: es gibt so eine Szene bei Käfe und er sagt wenn jemand sagt typisch Männchen oder Mähne Er hat gesagt, wie muss ich das vorstellen?

02:02:47: Er war wieder der Zerreiche Südwesten.

02:02:49: Ich habe den ganzen Scheiß draußen geschlappt.

02:02:53: Wir haben ein Atriumbau lassen und jetzt haben wir den Rasen drin.

02:02:56: Dann hab ich gesagt, warte mal, da hab' ich so einen Roboter.

02:02:58: Der geht an der Seite immer weiter.

02:02:59: Und wenn ich am Wochen eine Zeit in die Lust habe, geh mit dem Nagelsteher auf der Seite, wo er nicht hinkommt... Und das mache ich immer mal so in Berlin, mal so berlinisch und irgendwie.

02:03:07: Ich habe so ein Steckenpferd für Akzente und so und versuche mich da immer dran und mag es einfach gerne.

02:03:15: Aber seitdem ich Rikavanian kenne haben wir immer gesagt, warum machst du dann nicht was draus?

02:03:20: Ja aber ich jemanden kenne nicht gut, aber jemanden kennt ja es deutlich besser kann und dann soll man's einfach lassen.

02:03:27: Okay wann sind wir endlich soweit als auf die Männer gemeinsam auf die Toilette gehen?

02:03:31: Pugen Sie doch!

02:03:32: Tun sie schon natürlich

02:03:34: Bei deiner Show?

02:03:35: Na ja, also ich auf meiner Show nicht.

02:03:38: Aber ich glaube das... dass es nicht so ist, dass Männer aufstehen und sagen muss aufs Klooi geh mit!

02:03:45: Aber eigentlich so offensiv, jetzt kenn' ich die schon als Unterkunft.

02:03:49: Ne, weil's aber nicht kätztes eher so einer EG-EG.

02:03:51: Ah, jetzt wo du sagst, ihr gang

02:03:53: mit?!

02:03:54: Warte mal!

02:03:56: Ich halte noch kurz!

02:03:57: Achja, ich glaub, ihr ging

02:04:00: mit!

02:04:03: Martin, das hat Riesen-Spaß gemacht.

02:04:04: Guck mal du bist ein Kesselkind mit Größen aus dem Stuttgarter.

02:04:06: Das ist

02:04:07: dein

02:04:08: offizieller Ausweis.

02:04:08: Wir haben auch den Stempel hier vom Fernsehturm.

02:04:11: Gucken wir uns so.

02:04:11: was Tolles gibt es im Kinderladen, dass ich mir reingewagt habe und du darfst grusteln in unser Großen.

02:04:17: Ja,

02:04:18: ich bin Sockenfetischistin bei Roter Rosen.

02:04:21: Bei Roter Rosennahme hat man da gedreht und dann haben die mich dabei.

02:04:24: eine der großen Frage der Fans.

02:04:25: Warum?

02:04:25: Was hab' ich irgendwie über einen wunderen Socken an beim Drehen?

02:04:28: Der sind Fritten drauf zu

02:04:29: machen.

02:04:30: Der war anders Pizza!

02:04:33: Wir sind raus.

02:04:34: Ciao!

02:04:34: Viel Spaß, oder haben wir einen Schaufel?

02:04:36: Danke.

02:04:42: Das war's auch schon wieder mit schlauferlessen Kessel.

02:04:46: Vielen Dank, dass die zugehört ist und wenn ihr die Folge gefallen hat, dann abonnierst du auf das Beste von Podcasts und lasst gerne eine Bewertung da.

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