Sabrina Dierolf | Endlichkeit macht lebendig

Shownotes

Sabrina Dierolf ist Leiterin der Landesstelle BW Wegbegleiter. Sie engagiert sich mit großer Leidenschaft für die Kinder- und Jugendhospizarbeit. Mit ihrer Fachkompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer offenen Art unterstützt sie Familien, Fachkräfte und Ehrenamtliche in einem besonders sensiblen Lebensbereich. Dabei setzt sie sich dafür ein, dass Betroffene die Hilfe erhalten, die sie benötigen.

In ihrer Tätigkeit verbindet sie fachliches Wissen mit menschlicher Wärme. Sie begegnet Menschen auf Augenhöhe, hört aufmerksam zu und schafft Vertrauen. Durch ihr Engagement trägt sie dazu bei, die wichtige Arbeit der Hospiz- und Trauerbegleitung sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

Besonders beeindruckend ist ihr Einsatz für Aufklärung und Vernetzung. Sabrina Dierolf zeigt, wie wichtig Mitgefühl, Respekt und Solidarität sind. Ihr Wirken leistet einen wertvollen Beitrag für Familien und die gesamte Gesellschaft.

In RENIS RUBRIK geht es diesmal um den Max-Eyth-See.

Learning der Folge: In Neuseeland hat es im Jahr 2020 etwas gedauert, bis man die Auswirkungen von Corona zu spüren bekommen hat.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wovon besitzt du eindeutig zu viel?

00:00:03: Socken.

00:00:04: Ich habe super viele Socken, ich liebe buntes Socken in jeglicher Art und in jeglichem

00:00:09: Form.

00:00:09: Echt also nicht Schuhe sondern drei paar Schuhen.

00:00:12: aber es ist...

00:00:14: Ja!

00:00:14: Ich weiß auch nicht finde es total cool wenn ich irgendwelche interessante Socken föhne an wie mich die mit.

00:00:19: Wie lautet dein Lebensmotor?

00:00:22: Tatsächlich ist auch wieder so ein liebes Ding.

00:00:25: Die Endlichkeit macht lebendig.

00:00:27: Herzlich willkommen

00:00:28: zu einer neuen Folge.

00:00:29: Laplos

00:00:30: und Schlaflos in Kessel.

00:00:32: Und hier sind für euch Michael

00:00:34: L Bohr, René Barneva.

00:00:43: Ja Renate heute geht's ins Kinder- und Jugendhospiz in der Nähe vom Eugensplatz und von der Eisdele Pingouin.

00:00:49: was verbindest du denn damit?

00:00:51: Wenn im Kinderhospitz?

00:00:53: eine Freundin von mir macht da eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin?

00:00:57: sehr spannendes Thema.

00:00:58: Es ist wirklich ein sehr, sehr wichtiger Ort.

00:01:01: Ich war da vor einem Jahr bei der Eistollen Challenge.

00:01:04: Ja!

00:01:05: Da will mein Sohn

00:01:05: auch mal mitmachen.

00:01:07: Also die Leute haben ganz schön gebippert.

00:01:08: ich war nicht drin.

00:01:10: Ich weiß gar nicht ob unser heutiger Gast drinnen war.

00:01:12: auf jeden Fall Sabrina Dirolf ist bei uns zu Gast und sie hat eine Menge zu erzählen.

00:01:17: Lass uns reinhören.

00:01:19: Sabrina, Freitagmorgen.

00:01:22: Hast du ausgeschlafen?

00:01:23: Nein, wirklich.

00:01:24: War schon der Runde im Spinning.

00:01:27: Du hast extra den Ort in der Aufdame, damit haben wir nur eine Stunde vor verschoben.

00:01:31: Ja das hat dann gut in meinen Tages geblasen.

00:01:33: Ich habe mich da gerne angepasst.

00:01:36: Du hast mir was Schönes mitgebracht.

00:01:39: Was ist das?

00:01:41: Ich habe dir hier ein Sorgenwohr mitgebracht von unserem Huspiz und er die Sorgen aufrisst tatsächlich denn wir kommen auch die Familien von uns immer mal wieder.

00:01:51: Und ja, habt ihr auch noch was Persönliches mitgebracht?

00:01:54: Mit ein paar Sticker.

00:01:56: Ja ich finde es total toll die Glitzern total!

00:01:58: Ich bin

00:01:59: super

00:01:59: fasziniert.

00:02:01: Fabulous Sticker dachte ein bisschen um dein Leben wundert zu machen.

00:02:05: Auf jeden Fall mein dristes graues Leben und du hast mir hier den neuesten Scheiß habe ich hier.

00:02:10: Das ist so ein neunmodisches Schädel

00:02:12: hier an.

00:02:13: Der alte Mann muss mal etwas Gscheides kriegen.

00:02:16: Helfbar.

00:02:16: Matcha

00:02:17: Genau.

00:02:18: Die schmecken dir auch, oder?

00:02:19: Ich fände die geil ja tatsächlich.

00:02:21: Also ich

00:02:21: bin mir auch sicher das sind immer bio-vegan und fair.

00:02:25: also dann

00:02:26: muss es

00:02:27: auf jeden Fall.

00:02:29: Freue mich sehr.

00:02:30: vielen vielen Dank.

00:02:33: wir schauen gleich mal.

00:02:34: mit unserem Fragebogen starten wir vor und nachnahme.

00:02:38: Sabrina Tirol

00:02:40: Wo bist du geboren?

00:02:41: In Heilbronn

00:02:44: Standzeichen Wo wohnst du und wo arbeitest du?

00:02:49: Ich wohne oben Richtung Kreawald tatsächlich.

00:02:52: Und arbeite im Kinder- und Jugendhuspitz in Stuttgart.

00:02:55: Es ist Stuttgarn-Nord,

00:02:57: gell?

00:02:58: Genau!

00:02:58: Ja ich komme noch zu Nord.

00:03:01: Welche Tätigkeit trägst Du auch Formularen unter Beruf ein?

00:03:05: Leitung und Koordination der Landesstelle Walden würden Bergwegbegleiter aktuell.

00:03:10: Darüber sprechen wir gleich.

00:03:12: Ein bisschen mehr über Dich erfahren wir nun von Renate.

00:03:20: Sabrina Dierhoff engagiert sich mit großer Leidenschaft für die Kinder- und Jugendhuspizarbeit.

00:03:27: Mit ihrer Fachkompetenz, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer offenen Art unterstützt sie Familien-, Fachkräfte- und Ehrenamtliche in einem besonders sensiblen Lebensbereich.

00:03:40: Dabei setzte sich dafür ein dass Betroffene die Hilfe erhalten, die Sie benötigen.

00:03:45: In Ihrer Tätigkeit verbindet sie fachliches Wissen mit menschlicher Wärme.

00:03:51: Sie begegnet Menschen auf Augenhöhe, hört aufmerksam zu und schafft Vertrauen.

00:03:57: Durch ihr Engagement trägt sie dazu bei die wichtige Arbeit der Hospiz- und Trauerbegleitung sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

00:04:06: Besonders beeindruckend ist der Einsatz für Aufklärung und Vernetzung.

00:04:10: Sabrina Dierow zeigt wie wichtig Mitgefühl Respekt und Solidarität sind.

00:04:16: Ihr Wirken leistet einen wertvollen Beitrag für Familien und die gesamte Gesellschaft.

00:04:22: Danke Sabrina, für das was du tust!

00:04:25: Es sollte mehr Menschen wie dich geben.

00:04:29: Schön, gell?

00:04:30: Ja danke Freyja.

00:04:33: Wir wollen auf dich persönlich mal eingehen.

00:04:36: Du hast es am Anfang schon gesagt.

00:04:37: Du bist in Halb-Bronn geboren und dann in der Nähe aufgewachsen.

00:04:42: Genau ja ich komme aus Eborstadt Bei Weinsberg in der Nähe.

00:04:47: vom Autobahnkreuz kennt man es dann eher.

00:04:49: Die wunderschöne Weinregion, ein kleines Dorf... Also ganz genau komme ich eigentlich aus Lennach.

00:04:56: Ja alle kennen's?

00:04:57: Neunzig, ja sagen wir mal Hundert Häuser würde ich jetzt noch sagen.

00:05:01: Nee schon!

00:05:02: Das müsste ich jetzt mal in Erfahrung bringen wie viel da ist.

00:05:04: Zehste

00:05:05: Mal.

00:05:06: Ja, komme aus einer Behüter-Familie.

00:05:11: Ich bin da in einem ganz tollen guten Umgebung aufgewachsen mit Vereinsleben so typisch und genau bin da auch immer noch verwurzelt und geregelmäßig hin habe dann auch meine Freundschaften und meine Familie.

00:05:25: Du hast die Schule dann auch dort absolviert oder ging es aufs Internat?

00:05:30: Tatsächlich bin ich in Weinsberg zur Schule gegangen.

00:05:33: Ich hab auf der Hauptschule gestartet.

00:05:35: Ich bin dann auf die Realschule hochgegangen, hatte ein paar wilde Jahre.

00:05:39: Ich hatte nicht so Bock auf die Schule um ehrlich zu sein, ich war dann schon...

00:05:43: Hat man da so viel Ablenkung?

00:05:44: oder was war da der Höhepunkt?

00:05:46: Schwänzen in Halbrunden?

00:05:47: Nee, ja wobei haben wir viele Schwänze hier eigentlich.

00:05:51: Da war ich dann doch zu ... Zu pflichtbewusst, ich war zumindest da.

00:05:55: Aber vielleicht waren die Pausen ein bisschen länger und dann ist man doch mal noch... Das hat früher Camp-Bekäisen noch runtergegangen als ich ein paar Kargumis kaufte.

00:06:04: Und Sachen machte ich mit vierzig Jahren eigentlich nicht machen sollte so.

00:06:08: Ja also ich habe das schon echt...

00:06:10: Da ist eine Rebellin!

00:06:14: Doch, dann mussten meine Eltern schon zum Weg mit mir gehen in der Zeit.

00:06:18: Lieblingsfecher?

00:06:20: MUM, Mensch und Umwelt.

00:06:22: MUM?

00:06:23: MUM!

00:06:23: Merkt man

00:06:24: das du bist ja ein jünger Bisch als ich.

00:06:26: Ich

00:06:27: mag jetzt sagen natürlich

00:06:28: so... MUM.

00:06:29: Hey Mom was war das?

00:06:30: Mensch und Umwelt?

00:06:31: ist es Bio oder Sachkunde oder?

00:06:33: Ja es ist so eine Mischung zu Hauswirtschaft Ernährung alles also in die Richtung geht.

00:06:40: Und ja ich meine schon immer spannende Vitamine Berlaststoff weil was braucht der Körper wie funktionieren wir sowas in die richtung?

00:06:48: und ja natürlich auch die mal Ernährungen Und Sport.

00:06:52: Sport, hohe

00:06:53: Bewegungstrangen.

00:06:54: Ja ja das war schon echt wichtig und ich habe früher auch Kunststoren gemacht tatsächlich der Zeit lang.

00:06:59: Also da hat man natürlich immer das Highline.

00:07:01: wenn dann...

00:07:02: Auf dem Schwebe walten auch?

00:07:04: Ja!

00:07:04: Da

00:07:05: bin ich so grauselig.

00:07:06: also wirklich wenn du da daneben stehst denkst für Zentimeter sind es zehn zwölf die Breite da.

00:07:11: Das spielt schon rum.

00:07:12: Ja

00:07:13: voll mega mega cool.

00:07:14: und dann jedes Mal wenn's dich runterhaut denkst ok jetzt gehen wir nochmal drauf machen wir noch mal.

00:07:18: aber

00:07:20: Was war denn so dein Berufswunsch in dieser Sturm- und Drangzeit?

00:07:26: Tatsächlich hat mich schon immer Kinderpflege interessiert, hip amende Richtung.

00:07:31: Aber es war noch sehr wild einfach.

00:07:35: Ich weiß auch nicht so richtig was ich will und habe mich damals entschieden die Ausbildung zur Zierin zu machen.

00:07:41: Bin dann das einjährige Berufskollege gegangen aber auch noch nicht mit der Intention dass ich das durchziehe Und ich bin geblieben, weil ich echt die Lebendigkeit der Kinder geliebt habe und das mit meiner Lebendkeit zu verbinden war natürlich schon perfekt.

00:08:03: Aber was hatte ich da ins Ausland gezogen irgendwann?

00:08:10: Das waren glaube ich so eine Mischung zwischen meine extreme Neugier aus Leben.

00:08:14: Ich hatte schon immer so Bock, noch mehr zu sehen und natürlich war ich durch diesen durch meinen Leben auf dem Dorf oder auch in der Gemeinde einfach extrem so grundgefestigt.

00:08:25: Also ich hatte halt mein Zuhause, meine Eltern sind immer noch zusammen.

00:08:32: Und mit dieser Festung tatsächlich habe ich dann gedacht naja jetzt geh mal losengucktschme was noch so abgeht da draußen.

00:08:39: Wo ging die Reise hin?

00:08:42: Es ging erst mal nach Australien, so wie gefühlt jeder damit.

00:08:45: Work and travel, mehr getravelt als geworked die verrücktesten Jobs gemacht.

00:08:52: Geil war die Megazeit aber auch schon der Anfang von meiner Reise mich selber zu hinterfragen Dinge zu hinter fragen Strukturen zu hinter Fragen Ideen von der Gesellschaft zu hinterfrage Und bin dann noch in die USA eine Zeit lang.

00:09:07: Ich habe dort Verwandtschaften, also Entfernteverwandtschaft war bei den drei Monaten unterwegs.

00:09:12: Habt ihr alle besucht?

00:09:13: Also keine Ahnung wie viel Start nicht dann war, aber bei denen und hab da alles anschauen dürfen.

00:09:17: ich wurde darum geführt von denen und das war einfach recht.

00:09:19: ne richtig geile Zeit!

00:09:21: Und die Heimat war weit weg.

00:09:22: und was hat ihr nicht

00:09:23: vermisst?!

00:09:24: Doch...

00:09:25: Echt?

00:09:25: Ja,

00:09:25: ich hab's echt vermisst.

00:09:26: Ich bin tatsächlich von Australien dann nach fünf Monaten zurückgekommen und ich echt heimlich hatte.

00:09:30: Ach

00:09:31: was, wie mich gedacht!

00:09:32: Ja ich hatte damals noch so ein paar Themen in der Heimat.

00:09:37: Die ich dann geklärt habe, ich war dann tatsächlich nur eineinhalb Monate zurück und bin wieder los aber ich musste zurück kommen oder... Du

00:09:43: hast eben einen Cut gemacht.

00:09:45: Jetzt beenden wir das ja offiziell.

00:09:49: Auch das gehört zum Leben dazu.

00:09:51: Ja, ja.

00:09:52: Dann bin ich noch mal los und dann habe ich noch spontan auf Spanien ein paar Wochen so eine Freundin.

00:09:56: Und ja, ich hab halt damals echt das Glück gehabt, dass ich in meiner Ausbildung bei meinen Eltern gelebt habe und das ganze Geld dann ansparen konnte weil sonst wäre das alles nicht gegangen.

00:10:05: meine Eltern waren die haben mich machen lassen aber sie haben schon gesagt hey wenn dann machst du es schon auf eigene Faust.

00:10:11: und das habe ich so dann auch mit meinem Dickhoff durchgezogen.

00:10:14: und ja so war das dann.

00:10:20: Und dank am Corona?

00:10:21: Noch nicht ganz tatsächlich.

00:10:23: Ich kam dann noch mal so sechs Jahre nach Deutschland zurück, habe da dann in der Kita gearbeitet und hatte damals die Leitung in der Krippe und wusste aber in mir drin.

00:10:33: ganz stark schon damals.

00:10:34: ich gehe normal los.

00:10:36: Wo war das damals?

00:10:37: Lernsteinswelt.

00:10:38: Also da oben nicht in Stuttgart sondern...

00:10:40: Ne genau da bei mir in der Ecke wo ich herkomme.

00:10:44: Ganz tolle Erfahrungen gemacht.

00:10:45: im pädagogischen Bereich hat eine wunderbare Leitung damals von der ich extrem viel gelernt hab Weil ich echt auch oft dankbar fippel, weil die mir so einen coolen Blick auf Erziehung und Begleitung von Kindern an sich gegeben hat.

00:11:00: Also das war sehr prägend!

00:11:03: Ja und dann hatte ich die Leidrungen und hab trotzdem entschieden... So jetzt kündige ich wieder und ziehe nochmal los.

00:11:09: Wohin ging's denn?

00:11:12: Oh viele Länder in Asien.

00:11:14: Ich war als erstes auf den Philippinen Dann war ich in Myanmar.

00:11:18: Das war eine krass Erfahrung.

00:11:20: in Indien Dann, da ist ja Thailand und dann ja wieder USA.

00:11:28: Genau ich bin dann noch nach in die USA gegangen wieder zu meiner Familie ein paar Monate und habe aber eigentlich auch dann schon gemerkt, ich bin doch nicht ready wieder nach Deutschland zu kommen.

00:11:37: wenn er noch nach Neuseeland hab dort wieder Work and Travel gemacht und diesmal mehr geworgt weil nach dem ganzen Traveln davor war das wieder an der Zeit.

00:11:47: Aber du warst dann quasi im Flow drin.

00:11:48: Das war jetzt nicht irgendwie auf den Ziel, dass du hingearbeitet hast sondern einfach gesagt ich schaue es mal was dein nächster Tag bringt?

00:11:55: Ja ich glaube also nicht so ganz mit dem nächsten Tag außer Grundsätzlich.

00:11:59: aber echt ich bin da sehr mit meiner Intuition gegangen und schon auch mit meinem Bank Account.

00:12:07: Und da die Mischung draußen habe ich mir daraus kreiert Ja, genau.

00:12:11: Ich habe in Neuseeland anderthalb Jahre gearbeitet.

00:12:14: Es stand dann auch so eine Debatte, dass ich länger bleibe und einen Sponsorship bekomme von meinen arbeitgeberinnen.

00:12:20: Und... ...hörte mich dann zwei Tage bevor der Lockdown ausgerufen wurde in Neusseland und klar war das sich ganz viele Dinge erinnern werden weil wir haben das in Neusedaland ewig nicht mit gekriegt.

00:12:33: Das ist wirklich so, du bist so weg!

00:12:36: Das war am anderen Ende der Welt.

00:12:37: Ja,

00:12:37: das war so krass.

00:12:38: Ich kann mich noch dran erinneren.

00:12:39: Wir waren damals in einem Ballett und ich habe meiner besten Freundin telefoniert.

00:12:45: Ich sag so, boah bei uns war davon immer aus dem Haus und den Spanien da Militär auf der Straße und keine Ahnung.

00:12:51: Und ich sage noch so, ja?

00:12:54: Bei uns wir waren gerade im Ballett mit dreihundert Leuten und okay und tatsächlich zwei Tage später kam es dann auch offiziell bei uns an.

00:13:06: Also ich war voll verrückt.

00:13:07: Es

00:13:08: gab es damals noch nicht in Neuseeland.

00:13:12: Natürlich gab's das, aber es war einfach so... ...noch nicht so greifbar für uns.

00:13:17: Das hat einfach nur keine Auswirkungen gehabt in dem Ausmaß.

00:13:21: Ich weiß mal mir was genau umgekehrt.

00:13:22: Ich lag im Bett und es kam morgens um sieben oder acht diese Meldung.

00:13:26: In China ist irgendein Virus ausgebrochen.

00:13:29: jetzt kannte man das ja vor uns nicht Und ich dachte da schon Warum kommt die Meldung?

00:13:34: Also weißt du, ich meine... Gut werden ja Schweinekrippe und so davor auch schon.

00:13:38: Aber das war damals ein ungutes Gefühl und dann ging es ganz schnell.

00:13:41: Und was hat es für dich für Auswirkungen gehabt?

00:13:44: Das war tatsächlich so, dass wir innerhalb von einem Tag... Ich habe damals im Café dort gearbeitet.

00:13:50: Ich hab erst als Aushilfe angefangen und dann habe ich einen Café geleitet.

00:13:55: Wir haben ein neues Café aufgemacht in der Zeit.

00:14:00: Und dann hieß es, na ja alles zusammenpacken was kaputt gehen kann.

00:14:03: Weil wir wissen halt wie lang wir in den Lockdown gehen.

00:14:05: und dann war das so krass.

00:14:06: Alle sind nur noch umgerannt auf dem Straßen weil's halt wirklich so irgendwie... Ja genau!

00:14:12: Dann haben wir das damals organisiert und dann hieße sie als jeder Sieben Wochen im Lockdown also jeder muss halt in seinem Haus bleiben.

00:14:19: Es gab dann so Bubbles die man haben durfte mit seinen NachbarInnen und so.

00:14:24: Ich hab damals in der WG gelebt mit einem Aussie Mit einem

00:14:32: Osis aus Deutschland.

00:14:33: Nee, aber ein Ossee ist auch in Australien.

00:14:37: Ach, ein Ossi!

00:14:38: Ein

00:14:38: Ossie... Ein Kevi.

00:14:41: Oh mein Gott jetzt bin ich voll durchnahe gekommen.

00:14:43: Ja also auf jeden Fall habe ich mit dem damals zusammengelebt und ich bin erst paar Wochen davor eingezogen als wir kannten uns auch nicht wirklich.

00:14:50: und dann zu wissen du bist jetzt sieben Wochen mit so nem Wildfremden da in der Wohnung.

00:14:55: Es ging dann ganz gut.

00:14:56: Ich war halt viel unterwegs am Meer unten und viel laufen in der Natur draußen, hab das abgesessen.

00:15:04: Und dann war ich wie ich halt bin.

00:15:07: Habe ich einfach einen Flug nach Deutschland gebucht irgendwann.

00:15:09: Warum?

00:15:11: Aber tatsächlich echt aus Angst raus!

00:15:13: Also es war so.

00:15:14: diese Unglarheit natürlich zum einen nicht zu wissen... Was ist das für eine Thematik, die Corona-Thematik?

00:15:23: Also was kommt da auf uns zu?

00:15:26: Einfach erst einmal in meinem Leben in der Situation zu sein.

00:15:29: Egal wo ich reißen war davor, ich konnte immer zurück.

00:15:32: Die finanziellen Mittel waren immer da.

00:15:34: hätte wäre irgendwas mit meiner Familie gewesen, wäre irgendetwas mit mir gewesen.

00:15:37: Ich hätte ja jederzeit immer zurückgehen können.

00:15:40: Und in dem Moment war so, es gibt einfach keine Flüge.

00:15:42: Es gab ja nichts mehr... Also die Rückhohetaktionen, die es dann noch gab.

00:15:46: aber da habe ich mich nicht angemeldet weil ich hatte damals... Ich habe da gelebt und danach, das waren so sechs Wochen nach dem Lockdown hab' ich dann auf hier mit meiner Heimat telefoniert und so und habe abgewägt und hab' dann einfach gebucht.

00:16:01: Und ich saß in diesem Flieger.

00:16:02: Das war einer der zwei Flügel dieser Woche und ich saßen einem davon.

00:16:06: Wie war der Flug?

00:16:08: Krasser als in Indien.

00:16:10: Also ich weiß nicht, es war so Nervenaufreibend bis ich in diesem Flugzeug saß weil halt super viel Bürokratie im Vorlauf.

00:16:18: Ich musste mich dann überall in den ganzen Ländern anmelden.

00:16:20: wir wurden dann mit dem Flugzeug empfangen Also von den Mitarbeitenden mit Ganzkörper, Christümen und Ausstattung.

00:16:28: Und Sichtschutz, Maskenschutz alles also es war wirklich so die Pandemie war präsent und so sind wir dann nach Deutschland geflogen über damals Australien, Droha oder in Deutschland.

00:16:41: Also krass, weil die haben auf dem Weg.

00:16:43: In Australien wurden Leute rausgezogen in Doha wurden Leute herausgezogen, die dann immer weiterfliegen durfte.

00:16:48: Ach was?

00:16:49: Also wirklich mal.

00:16:50: und dann ging es noch darum wir holten mich vom Flughafen ab.

00:16:52: ich musste ja dann zwei Wochen in Quarantäne.

00:16:54: damals gab's ja die Tests.

00:16:55: Wo

00:16:55: hast du die Quarante?

00:16:56: da?

00:16:56: ist das so ein Flughafemotel oder wo?

00:16:59: Ich habe das bei meinen Eltern tatsächlich dann im Einligabohnung oder im Einliga-Zimmer dass wir unten haben gehabt.

00:17:05: Das gingen

00:17:05: also nicht daraus gelassen?

00:17:06: danach?

00:17:07: Genau aber mich muss ja jemand abholen.

00:17:08: mein Papa war damals zu mutig und hat gesagt, ich hole dich.

00:17:15: Mit Maske

00:17:15: im Auto?

00:17:16: Ja genau.

00:17:20: Okay dann bist du wieder in Deutschland.

00:17:22: Hast dir das alles ganz anders vorgestellt?

00:17:24: Hast deine zwei Wochen Quarantäne abgesetzt?

00:17:27: Ja und dann habe ich dort.

00:17:28: jetzt geh mal nach Stuttgart bzw.

00:17:30: also habe ich schon kurz bevor ich nach Deutschland geflogen bin, habe ich mir ein WG-Zimmer in Stuttgarter Klar gemacht.

00:17:34: Das war der beste Stuttgarde Wohnungsmarkt jemals.

00:17:39: So viele Wohnungen und so viele WGs.

00:17:40: frei waren wir halt noch nie zuvor.

00:17:43: Es war super einfach, ich hab' telefoniert, sie hat gesagt ja kommst du hier mit ein?

00:17:47: Ja!

00:17:47: Und dann bin ich an der Stuttgart und dann habe ich angefangen mich zu bewerben und bin jetzt... Habt dachte ich bleib mal für eine kurze Zeit und bin ja seit sechs Jahren da.

00:17:55: Als gut klappt das WG-Lebens.

00:18:01: Es war in der Corona-Zeit voll.

00:18:02: gut, dass wir das hatten.

00:18:03: Wir haben es da auch echt gut unterstützt und so eine schöne Gemeinschaft.

00:18:07: Aber ich habe dann schon gemerkt als das Leben wieder angefangen hat aktiver draußen zu werden und nicht mehr wieder andere Sozialkontakte haben konnte.

00:18:15: Ja, hab' ich mich nach einer Weile auch wieder nach meiner eigenen Wohnung gesehen.

00:18:19: Und dann musst du irgendwie Geld reinkommen?

00:18:21: Ja!

00:18:22: Ich hab' dann an der Grundschule gearbeitet ... in der Nachmittagsbetreuung.

00:18:27: eine Weile habe ich nie mehr.

00:18:28: dann studiert, als ich hab das Studium berufleitet gemacht.

00:18:30: Das möchte ich

00:18:30: tatsächlich auch Geld machen?

00:18:32: Genau!

00:18:33: Ja also...

00:18:34: Aber gut du investierst in deine Zukunft.

00:18:36: Zu ja würde ich jetzt auch was sagen.

00:18:38: Wo hast

00:18:38: Du denn studiert?

00:18:39: An der FOM hier an Stuttgart.

00:18:42: Die sitzt wo?

00:18:44: Unten beim... Welche Straße ist es

00:18:47: da?

00:18:47: Ist es vom ADAC?

00:18:48: Da ist die Menschwerbung

00:18:52: Nein, die Hauptstraße unten da im Westen.

00:18:56: Da ist QQ noch mit drin.

00:19:02: Der EDK Hans-Liebkuchen heißt das glaube

00:19:06: ich dann?

00:19:06: Ja, wo?

00:19:06: die links Bank da, die Südwestbank früher war hier bei der Schwabstraße an der Ecke.

00:19:11: Ja genau, der Schwachspreis an der ecke ja genau.

00:19:14: Das

00:19:16: heißt, während deiner Arbeit noch gemacht?

00:19:19: Abends oder Wochenende?

00:19:20: Genau.

00:19:20: Wir hatten Freitagabendzimmer vorlesen und Samstags.

00:19:23: War schon motiviert?

00:19:25: Ja richtig!

00:19:25: Wirklich?!

00:19:26: Ja aber ich war schon echt motiviert.

00:19:27: Ich habe auch echt dann richtig gut mit in meinem Abschluss.

00:19:32: Das hat mir richtig Spaß gemacht.

00:19:33: Auch die Themen haben mich einfach total interessiert und wundervolle Menschen kennengelernt meine Mitstudies.

00:19:39: Es waren heute immer noch Freundinnen davon.

00:19:44: Ich möchte noch ein Thema zu sprechen kommen, das in der Zeit einen gesundheitlichen Rückschlag gehabt hat.

00:19:50: Der ist sehr unangenehm

00:19:52: war.

00:19:53: Genau ja ich hatte das erste Mal im Leben tatsächlich überhaupt ein gesundheitliches Thema.

00:20:00: Ich bin da wirklich extrem dankbar dafür dass sich das einfach nur nie haben oder noch nie hatte.

00:20:05: wir sind damals dann die Haare raus gefallen.

00:20:07: also es hat angefangen mit so einer ganz mini kleinen stelle an meinem Kopf und ich dachte schon so, das ist total merkwürdig.

00:20:14: Ich war mir da jetzt irgendwie eine klarkale Stelle.

00:20:18: Und spannenderweise hatte ich ein paar Wochen davor mit einem Bekannten gesprochen dem es ähnlich ging also mit einem Mann.

00:20:26: genau der hat es am Bad damals und ich dacht Boah das ist schon krass wenn die Haare rausgehen.

00:20:31: Paar Wochen später als bei mir angefangen und ich fand es total bezeichnend in der Zeit weil ich echt erst mal feststellen durfte, wie wichtig mir meine Haare sind und wie dankbar ich auch für die bin.

00:20:45: Da macht man sich irgendwie nicht so viel Gedanken drum, wenn man da keine Themen mit hat.

00:20:50: Und ja das ging dann schon ein halbes Jahr.

00:20:55: Es wurden halt immer mehr Stellen.

00:20:57: Die Stelle wurde deutlich größer.

00:20:58: Ich hatte damals noch ganz lange Haare.

00:21:01: Ich habe dann halt immer einen Dutt nach oben getragen und irgendwann Tücher um den Kopf herum, weil ich mich damit an Roller gefühlt hab Hab dann tatsächlich auch alternativ medizinisch noch was, ich war damals bei der Akupunktur und hab mir da einfach auch von der chinesischen Medizin Unterstützung geholt.

00:21:16: Da die Schulmedizin gewisse Angebote gemacht habe aber gleichzeitig auch nicht ganz so tiefgängig wo ich dachte naja das ist halt so partiell irgendwie in die Stellen irgendwelche Sachen rein spritzen dass sehr wachstes Wachstum wieder angeregt wird und so da gibt es schon Möglichkeiten Und natürlich einfach das psychosomatische.

00:21:34: Also jetzt im Nachgang weiß ich, dass es einfach super viel Nachwirkung von der ganzen Reise von allem wahrscheinlich war, die das dann hochkam und auf einmal war ich wieder in so einem sicheren Umfeld mit dem sicheren Job.

00:21:46: Wahrscheinlich hat mein Körper dann loslassen können.

00:21:48: also wenn man es halt irgendwie spirituell sehen möchte oder so.

00:21:53: Dann war ich damals Segeln und habe dann auch eine Segelturn entschieden... Fuck it!

00:21:59: Also ist jetzt so, was soll ich machen?

00:22:01: Ich kann es nicht halten.

00:22:02: Wird wirklich wortwörtlich!

00:22:03: Ich kann die Haare gerade erhalten und kam dann zurück und habe damals mit meiner besten Freundin nach Perücken geguckt und entschieden, naja wäre ja cool, da kann ich irgendwie jede Woche eine andere Klausur tragen und hab's dann langsam geschafft wirklich das anzunehmen.

00:22:20: ein paar Wochen später kamen die Haare wieder.

00:22:24: Es war so krass, also dann kam wie so'n kleiner Flaum auf den ganzen Stellen wieder und ich konnte am Anfang gar nicht fassen dass das jetzt wirklich passiert und ich habe es auch heute noch als.

00:22:32: ich merke immer nach Stressphasen oder auch während Stressfasen hab ich immer wieder mal so ein Paar Stellen, also auch jetzt gerade wieder, die sind jetzt wieder relativ lang aber... Also ist jetzt ein Teil von mir.

00:22:44: Ich bin dankbar dass sich immer ganz so krasses sich entwickelt.

00:22:47: Aber mein Friseur zu dem ich gehe der Guter Name

00:22:52: Der macht es dann so hin, dass

00:22:54: das passend

00:22:54: ist.

00:22:58: Ich bin jetzt ein bisschen sprachlos und danke für die Offenheit.

00:23:02: Wie ging's denn in der Zeit beruflich mit dir weiter?

00:23:06: Genau da hat es dann angefangen, dass ich mir überlegt habe, dass mich berufliche auch noch mal weiter orientieren möchte und damals ... Das war auch so eine Schicksalsdinge.

00:23:17: eine Sporttrainerin, die die Ausbildung am Kinder- und Jugendzuspietz zur Ehrenamtsmitarbeiterin gemacht hat.

00:23:24: Und irgendwie haben wir darüber gesprochen und sie ist auch Lehrerinnen und hat dann gemeint hey irgendwie können ich mir das voll bei dir vorstellen?

00:23:32: Und wenn wir das halt gesagt haben, weil ich gesagt habe ja ich möchte irgendwie noch mal in Beide also da war ich an der Grundschule damals nochmal was anderes machen und dann sind wir ins Gespräch gekommen und dann hat noch einmal ne andere Person davon erzählt Und dann kam noch eine dritte Situation dazu, wo dieses Kinder- und Jungspizza-Famensgespräch kam innerhalb von fünf Tagen.

00:23:51: Und wenn ich auf die Website gegangen war da einfach ne Stelle ausgeschrieben mit dem Stellenumfang den ich mir zu der Zeit gewunschten habe eben weil ich hier noch studiert hab... ...und ich weiß noch, ich glaube nach zum Zwölf die Bewerbung geschrieben und direkt los geschickt.

00:24:03: und ein paar Tage später hat mich dann Frau Müller angerufen und einen Tag sagt ja wir freuen uns an sie vorbei kommen, weil sie kennenlernen und ich war dann natürlich mega aufgeregt.

00:24:12: Da hatte ... Kann ich das überhaupt?

00:24:14: Was passiert denn da, was ist denn überhaupt

00:24:16: so?".

00:24:17: Und ich war so nervös am ersten Tag.

00:24:20: Ich kam rein und hab gemerkt... Das war so eine Energie also es war auch viel Unsicherheit von meiner Seite aus da aber dann irgendwie gleichzeitig so eine krasse Situation wo ich dachte krass wie empathisch hier die Menschen sind und was hier getragen wird in diesen Räumen.

00:24:42: Für welchen Aufgabenbereich bist du nun jetzt momentan zuständig am Hospiz?

00:24:46: Jetzt gerade bin ich ja an der Landesstelle in der Koordinationsbereich.

00:24:50: Gleichzeitig unterstütze ich grad auch im Fundracing, ich bin gerade in Öffentlichkeitsarbeit mit dabei.

00:24:56: deshalb bin ich auch manchmal auf Veranstaltungen schon unterwegs gewesen um eben wenn wir mit SponsorInnen zusammenarbeiten das er ja oft dann nochmal gewünscht ist dass man von der Arbeit erzählt.

00:25:08: Da durfte ich jetzt mit reingehen.

00:25:10: und ja, wir organisieren uns gerade so ein paar Projekte bei unserem Hospiz was auch wieder mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat.

00:25:15: Da bin ich jetzt dabei also ungemischt.

00:25:18: Die

00:25:18: wird nicht langweilig.

00:25:19: über die Landesstelle sprechen wir nachher.

00:25:23: lassen jetzt über das Kinderhospiz sprechen.

00:25:26: kannst du ein bisschen etwas über die Institution sagen?

00:25:29: Ja, ich kann tatsächlich viel erzählen und freue mich total dass wir heute oder das ich die Arbeit von uns wohlstellen darf.

00:25:36: Ich bin mich sehr gefreut, dass du mich auch angefragt hast.

00:25:40: Und ja was erzähle ich denn?

00:25:42: Das Kinder-Jumtus-Piz gibt es jetzt seit fast zehn Jahren.

00:25:44: Nächstes Jahr haben wir unser Jubiläum damals der Herr Klump hat überzeugt auf den Weg gebracht und wir haben denn da in der Hinsicht echt viel zu verdanken, dass wir dastehen wo wir jetzt hin.

00:26:00: Und ja, wer?

00:26:01: das Hospit Stuttgart an sich gibt es natürlich schon länger also des Erwachsenen Hospits dem Bereich gibt's schon länger.

00:26:09: von dem her genau kam das dann mit dazu?

00:26:13: Ja was kann ich erzählen?

00:26:15: Also ich kann erzählen Wir haben eine Station Da haben wir hauptsächlich die Entlastungsaufenthalte für die Kinder und Jugendliche, die erkrankten.

00:26:23: Wir begleiten die Familien, wir begleiteten die Geschwister.

00:26:28: Wir haben grundsätzlich den Ansatz dass wir ganzheitlich arbeiten, dass wir die Erkrankungen der Kinder ja im Familiensystem sehen und die Familien auch als Gäste betiteln.

00:26:42: also das sind jetzt nicht unsere Patienten sondern sind unsere Gästen weil Der hospizliche Grundgedanke ist eben jemanden willkommen zu heißen.

00:26:52: Ja, jemand in deinem Haus wenn du einen Gast hast zu Hause dann ja also der hospizische Grund Gedanke und das ist so die Grundidee von dem Stadtsinner im Hospizien Stuttgart.

00:27:06: Wir haben aber ambulante Bereiche in allen Bereichen, jetzt Erwachsenen und auch Kinderbereich.

00:27:13: Und der Ambulantedienst im Kinder- und Jugendbereich vor allem begleitet die Kinder zu Hause.

00:27:20: Da haben wir am Hauptamtlicht Koordinationskräfte und haben ganz viele Ihren Amtliche Mitarbeitende.

00:27:27: Die werden bei uns ausgebildet über ein halbes Jahr.

00:27:30: Das ist schon ganz wichtig.

00:27:32: da gibt es auch Bewerbungsverfahren.

00:27:34: wenn die Ehrenamtliche sich bei uns bewerben dass wir eben sehen, passen die in die Arbeit mit rein.

00:27:40: Wie fühlen sie sich verbunden mit dem Thema?

00:27:41: Können wir die dann auch in die Familien los schicken, dass die Familien sich mit den Menschen wohlfühlen und andersherum natürlich auch.

00:27:48: Und das machen hauptsächlich die Koordinationskräfte bei uns.

00:27:54: darunter fällt auch ganz viel Geschwisterarbeit, ob vor dem Versterben oder nach dem Verstärben der erkrankten Kinder.

00:28:00: Wir haben Trauergruppen im Jugend- und Kinderbereich.

00:28:06: Auch ein Anteil vom ambulanten Bereich ist die Aufgelungsarbeit an Schulen oder in Kitas.

00:28:11: Da gibt es auch die Möglichkeit, dass man dann die Koordinatorinnen einlädt und die kommen erzählen was über die Hospiz-Arbeit auch grundsätzlich über das Thema Todtrauer sterben wie immer mit Kindern damit umgeht oder Jugendlichen genau.

00:28:26: Kann man es vielleicht ganz allgemein mal machen wer genau für wen genau essen Hospiz?

00:28:32: Wer sind eure Gäste?

00:28:35: Unsere Gäste in Kinder- und Jugendhuspietz sind Familien mit einem lebenswürdig erkrankten Kind, genau.

00:28:41: Diese Familien haben einen Anspruch auf Kinder-und Jungtuspeedsarbeit in Deutschland für achtundzwanzig Tage im Jahr.

00:28:48: Das wird von den Kassen in dem Zeitraum finanziert für Entlastungsaufenthalte.

00:28:53: Wenn eine Familie in Krisensituationen kommen zum Beispiel in der Abschiedsphase oder in einer wirklichen Palliativphase dann am Ende des Lebens sind die achtundzwanzig Tage dann nicht mehr Ausschlag geben, sondern dann gibt es da eine andere Regelung oder andere Möglichkeiten.

00:29:09: Aber wie gesagt, die geplanten Aufenthalte sind eben die acht und zwanzig Tage.

00:29:14: bei uns in Stuttgart können bis zu acht Kinder kommen.

00:29:16: wir haben acht Plätze für erkrankte Erkrankten Kinder auf Station.

00:29:19: Wir haben inzwischen vier Familien Apartments und jetzt noch ganz neu seit letzten Jahr in der Vera Straße ein tolles Apartment nochmal umgebaut.

00:29:30: Das heißt, wir können inzwischen circa sechs Familien noch mitbegleiten und ja die werden wir uns rundum versorgt.

00:29:37: Es gibt Frühstück-Mittagabendessen es gibt immer mal wieder auch Angebote für die Familie und für die Geschwister.

00:29:44: Wie

00:29:45: sieht das denn bei euch alterstechnisch aus?

00:29:46: Also ist ein Kind jugendlicher, es heißt das alles unter achtzehn.

00:29:50: oder wo ist bei euch die Altersgrenze?

00:29:52: Die Kinder dürfen von null bis siebenundzwanzig zu uns kommen.

00:29:56: Also bei uns oder in der Hospizarbeit vor allem geht die Grenze bis zum Erwachsenenleben, bis zum siebundzwzigsten Lebensjahr.

00:30:03: Wofür wir sehr dankbar sind dass da die Finanzierung noch gegeben ist bis jetzt in dieses Alter denn nach sieben und zwanzig wird es nämlich sehr schwierig.

00:30:12: Das sind andere politische Themen die man da gerade nochmal angucken muss langfristig gesehen und deshalb genau dürfen die bis siebunzwanzigt zu uns.

00:30:21: Kannst du mal kurz sagen, wo genau das Erwachsenen-Hospiz sich befindet und wo das Kinderhospiz ist?

00:30:29: Genau.

00:30:29: Das Erwachsende-Huspiz ist in der Staffelendbergstraße... ...und das Kinder- und Jungthospiz sind da, die wir es halten oben am Eukensplatz hinter der Pink Green Ice-Diele, die wahrscheinlich eingehen können.

00:30:42: Ja.

00:30:44: Eine wunderschöne, das kann ich noch dazu sagen echt eine wundeschöne Villa.

00:30:49: Also es lohnt sich mal, da vorbeizulaufen.

00:30:51: Wenn

00:30:52: ich richtig informiert bin dann war das Institut Français da für euch drin, gell?

00:30:56: Genau!

00:30:57: Ja, das weiß doch richtig, ja.

00:30:59: Da oben habt ihr es irgendwo aufgegriffen.

00:31:04: Ihr habt hier zahlreiche Angebote und Unterstützungsleistungen für die profitenden Familien.

00:31:09: was genau bietet ihr denn da an?

00:31:11: Genau also wir bieten auf Station Pflege grundsätzlich für die Kinder an.

00:31:16: Wir haben wundervolle Pflegekräfte, die sich liebevoll um die Kinder kümmern, die auch ganz viele Erfahrungen im Palliativbereich haben.

00:31:23: Viele von den Kollegen in dem Pflegebereich haben eine Ausbildung, also eine Zusatzqualifikation im Palleativbereich.

00:31:32: Dann haben wir eben ... Wir haben ein Schwimmbad.

00:31:36: Du warst ja jetzt bei

00:31:37: uns?

00:31:37: Ich muss sehen es ist sehr schön wie ihr das wie die Umgebung schafft.

00:31:43: Es strahlt eine Wärme aus, gerade auch dieses Eingangsbereich.

00:31:46: Da fühlt man sich gleich willkommen geheißen.

00:31:49: Genau!

00:31:50: Ja dann haben wir kreativ Angebote auf Station immer wieder regelmäßig.

00:31:54: Wir haben auch ein ganz tolles Projekt jetzt gehabt.

00:31:58: Kann ich nachher noch mal was dazu sagen?

00:32:00: Dann haben wir einen Klavier oder so gesagt einen Flügel der bei uns im Haus steht den die Familie nutzen können und wir haben Gemeinschaftsräume wo es treffen der Familien stattfinden kann.

00:32:12: Wir haben ein sich Wohnzimmer bei uns auf der Station oben, das Zimmer wo sich alle dann treffen.

00:32:17: Also viel Gemeinschaft auf Stationen vor allem aber auch eben therapeutische Angebote die wir im Haus dann zu nutzen.

00:32:25: Wir haben eine wunderschöne Dachterrasse kann man ja schon gar nicht mehr sagen.

00:32:29: Eine Riesenterrasse die einen wunderschönen Blick über Stuttgart hat.

00:32:33: Genau!

00:32:34: Jetzt ist es ein Bereich der sehr sensibel ist.

00:32:39: welche Fähigkeiten man Welche Eigenschaften soll denn jemand mitbringen, der im Hospiz oder in dem speziellen Fall im Kinderospiz arbeitet?

00:32:48: Es ist eine sehr tiefe Frage tatsächlich.

00:32:50: Weil ich glaube und ich weiß dass auch so wie unsere Familien auch unsere Mitarbeitende total unerschädlich sind und ich glaube das kann man gar nicht so pauschalisiert sagen grundsätzlich die Offenheit sich mit dem Tod auseinanderzusetzen da den Mut zu haben hinzuschauen wie geht es mir damit?

00:33:11: grundsätzlich ein hohes Empathie empfinden natürlich, da wir ja Familien begleiten oder auf allem Kinder und Jugendliche die ganz unterschiedlichen Wegen kommunizieren.

00:33:23: Also muss schon sehr feinfühlig sein auch Blicke, Atmung einfach sehr sensibel zu sein Menschen wahrzunehmen Und natürlich auch die Lebenssituation der Familien so wahrzunehmen oder so vor allem anzunehmen, wie sie eben sind.

00:33:41: Und das sind ja eben Krisensituationen in denen die Menschen leben nicht immer.

00:33:45: es gibt auch echt Familien, die da sich gut im Netzwerk oder gut strukturiert aufgestellt haben und trotz allem ja sozusagen hohes Empathie empfinden.

00:33:58: also die Oberbürgermeister.

00:34:01: Das Thema... Wie sieht denn so ein typischer Tag im Kinderhaus Beats aus?

00:34:05: jeden Tag anders.

00:34:08: Ich habe jetzt ja bei Ausstattung gearbeitet damals im psychosozialen Team und man hat immer Ideen gehabt, man hat Ausflüge geplant, man hatte Angebote geplant für die Geschwister, für die Familien, für den Eltern oder für die erkrankten Kindern und dann muss man einfach wirklich sehen... Es kann sich schnell ändern in der Situation.

00:34:34: Es kann sein, dass an dem einen Tag das System Kind dann noch ganz gut ging und am anderen eben nirmeson.

00:34:40: Dann geht man da auch drauf ein oder dass andere Situationen, Personal-Situationen sich verändert haben und dann kann man Ausflug nicht machen oder wir suchen dann alternativen irgendwie ... Das muss doch noch hinkriegen!

00:34:52: Aber es war schon eine hohe Flexibilität.

00:34:57: Genau ist auf jeden Fall.

00:34:59: Aber ja, es fängt morgens an mit dem Aufstehen.

00:35:02: Die Kinder werden nach und nach dann geweckt oder wachen dann auf, dann Frühstück noch zusammen was auch vom Haus gestellt wird.

00:35:10: Wir haben tolle hauswirtschaftliche Mitarbeitende die immer ein wunderbares Frühstücksbuffet zaubern und genau und dann wie gesagt kommen die Therapeutinnen Externe Therapeutinnen, die dazukommen.

00:35:24: Wir haben dann eben Angebote vom pädagogischen Bereich, dann die Tagespflege natürlich, je nachdem was die Kinder brauchen.

00:35:33: Viele haben ihre Beatmungsthematiken, wo dann unterstützt werden.

00:35:37: Die haben ihre ganzen medizinischen Thematiken, die von der Pflege übernommen werden und ja, da gibt es eine Mittagsruhe.

00:35:46: Und dann gibt's auch ne Übergabe... von den Schichten.

00:35:49: Wir haben dann eine frühen Spätschicht, das ist dann so nachmittags und dann gibt es immer Kaffee und Kuchen jeden Tag und auch wieder je nachdem Ausflüge, Hallenwald auf dem Spielplatz Angebote.

00:36:04: Kannst du vielleicht noch was zu den Geschwisterkindern sagen?

00:36:07: Wie nehmen die diese Situation wahr, dass sie in der Regel gesund sind und ihr Geschwisters Kind leidet?

00:36:15: Ja wie nehmen die das wahr?

00:36:17: Das Auch wieder sehr individuell.

00:36:22: Natürlich bringt der Umstand, dass man mit einem liebensverkürzten erkrankten Kind lebt.

00:36:30: Die Situation mit sich, dass das erkrankte Kind mehr Aufmerksamkeit bedarf, rein pflegerisch gesehen aber auch emotional sind natürlich die Familien anders mit involviert wenn ein erkranktes Kind mit im Haus lebt.

00:36:46: Geschwisterkinder gehen Also was ich immer so schön finde, auch in den gesunden Geschwisterkindern zu sehen wie die so natürlich mit ihren Geschwisters umgehen und was dafür eine ankonditionelle Lauf einfach da ist.

00:37:00: Und man kann auch von denen so viel lernen weil ihre Geschwester die haben oft ein ganz besonderes Verhältnis zu dehnen, was ich auch mal sehr schön find zu beobachten Manchmal Schwierigkeiten, die dann auch bei den Geschwisterkernen auftreten.

00:37:19: Weil eben irgendwie die Mama oder der Papa oder die Bezugsperson in dem Moment teilweise längere Zeiten nicht im Haus sein konnte weil Krankenhausaufenthalte waren oder... Genau, und da haben wir eben den ambulanten Bereich.

00:37:36: Wo versucht er auf viel abzufangen über Geschwisterangebote auch über die Themen zu sprechen?

00:37:40: Was macht es denn mit mir wenn mein Geschwisters Kind stirbt?

00:37:44: ja vor mir ein jüngeres Geschwester kind oder Den Raum zu schaffen gleichgesinnte zu finden weil Kinder untereinander die alle dieses Thema haben oder mit dem thema leben oder mit der kranken kind leben Die verstehen sich noch mal anders untereinander, weil die Situation kennen das die Bezugspersonen eben manchmal nicht da sein können.

00:38:06: Weil oder auch die Hemmschwelle mit Menschen mit Erkrankungen, großen Erkankungen und Menschen mit Behinderung zu begegnen ist eine andere so.

00:38:16: Definitiv lasst uns mal über Missverständnisse und Vorteile sprechen.

00:38:22: du bist ja selber seit Erst seit einigen Jahren beim Kinderhospiz und welche Vorteile hattest du davor, die sich dann tatsächlich nicht bewahrheitet haben?

00:38:32: Ja meine Vorteile waren auch der Gesellschaft entsprechend.

00:38:35: Ich hatte mich aufeinander damit auseinandergesetzt mit dem Thema weil ich auch keine Bewegungspunkte hatte und ich hatte auch den Blick oder die Idee da sind viele Kinder mit Krebserkrankungen, mit Klatze und also so ganz ja lakativ.

00:38:53: Und ja, als ich dann dort angefangen habe, hab' ich natürlich das Konzept kennengelernt.

00:38:57: Ich hab mal davor schon mich dann informiert und dann wurde klar, dass die Familien nach der Diagnose-Stellung eben diesen Anspruch auf den Entlastungsaufenthalte haben.

00:39:06: Und entlastungsauffenteilte bedeutet – das sind diese achtundzwanzig Tage von denen ich vorhin schon gesprochen hab -, dass die Familie in während dieser Erkrankungen komplett begleitet werden.

00:39:19: Das heißt, manche Kinder kommen von null bis ... acht, zehn, fünfzehn, sieben und zwanzig.

00:39:25: Also in Stuttgart gibt es uns seit zehn Jahren aber die Familien kommen über Jahre hinweg, die kommen und gehen.

00:39:34: Und gehen bedeutet bei uns nicht immer nur verstärken ja auch ist auch ein Anteil unserer Arbeit und das ist auch wichtig dass man den auch sieht und dass man nicht nur diese gute Zeit die wir dann doch auch kreieren sehen sondern eben natürlich auch den Abschied zu begleiten Genau.

00:39:55: Was hast du denn persönlich durch die Arbeit jetzt übers Leben und vielleicht aber eine Tod gelernt?

00:40:02: Tiefe Frage, ja viel!

00:40:08: Ich merke dass diese Themen oder auch wenn dann ein Abschied wieder da ist, wenn ein Kind verstorben ist wir hatten jetzt tatsächlich diese Woche einen Abschied mich immer wieder daran erinnern und mich vor allem in die Dankwirk halt geleitet haben, immer tiefer und immer mehr verstärkt Präsentor.

00:40:30: Dass ich schneller wieder verstehe wenn auch ich meine Themen habe und mal am Struggle bin oder nicht weiß was.

00:40:36: Was soll ich jetzt machen?

00:40:37: Oder mich irgendwann stresst dass ich mir schon auch immer wieder daran erinnern kann hey ich bin echt dankbar!

00:40:43: Ich laufe zum Beispiel immer Treppen.

00:40:46: Keine Rolltreppen keine Fahrstühle also es geht nicht anders klar.

00:40:50: Aber ich bin inzwischen sehr, sehr dankbar für meine gesunden Beine.

00:40:55: Und die möchte ich und auch für meinen gesunden Körper.

00:40:59: Ich kümmere mich besser um den so.

00:41:01: Ich habe schon eine Dankbarkeit entwickelt für die Gesundheit auch und auch die Kraft zu haben selber zu entscheiden selbstbestimmt zu leben dass ich mein Leben so leben konnte wie es bisher getan hab ja und auf niemand angewiesen war der mich pflegt Ja, auch die Vergänglichkeit an sich immer präsent zu haben macht oder bringt mir oder zeigt mir wie wertvoll das Leben sein und einfaches Leben auch ist.

00:41:35: Lass uns mal einen Blick auf die Familien werfen.

00:41:38: Ich glaube so eine Diagnose, die lässt keine Familie gehalten ist ein tiefer Eingriff.

00:41:43: dann erfahren sie irgendwann von eurer Arbeit.

00:41:45: Dann kommen Sie an wissen nicht wie es abläuft.

00:41:47: Wie ändert sich denn das Verhältnis von euch?

00:41:50: als Mitarbeitenden zu den Familien im Laufe der Zeit?

00:41:55: Da findet ein großer Vertrauensaufbau statt.

00:41:58: Wir

00:41:59: machen das immer so, dass wir dann die Familien einladen wenn sie neu zu uns kommen.

00:42:03: Das sind mal ein paar Tage gemeint.

00:42:04: also und es ist vor allem sehr wichtig, dass die Familien mitkommen.

00:42:07: eben weil wir eine ganzheitliche einen ganzheitlichen Ansatz haben und es eben keine Kurzzeitpflege ist das nochmal einfach ein anderes Konzept.

00:42:17: Und dadurch ist es uns sehr wichtig, dass wir die Familienmitglieder, also Mama, Papa, Geschwister, Tante und Onkel einfach alle Menschen oder Oma, Opa, die eine Rolle für das Kind ausspielen.

00:42:29: Die eine Bezugsperson sind.

00:42:31: Dass wir sie kennenlernen und die dann auch in dem Fall oder in manchen Fällen dann die Kinder begleiten können bei uns.

00:42:42: ist ganz oft so die Familien oder die Eltern vor allem, oder die Begleitenden sind ja ihre Experten.

00:42:47: Oder sie sind ja die Experten ihrer Kinder und das ist bei gesunden Kindern, sondern auch bei den erkrankten Kindern so.

00:42:53: was bei den Erkrankten Kinder natürlich dazu kommt ist die körperliche Pflege.

00:42:59: Und es ist so sensibel weil wie ich vorhin gesagt habe die Kinder kommunizieren über Atmung, über Blicke ganz subtile Bewegungen.

00:43:14: Also wir haben ja Gästeinnen, die eben schwersten mehrfache Behinderung haben und da kann man nicht so wie wir jetzt hier sitzen miteinander sprechen.

00:43:26: dann muss man fühlen beobachten und wenn zum Beispiel jetzt rein medizinisch ein Kind irgendwie gewisse Anfälle haben könnte beliebtische Anfällen oder sowas für die Mütter oder die Väter oder die pflegende Personen die spürende schon vorher, weil ihre Kinder so gut kennen und das Vertrauen dann für uns oder auf uns zu übertragen auf den Pflegenden.

00:43:51: Das braucht Zeit!

00:43:52: Und keiner von uns würde ein gesundes Kind einfach mal in eine Kita bringen und gehen.

00:43:58: ja also auch da soll ja ne Beziehung aufgehört werden zu den erkrankten Kindern dass sie sich auch wohl fühlen und es ist total schön zu sehen wie umso öfter die Familien zu uns kommen, deshalb ist es ja auch so wichtig dass die Familien früh von der Arbeit erfahren.

00:44:17: Umso nachhaltiger entspannen sie sich.

00:44:19: und gleichzeitig ist total wichtig auch das wir oder das das Kinder- und Jugendhofspeeds die Menschen die auf die Station arbeiten und Vertrauen zu den Familien aufbauen.

00:44:28: Also auch von der anderen Seite aus, dass wir wissen, wir können gut in Kommunikation gehen.

00:44:33: Wir können über sensibile Themen miteinander sprechen da.

00:44:39: Wir haben immer die Intention das es dem Kind gut geht.

00:44:42: solche Themen.

00:44:45: Es ist total wichtig, dass die Familien davon erfahren von der Arbeit.

00:44:49: In diesem Kontext gibt's eine Landesstelle BW Und seit Januar zwei fünfundzwanzig hast du die Leitung inne.

00:44:57: Ja, die Landesstelle unsere Stabstelle am Huspitz in Stuttgart.

00:45:03: Die gibt es jetzt auch genau seit auch nächsten Jahr zehn Jahren.

00:45:08: Die wurde damals mit dem Kinder- und Jugendhuspiz gegründet.

00:45:13: Und ja was mache ich da alles?

00:45:17: Das war die nächste Frage gewesen richtig?

00:45:20: Genau.

00:45:23: In erster Linie bin ich dafür da, dass wir eine Anlaufstelle für die Familien in Baden-Württemberg sind.

00:45:29: Und zwar ganz Baden Württembergen nicht nur Stuttgart, das ist die Idee dahinter und zwar als Luzenfunktion, als Netzwerk, als Lichtblick in den Momenten wo man noch nicht so richtig weiß was passiert denn jetzt?

00:45:44: Ich sage mal so als SOS Punkt wenn ich die Diagnose bekomme, dass die Menschen uns finden und sagen, da rufe ich jetzt mal an und frag Was mache ich denn jetzt, wenn mein Kind erkrankt ist?

00:45:55: Es gibt in ... Also es ist so dass der medizinische Dienst dann noch eine Zeit lang mit den Familien metrinisch.

00:46:01: Aber was passiert danach?

00:46:04: Und oftmals dauert das eine Zeit bis die Familien verstanden haben, was eigentlich passiert und

00:46:11: genau... Ist das eine staatliche Einrichtung oder wer ist der Träger an dieser Stelle?

00:46:18: Die evangelische Kirchenkreis?

00:46:21: Es ist unser Träger und ich bin auf uns Pete Stuttgart angegliedert genau.

00:46:25: Und diese Stelle schon hundert Prozent spenden finanziert, genau.

00:46:30: Ja

00:46:31: aber ihr habt einen Podcast du bist Kollegin quasi.

00:46:34: Weil wir sich heute auf der anderen Seite zu sitzen.

00:46:36: Aber wahnsinnig viele Folgen

00:46:39: ja.

00:46:39: also wie kommt jetzt in Jahr rund Hundert folgen?

00:46:41: Wie kommen die oft die Themen?

00:46:44: Woher?

00:46:44: es gibt halt viele Themen den Bereich und das ist so komplex dieser palliativ Kerlbereich dass da einfach mega viele Themen angesprochen werden müssen, also ob es jetzt politische Themen sind.

00:46:58: Ob's strukturelle Themen sind?

00:47:00: Es gibt einfach superviele wichtige Initiativen vor Reihen die nicht so im System integriert sind und eben durch Podcast dann in die Sichtbarkeit gelangen.

00:47:11: Und natürlich auch die Geschichten der Familien.

00:47:14: Also wir haben im Podcast einige Geschichten oder einige Podcasts in denen die Familie ihre Geschichte erzählen.

00:47:22: Ich hatte diese Woche noch eine Aufnahme mit einer Mama.

00:47:26: Und die kamen auf mich zu und wir haben dann irgendwann zum Gespräch gekommen und sie meinte, dieser Podcast hat mir damals echt so gut getan und ich möchte es weitergeben.

00:47:38: und ich möcht gerne nochmal den Podcast hervorheben warum der so wichtig ist für uns in den Situationen.

00:47:46: Wenn ich richtig informiert bin gibt das die Landesstelle aber nur bis zum Jahresende?

00:47:52: Genau, die Landestelle wird zum Jahresende beendet werden.

00:47:56: Wir haben dieses Jahr ein Evaluationsbericht geschrieben ganz aufs Führlichen.

00:48:00: Haben die ganzen Projekte von der Landesstelle nochmal angeschaut.

00:48:03: als ich damals kam und die Leitung übernommen habe war klar das wir das machen werden.

00:48:09: Die Leitung aktuell vom Hospizien Stuttgart ist jetzt auch in.

00:48:17: Wir haben gesagt, wir schauen uns das gemeinsam an wo die Landestelle steht.

00:48:22: Und der Ursprungsgedanke von der Landesstelle war damals eben Aufklärungsarbeit über die Hospizarbeit zu machen dass die Familien des Hospizien Stuttgart finden da rauszugehen wirklich zu sagen was bedeutet Kinder und Jugend hospizarbeit wer hat Anspruch darauf?

00:48:38: Und dann sind wunderbare Projekte entstanden während den zehn Jahren.

00:48:43: Es gibt ein Papas heißt, das ist ein pädiatrisches Palliativ-Netzwerk hier in Stuttgart.

00:48:50: Da hat die Landesstelle mitgewirkt.

00:48:51: Die Landesställe hat Geschwisterangebote für erwachsene Geschwisters Gruppen online, Gruppenonleintreffen ins Leben gerufen.

00:48:59: es wurde mit wir pflegen auch noch mal eine Verein viel zusammen gearbeitet.

00:49:04: genau Wir sehen einfach dass tatsächlich die ambulanten Dienste sich ausgebreitet haben und die regional gut aufgestellt sind.

00:49:11: Und die eben auch eine Wegbegleiterfunktion haben, also die Landestelle heißt ja auch BW Wegbekleider und so heißt auch der Podcast.

00:49:21: Es sind zum Beispiel so Stellen wie Pflegelozen entstanden, Pflegestützpunkte wurden ausgebaut ,die Pflegeberatung an Sichtwunder ausgebaut .

00:49:30: Wir haben dann entschieden jetzt gemeinsam dass wir das Projekt so beenden und es vielleicht Was Neues entstehen kann, vielleicht kann eben wahrgenommen werden dass eben genau diese Koordinationsstelle die wir ja jetzt hatten am Hospizien Stuttgart vielleicht am Land angegliedert werden könnte.

00:49:48: Wer weiß?

00:49:49: Das heißt die Landesstelle gibt es nur noch bis zum Jahresende.

00:49:53: was heißt das für dich persönlich?

00:49:55: Ja wie man so schön bei LinkedIn angibt open to work.

00:49:59: Das heißt, wenn Leute eine motivierte Fachkraft haben wollen im sozialen Bereich dann dürfen sie sicher nicht wenden.

00:50:06: Ja unbedingt ja voll!

00:50:08: Also ich bin gerade aktiv auf Job-Suche.

00:50:11: Dann drücken wir die Daumen dass da ein schöner Job für dich raus springt.

00:50:18: So ihr habt bei euch Hospiz da arbeiten ja die Hauptamtlichen aber auch Ehrenamtliche oben gesehen.

00:50:25: Genau, wir haben eine Mischung zwischen Hauptamt und Ehrenamt.

00:50:28: Und tatsächlich funktioniert die Hospizarbeit nur mit dem Ehrenamt.

00:50:32: Also vor allem die ambulanten Bereiche haben ganz viele Ehrenambläche mit Arbeitende, die kommen schon auch mit auf Stationen tatsächlich.

00:50:42: Im ambulanten Kinder- und Jugendhospizbereich da haben wir so an die Siebzig ungefähr, die auch auf Station oder im ambulanten Bereich tätig sind.

00:50:52: Wenn jetzt jemand sagt, ich würde das Kinder-Hospit scanen und unterstützen, was können Bürgerinnen und Bürger dann machen?

00:50:59: Ja natürlich sind wir immer sehr dankbar um die Spenden.

00:51:02: Da bin ich auch ganz ehrlich Die Hospizarbeit wird zu vierzig Prozent von Spenden finanziert.

00:51:07: Das heißt du kannst dir vorstellen Du kennst das Haus Ich habe es von der Arbeit erzählt Wie viele Menschen da arbeiten Was wir alles anbieten Und das kostet natürlich Geld Also natürlich finanzielle Unterstützung und gleichzeitig kann man auch wirklich die Themen mitnehmen.

00:51:24: Also wenn jemand im pädagogischen Bereich, im sozialen Bereich arbeitet und nicht nur da also in jedem Bereich finde ich so dieses Thema Endlichkeit an zu sprechen wichtig.

00:51:34: ja Da kann man unterstützen, tatsächlich das Zugängliche zu

00:51:39: machen.

00:51:39: Du hast gesagt, dass in der Öffentlichkeitsarbeit ein paar Themen jetzt anstehen oder sowas.

00:51:44: kannst du schon vielleicht das eine oder andere Projekt uns verraten was auf was wir uns da freuen dürfen nächste Zeit?

00:51:50: Genau also wir haben im Kinder- und Jugendhospizbereich am einundzwanzigsten siebten den Kinderlebenslauf.

00:51:57: Der ist in der Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kinderhospiez Und da freuen wir uns ganz aktiv drauf.

00:52:04: Das wird vermutlich am Rathaus stattfinden und da kommt ja die Sponsoren mit dazu, der Sprosche mit dabei.

00:52:11: Genau!

00:52:11: Da haben wir an dem Bundesprogramm unsere Clowns von der Station werden mit dabei sein.

00:52:16: Wir sind gerade noch im Organisieren wie es genau aussieht, aber das wird auf jeden Fall gut.

00:52:22: Der Hintergrund dieses Lebenslauf ist eben wirklich ganz klar.

00:52:26: Öffentlichkeitsarbeit geht durch ganz Deutschland.

00:52:32: Es wird eine Fackel übergeben, also eine obligatorische Fackel.

00:52:35: Wie bei Olympia?

00:52:36: So genau ungefähr ja!

00:52:38: Ich bin mit euch in Kontakt gekommen damals über die Christina, die ihr sehr

00:52:42: viel

00:52:43: Fun Tracing auch gemacht habt wunderbar.

00:52:45: und da gab es aber euch diese Ice Bucket Challenge, die Eistonne oben und der war ja wahnsinnig viel los um ein Jahreswechsel

00:52:54: Und die

00:52:54: Stuttgarter Promis, Timo Hildebrand und Co.

00:52:56: sind ins Wasser gestiegen?

00:52:57: Genau!

00:52:58: Ja das war eine tolle Aktion, die wir da gemacht haben.

00:53:00: also wirklich hat mega viel Spaß gemacht.

00:53:04: dieses erste Jahr war ich auch mit dabei damals in der Organisation als ich noch auf Station war damals und es war richtig cool.

00:53:10: also da ist sehr sehr viel passiert ja.

00:53:13: Welche Botschaft möchtest du denn von mir mit kommen, die ein sperrkrankes Kind hat?

00:53:23: Was gebe ich den Eltern mit sich da Unterstützung zu holen, weil es einfach eine große Aufgabe ist ein Lebensverkürz der krankes Kind zu begleiten und ein stabiles Netzwerk im Hintergrund einfach unfassbar wertvoll ist langfristig gesehen.

00:53:42: Die Villa Wittmann in der du da arbeitest.

00:53:44: das ist ja ein wunderschönes Gebäude.

00:53:45: das ganze Gelände ist wunderschön.

00:53:47: es grünt auch da so schön.

00:53:49: sehr grün ist auch am Max-Ice ohne.

00:53:51: über den erfahren wir jetzt was von Renate.

00:53:57: Der Max-IC in Stuttgart ist nicht einfach nur ein See.

00:54:01: Er ist das heimliche Wellnesszentrum für Enten, Gänse und gestrasste Spaziergängerinnen und Spaziegänger.

00:54:08: Wer hier entlangläuft merkt schnell – die Gänsel haben eindeutig das Sagen!

00:54:13: Manche marschieren so selbst zu Wust über die Wege als fern sie die Sheriffs von Stuttgard.

00:54:18: Die Segelboote gleiten indessen lautlos über den Max IC Und es wirkt so, als würde der Wind selbst eine entspannte Auszeit in Stuttgart genießen.

00:54:28: An sonnigen Tagen verwandelt sich der See in einer Bühne volle Überraschungen.

00:54:32: Jogger überholen Radfahrer, Radfahrern klingeln Wanderer an und Wanderere diskutieren mit Enten die einfach nicht aus dem Weg gehen wollen.

00:54:41: Spoilala!

00:54:42: Die Entengewinde eigentlich immer Denn die Enten scheinen ein entspanntes Leben zu führen.

00:54:48: Sie beobachten neugierig die Menschen am Ofen und denken sich vermutlich Schon wieder einer mit einem Eis in der Hand.

00:54:55: Hoffentlich tropft mir das Ganze nicht wieder auf den Kopf!

00:54:58: Letztens habe ich eine Woche lang nach Stratziatella geduftet.

00:55:02: Am Max IC wird einem schnell klar, man braucht nicht viel zum Glücklichsein nur ein bisschen Sonne, ein paar freche Enten und einen eigenen Grill.

00:55:13: Hast du nen Grill?

00:55:14: Nee tatsächlich kein Grill.

00:55:16: Also noch nie gekrillt am Max IC.

00:55:19: Nee, nee.

00:55:20: Das hat

00:55:20: was kann ich da sagen also schon eine Weile her.

00:55:22: aber ich mag das dieses Feeling.

00:55:25: Aber es soll ja ein Grillverbot kommen.

00:55:27: Bezirks bei.

00:55:28: Ratmühlerhausen hat einstimmig dafür votiert.

00:55:30: Okay

00:55:31: Was sagst du wie steine Meinung?

00:55:34: Na grundsätzlich finde ich Grillen ja einfach so sozial gesehen voll die schöne Sache.

00:55:38: Gleichzeitig sehe ich schon aber worum sie zu verbieten wollen.

00:55:41: Also ich meine wenn die Leute ihren Krusch dann liegen lassen Was willst du machen?

00:55:46: Also ich finde, wenn dann halt da, da müssen Regeln entstehen.

00:55:49: Weil... Ich will nur noch, dass die Enten nachher den Müll von den Leuten essen weil sie noch irgendwie Hunger haben.

00:55:55: also ich kann da schon, ich habe da schon Verständnis für.

00:55:58: Ja!

00:55:58: Also es war am Tag wo wir heute aufnehmen ein Artikel in der Stuttgarter Nachrichtenstrecke, Stuttgart Zeitung Krälenmüll und Prendelie.

00:56:06: Die Situation hat sich an Max Eizsee eskaliert.

00:56:09: Dann krasse Bilder wo nur Müll rum ist.

00:56:13: hast du das auch so erlebt?

00:56:15: Max IC.

00:56:17: Ja, tatsächlich!

00:56:18: Ich habe ja damals Max IC kennengelernt als ich während Corona nach Stuttgart gezogen bin und hab damals meine Inliner geschnappt die ich seit vierzehn hat.

00:56:27: Super!

00:56:28: Das war echt so mein Lichtblick oft am Tag eine Runde mit den Inlineskeits rauszugehen bis zu Max IC-Runde zu fahren.

00:56:38: Da war schon echt in der Zeit extrem viel los.

00:56:41: Und ich weiß gar nicht, was da gerade Verregelungen waren und wer wieviel.

00:56:44: Aber ich weiß, da waren echt super viele Familien die halt wahrscheinlich mit in der Stadt gelebt haben, keine Grünfläche hatten.

00:56:50: Und da waren wirklich viele Familien zum Grillen oder Freundeskreise.

00:56:55: Also es war immer irgendwas los.

00:56:58: Menschen, die Sport machen und natürlich ein bisschen Drehbutt fahren, wobei ich glaube das ging derzeit gar nicht.

00:57:04: Herr, ich mag den Max Eidzee echt gerne... Also es ist für mich, ich mag's jetzt ja auch ein Stück Stuttgart.

00:57:08: Weil das einfach für mich in dieser Anfangszeit so präsent war die ganze Zeit.

00:57:14: Das kommt bei dir drauf auf den Grill?

00:57:15: Kein Flasche!

00:57:17: Ja, ein Grillkäse.

00:57:18: Ist da auch lecker.

00:57:19: Jawoll!

00:57:20: Kann nicht selbst wählen...

00:57:22: Also mir liegt eine Erpressemitteilung der Stadt Fellbach vor.

00:57:25: sich stärkt als ÖPNV-Angebot.

00:57:27: gute Nacht richten für den Fellbacher.

00:57:29: ÖPN V Taktverdichtung.

00:57:35: Jetzt werden die Fellbacher zu Max Eitzel kommen.

00:57:40: Und dann hat uns erreicht Maßnahmen des Wildgänsemanagements in Stuttgart gestartet, das finde ich auch spannend.

00:57:48: und ein paar Endchen drauf.

00:57:50: Maßnahmen zur Einnehmung der Wildgangspopulation Ist das bei dir schon angekommen?

00:57:55: Nee, tatsächlich nicht.

00:57:55: Ich bin super froh, dass du mir das jetzt sagst.

00:57:58: Ich druck's

00:57:58: Internet aus!

00:58:01: Wenn ich das nicht wüsste, will sich jetzt gar nicht mit den Wildgänzen irgendwie in Zukunft den Kontakt treten.

00:58:06: Mir war es auch kein Thema aber ich mag das ja, weil ich finde da ist die Natur pur irgendwo.

00:58:10: Also das geschnappt und da muss ja manchmal wirklich siehst die Entenfamilie vor der übern Weg gehen.

00:58:15: Entschuldigung, dass ich eure Tagesroutine hier gerade störe.

00:58:19: Ja und ich liebe auch die Zeit, wenn sie die Kleinen haben.

00:58:21: Das ist einfach ausgespült.

00:58:21: Oh das goldig.

00:58:22: ja!

00:58:22: Wenn sich dann alle runde Waldscheine und dann so...

00:58:25: Aber eins ist schon mal ein bisschen hinterher.

00:58:26: Das

00:58:28: musst du sein.

00:58:30: Bist du da schon mal Drehboote hergefahren?

00:58:32: Ja einmal tatsächlich.

00:58:33: Und jetzt bin wir mit dünn waren.

00:58:34: Da sind wir zu meiner Freundin.

00:58:36: Ja es war richtig schön.

00:58:38: Habt ihr wieder zum Ausgangspunkt gefunden?

00:58:40: Ja natürlich.

00:58:41: Ich bin ja schon überschaubar.

00:58:42: Ich

00:58:42: find's mal lustig.

00:58:43: Es ist ja tatsächlich Segleregatten sind da drauf was er ein, zwei Mal am Jahr macht.

00:58:48: Stuckler Sägelklub und da gibt es ja einige Säkelklubs, die da am Rand

00:58:52: sind.

00:58:53: Ja witzig dass du das ansprichst.

00:58:54: tatsächlich hat mein Ex-Partner dort sein Schein gemacht.

00:58:56: Ach was?

00:58:57: Ja, war mal zusammen damals bei der Abnahme von seiner Prüfung.

00:59:02: Hier war zusammen, da steht Daumen gedrückt oder...

00:59:04: Ja natürlich!

00:59:04: Ich habe Daumengedrückt und er hat seine... Oder

00:59:06: hast Du nicht bestanden?

00:59:07: Nee,

00:59:08: nee, nee ich hab Daumen Gedrückt,

00:59:11: ja.

00:59:11: Ja, das ist wirklich ein... Ein spannendes Fleckchen Erde, was nicht so ganz spannend ist und nicht so toll ist sind die Finanzen.

00:59:19: Also das städtische Doppelhaushalt wurde jetzt vom Regierungspräsidium genäht, aber es wurde gesagt begonnen, Konsolidierung ist fortzuführen.

00:59:25: Das heißt weniger Geld für alles finden wir nicht gut oder?

00:59:30: Überall, also ich weiß gar nicht, das zieht sich ja gerade durch.

00:59:36: Ja und was irgendwie nicht fertig wird, ist unser Bahnhof aus Stuttgart-Einz und hier Stuttgart-Eindreißig geworden.

00:59:42: Sprachlosigkeit herrscht.

00:59:43: Kannst

00:59:43: du das passieren?

00:59:44: Also ich muss schon sagen, wenn ein und dreißig dann es wirklich dazu kommt dass er öffnet wird weiß ich nicht wo ich meine Sprint einhalten machen soll.

00:59:54: weil also wenn ich's halt mal eilig habe wie es oft wohlkommt und da noch einmal kurz den Sprinter langstrecken springe dahinter bis zu den Gleisen abzulegen.

01:00:02: Das

01:00:03: ist so beliebend von mir an der Weg.

01:00:04: Lieben wir.

01:00:06: Tja es ist halt so der Mann was geht aus oder vor auf B

01:00:13: VfB.

01:00:13: Wirklich?

01:00:14: Ja!

01:00:15: Das war schon

01:00:16: Bezug dazu.

01:00:18: Ich hatte zum einen natürlich, da ich natürlich immer noch schön stuggi Stuttgart lieb und mein Bruder hat lange beim VfP jetzt gearbeitet ein guter Freund arbeitet dort und ja meine Umgebung ist auch Fußball geprägt und das ist natürlich der VfD regional bedingt auch sehr präsent.

01:00:36: Der war aber kein Spieler deinem Bruder oder was?

01:00:38: Nee,

01:00:40: der hat sich um die Stadionführungen gekümmert und auch zwischendurch um die ganzen Fritzler-Einsätze und so.

01:00:45: Nein!

01:00:47: Der Fritzl.

01:00:47: Weißt du was?

01:00:48: Ich habe Fritzle interviewt damals für die Sportbild.

01:00:51: Also ich hab da mal ein Hospitans gemacht in Hamburg bei der Sportbilder und dann habe ich die Maskottchen der Bundesliga interviewt für vielen, vielen Jahren.

01:00:59: Und witzig.

01:00:59: Damals ging es noch mittlerweile, dass Fritzel nicht mehr reden.

01:01:02: Fritzla hat keine Stimme.

01:01:03: Frizzler gibt keine Interviews.

01:01:04: Er

01:01:05: spricht dann für ihn?

01:01:06: Ne, er spricht nicht.

01:01:08: Der Fritzel spricht

01:01:09: nicht.

01:01:11: Aber Stadt und Tour hast du mal eine mitgemacht?

01:01:13: Ja, tatsächlich.

01:01:14: Wir sind dann mehr mit der Schule öfters hingegangen als ich in einer Grundschule gearbeitet hat.

01:01:18: Haben wir natürlich hier im Programm das genutzt und sind dann auch zur Stadienführung.

01:01:21: Wahnsinn oder?

01:01:22: Die Kind ist da sturrig grad gesagt.

01:01:24: Das darfst du ja sagen so!

01:01:27: Die älter Generation rümpft da die Nase.

01:01:30: Ich weiß noch nicht ob die jüngere Generation da auch die Nose rühmt.

01:01:34: Ich glaube Stadt Perlé hatte jetzt so ein großes T-Shot gemacht, der gute Janik Nordwald.

01:01:41: Ich glaube das geht tatsächlich!

01:01:44: Wir haben Stuttgart Pride CSD in diesen Tagen Freustich.

01:01:49: Oh ja, da geht mir das Herz auf.

01:01:52: und der Bright Month gute Zimmer schon wieder draußen.

01:01:54: Juni ist ja so Sichtbarkeit für... ich nehme mich damit rein für uns genau.

01:02:02: Ich freue mich ganz arg drauf.

01:02:04: Weißt du was ihr jetzt macht?

01:02:06: Ich drück den Knopf.

01:02:07: Das kässt du, das kässte.

01:02:11: Sabrina wir haben sieben und elf Stuttgarterinnen Stuttgart die Garnamax Eizer Grillen gefragt.

01:02:17: was wollt ihr unbedingt von Sabrina die Rolf wissen?

01:02:22: Warum bist du regelmäßig Dienstags im Stadtpalais?

01:02:25: Zum Singen!

01:02:26: Wirklich?!

01:02:26: Ja

01:02:27: da gibt's einen offenen Chor vom Musikwerk

01:02:30: So schön.

01:02:31: Ja tolle Stimmung.

01:02:34: Ich hab dir mal bei einer Aufführung gehört acht bis hundert Leute

01:02:38: Mehr.

01:02:39: Wir waren jetzt am Auftritt von ein paar Wochen, knapp dreihundert.

01:02:43: Aber deutlich mehr weiblich gelesene Personen?

01:02:46: Ja doch kann man so sagen ja.

01:02:50: Gibt es da einen Grund dafür?

01:02:51: Singen Männer nicht so gern?

01:02:54: Weiß ich nicht!

01:02:55: Doch ich glaube schon.

01:02:56: aber vielleicht haben Frauen dann mehr einen Zugang zu.

01:02:59: Wer weiß auf jeden Fall.

01:02:59: Habt ihr irgendwann einen Konzert?

01:03:02: Nee wir hatten jetzt erst eins und ich glaube für Pralsnäckstedtsel.

01:03:04: Da müssen

01:03:05: wir ein bisschen warten, aber ich kann es auf jeden Fall ans Herz

01:03:08: legen.

01:03:10: Das geht wirklich unter die Haut und ihr singt da quer beten oder?

01:03:14: Ja genau.

01:03:15: Und teilweise sind das echt Songs wo ich echt schlucken muss.

01:03:19: Ich denke so krass wenn mir dann vier Stimmigs singen und der anmacht ist richtig gut.

01:03:24: Was

01:03:24: bist du für eine Stimmlage?

01:03:26: Alt.

01:03:27: Kein Sobran.

01:03:28: Nee, nee, nee.

01:03:31: Welches Buch liest Du gerade?

01:03:33: Ich lese gerade das Buch von der Maya Göppel.

01:03:36: Wir können auch anders und das Buch vom Christopher Kerr, die Träume der Sterbenden, also in dem ja immer mal wieder vereinzelt.

01:03:45: Das

01:03:46: ist ein bisschen ... Ja, hat Querbezug zu deiner Arbeit?

01:03:50: Die Träime der Sterbenen.

01:03:51: kannst du da irgendwie die Quintessenz rausziehen.

01:03:54: Ist so'n Motiv dass immer wieder vorkommt?

01:03:59: Ja, definitiv.

01:04:00: Also dass am Ende des Lebens eben die Fantasie noch mal anders oder der Rückblick aufs Leben so beschreibt er, wenn man gegeben ist und es nimmt so... Das ist glaube ich da der Ansatz vom Buch.

01:04:13: Es nimmt so die Angst vorm Tod, diese Heiligkeit des Todes irgendwie wahrzunehmen.

01:04:19: Kannst du eine Serie empfehlen?

01:04:21: ...

01:04:23: da ich tatsächlich wenig Serien gucke und dann die ganze Nacht, ja genau, kurze Serien so, die gehen da noch.

01:04:29: Aber... Ich hab mir abgewöhnt irgendwelche Serien anzufangen weil ich dann echt bis morgens um Fönnüff gucken muss, weil ich wissen will wie es ausgeht.

01:04:36: Und deshalb tu' ich's einfach am besten gar nicht mehr.

01:04:38: Aber ich kann tatsächlich der Handmaids Tale empfehlen.

01:04:41: Das habe ich gemessen.

01:04:42: Das ist mit

01:04:42: dem Markt?

01:04:43: Ja, genau!

01:04:44: Aber das waren auch sechs oder sieben Staffeln

01:04:46: Ja, aber da war ich irgendwie ein bisschen disziplinierter damals.

01:04:49: Da hatte ich auch mehr Zeit.

01:04:54: Du, der

01:04:54: habe ich ja auch Haus auf Karts komplett geguckt, aber die letzte Staffel hätte man aussparen können.

01:04:58: War's denn gut?

01:04:59: Warst du am Ende zufrieden wie es ausgegangen ist?

01:05:01: Ja, ich finde das immer noch... Ich fange es immer noch

01:05:03: an!

01:05:04: Ich könnte es glaube nochmal angucken wenn ich zu sein

01:05:08: bin.

01:05:09: Wie lautet dein Spitzname?

01:05:11: Oh, ich hab ein paar.

01:05:12: Also aktuell bin ich die Brini bei ganz vielen Und früher war ich die Sapsel.

01:05:19: Fand ich gar nicht so cool, da kann man so richtig schöne Reim drauf machen und ich hatte einen ganz süßen Spitzname von meinem Onkel und von meinem Cousin damals.

01:05:29: Die habe mich mir Herzkische genannt weil ich so Herzkischenbäckchen hatte wenn ich klacht habe und so fand ich damals garnicht so bittig.

01:05:37: aber jetzt finde ich es eigentlich total schön und echt süß ja

01:05:41: auf jeden Fall ausgefallen.

01:05:43: Ja voll

01:05:44: Bist du mit dem Wasserball-Naznatspieler Steffen Dirol vorwand, der dreihundert zwölf Länderspiele für Deutschland absolviert hat?

01:05:50: Nein, nein.

01:05:51: Ich bin zwar cool aber keine Ahnung mehr.

01:05:53: Das ist die... Ich werde mich informieren!

01:05:55: Er machte

01:05:55: es die ganze Familie.

01:05:56: seine Schwester war auch ein Nahrtspielerin also da aber die kommen aus seinem Esslingeraum.

01:06:02: Ja ich weiß nicht wir können mal nachwaschen.

01:06:04: Was sind so deine Sportarten?

01:06:07: Aktuell Spinning, also gerade wenn ich voll im Spinning-Game treffe.

01:06:10: Heute morgen auch schon?

01:06:11: Heute Morgen genau.

01:06:12: Jetzt müssen wir mal wieder schwimmen.

01:06:14: Gut Joghurt ist irgendwie schon so... Klar muss

01:06:15: ich im Körter dazu.

01:06:19: Ja, singen!

01:06:20: Wenn die Menschen hier Sonntags mit Mathe bewaffnet hier.

01:06:24: Ja ich weiß.

01:06:26: Ich finde es ja gut aber es ist so witzig weil sie dann Harten auftreten und die Dinger auf dem Rücken und die Bestie dabei und das ist schon Stuttgart West Live-Feeling.

01:06:36: Ja voll, voll bin ich dabei.

01:06:38: Da geht

01:06:38: man zum Timo und trinkt eine Lade.

01:06:41: Im Weih?

01:06:42: Ja genau Matja!

01:06:43: Oder im Juni oder so.

01:06:45: Ja ja, genau.

01:06:46: Und der ist auch für mich.

01:06:47: Ich habe noch eine Strange Frage.

01:06:52: Sind Schwaben und Schwerbin gute Liebhaberinnen und Liebhaber?

01:06:59: Das hat so gut questionen... Na ja, also mein Ex-Partner kommt ja aus Ecuador.

01:07:05: Ich habe da ja so andere

01:07:08: Erfahrungen

01:07:09: gemacht in den letzten Jahren.

01:07:12: Ja gleichzeitig ich hab auch... Wie tief gehe ich da jetzt drauf ein?

01:07:17: Ich kann mir vorstellen dass das ganz gut sein kann mit einem Augenzwinkern.

01:07:22: Das

01:07:23: ist eine schöne diplomatische Antwort.

01:07:27: Wovon besitzt du eindeutig zu viel?

01:07:30: Socken.

01:07:31: Ich habe super viele Socken, ich liebe buntes Socken in jeglicher Art und in jeglichem

01:07:36: Form.

01:07:36: Echt?

01:07:37: Also nicht schuhe sondern drei paar Schuhe.

01:07:39: aber es ist...

01:07:41: Ja!

01:07:41: Ich weiß auch nicht finde es total cool wenn ich irgendwelche interessante Sockenfühne nehme ich die mit.

01:07:47: Es gibt ja extra Sockenläden, da bist du dann ein Victim.

01:07:54: Wie lautet dein Lebensmotor?

01:07:56: Ja, tatsächlich ist auch wieder so ein liebes Ding.

01:07:59: Die Endlichkeit macht lebendig und tatsächlich das irgendwie erst so richtig formulieren können seit kurzem.

01:08:06: Wollte

01:08:07: ich mal gerade sagen, da ist dein Copyright drauf?

01:08:11: Noch nicht!

01:08:12: Sicherst dir mal also Prini hier guck mal du kriegst einen Ausweis hier.

01:08:18: wunderschönen Grüße aus Stuttgart

01:08:20: West.

01:08:21: Krass danke.

01:08:21: Dein Ausweis

01:08:22: du bist jetzt hier absolut ein Kesselkind und neben dir liegt unsere Tasche.

01:08:27: Da darfst du mal ganz tief reingreifen, zieh was raus.

01:08:30: Oh!

01:08:33: Ein Stuttgart-Teschle, aber ein ganz kleines Du.

01:08:35: Ah, das ist ja super.

01:08:36: ich liebe

01:08:37: Tasche

01:08:38: und jetzt auch noch einen Stuttgarb-Teschle.

01:08:39: Das

01:08:39: ist super.

01:08:41: Vielen

01:08:41: Dank.

01:08:42: Dann jetzt müsste gleich die Julia unsere Fotografin anmarschiert kommen?

01:08:46: Ja

01:08:47: Und ähm...ja sie macht Fotos von dir und dann freuen wir uns auf den Umzug.

01:08:52: Läufst du mit?

01:08:54: Ich bin am Straßenrand, aber vor dem Start.

01:08:58: Ja ich hoffe dass ich irgendwo ein Truck finde wo ich mit fange weil das habe ich damals bei der Fußball-Europameisterschaft war in Stuttgart einen Truck.

01:09:07: und wenn du da drei Stunden durch die Menge an die Gesichter siehst du glaubst tatsächlich, vielleicht wird es doch gut.

01:09:16: Das ist echt schön gell?

01:09:17: Schöne Abschlussworte!

01:09:18: Ich hab jetzt

01:09:18: mal das Abschlusswort gesagt.

01:09:19: also Brini wir sind raus

01:09:27: Das war's auch schon wieder.

01:09:28: Mit schlasser Anglosengesse!

01:09:31: Vielen Dank, dass die

01:09:32: zugehörig

01:09:33: ist und wenn dir die Folge gefallen hat dann abonnierst du für den besten Podcast und lass gerne eine Bewertung da.

01:09:42: wir freuen uns sehr darüber.

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