Til Odenwald | Wo gibt's das nächste Bier?

Shownotes

Til Odenwald ist ein Mensch, der mit seiner ruhigen Art und seinem offenen Herzen viele Menschen begeistert – fast so verbindend wie ein frisch gezapftes Bier auf dem Volksfest. Seine freundliche Ausstrahlung schafft sofort Vertrauen, wie ein gemeinsamer Platz im Festzelt zwischen guter Musik und ausgelassener Stimmung.

Seine ehrliche Persönlichkeit macht Begegnungen mit ihm besonders angenehm, ähnlich wie ein perfekter Abend mit Freunden und einer Maß in der Hand. Wer Zeit mit Til verbringt, spürt schnell seinen Humor, der locker ist wie ein gelungener Bieranstich. Er hört aufmerksam zu, denkt mit und findet oft die richtigen Worte, fast wie der Ansager beim Autoscooter. Dadurch fühlen sich Freunde und Familie geschätzt, als würde man gemeinsam am Biertisch zusammensitzen.

Hauptberuflich arbeitet er bei Dinkelacker und passt damit natürlich bestens zur Bierkultur. Im Ehrenamt schwingt er bei der City-Initiative den Taktstock und sorgt als Vorstansmitglied mit seinen Buddies Spagen, Aisenbrey, Achenbach und Preuß dafür, dass es City-Manager Holger Siegle und seiner tüchtigen Riege nicht langweilig wird.

Da verzeihen wir ihm auch, dass er aus Pforzheim kommt, was ja– aus Stuttgarter Sicht fast schon Ostfrankreich ist. Til ist der lebende Beweis dafür, dass Menschen aus Pforzelona sympathisch sein können. Til hat definitiv Goldstadt-Charme. Darauf ein CD-Pils oder auch zwei. Prost!

In RENIS RUBRIK geht es diesmal um die VILLA BERG.

Learning der Folge: Til Odenwald war zwar schon lange nicht mehr im Odenwald, kann aber dafür den Bamberger Brauereien-Weg empfehlen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Du kannst vom alkoholfreie Bier mit Null zwei oder Null drei Restvolumen Alkohol.

00:00:05: Kannst den Psoffer werden, das passiert ja auch nix.

00:00:07: Echt?

00:00:07: Wenn

00:00:07: ich zwanzig Flaschen

00:00:08: fahre... Nein Schaffstunde,

00:00:10: da platzt

00:00:10: ihr vorher der Aufnahmeverhältner.

00:00:11: Ich hab

00:00:12: in meinem Betreuten kriegen den einen und anderen Kandidaten, der das hinkriegt.

00:00:15: Das kriegst du mit dem alkoholfreien Kriegsdienst hier nicht hin!

00:00:18: Ich lade dich mal ein zu den Jungs

00:00:20: okay?!

00:00:20: Das macht er freuch.

00:00:21: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:23: La Flosé, La Flose Kessel Und hier sind für euch Michael Keilbohr.

00:00:37: Renate heute beschäftigen wir uns mit Dinkelacker Schwabenbräu.

00:00:42: Sind die nicht in der Typiker Straße?

00:00:44: Du bist gut informiert, dort ist das Firmenbetriebsgelände.

00:00:48: Dort waren wir, haben mit Till Odenwald gesprochen, der dort für den Vertrieb zuständig ist und hat spannende Einblicke in die Bi-Branche gegeben.

00:00:56: Na dann nichts wie rein!

00:00:58: Freitagmorgen.

00:00:59: Thiel, was ist dein Lieblingsgetränk?

00:01:03: Kommt drauf an!

00:01:04: Also um diese Uhrzeit ein Kaffee und gegen später gern ein alkoholfreies Bier.

00:01:09: Ich hab hier stehen Gin Tonic.

00:01:11: Gin Tonik ist ein Getränk.

00:01:14: wenn der Abend lang ist und irgendwann mal kein Bier mehr reinpasst dann trinke ich gerne ein Gin Tonick aber ganz klassisch.

00:01:22: Ich möchte nicht darüber diskutieren, ob der Gin jetzt mit des Tonic zusammenpasst und ob er Gurke oder Rosmarin rein muss.

00:01:29: Gin, Tonic, Zitrone fertig.

00:01:30: Aber du weißt schon, das war der Antwort beim Gastro-Podcast vom Andreas und vom Pavlos.

00:01:37: und die Jungs sensationelle Geschichte.

00:01:39: Die sind nett!

00:01:40: Das stimmt.

00:01:41: Die Folge mit dir war ein bisschen holprig, gell?

00:01:44: Da kommt dann plötzlich rein.

00:01:46: Aber

00:01:46: es hat Spaß gemacht.

00:01:47: Es ist super.

00:01:48: Die zwei sind einfach sehr, sehr authentisch und wirklich ganz große Grüße gehen raus.

00:01:54: So wir sehen bei euch heute geht's nicht um Gin tonic, heute gehts um Bier.

00:01:58: Wir sind am legendären Standort, den ihr wahrscheinlich alle kennt in der Tübinger Straße.

00:02:03: Am Puls der Zeit, seit wann seid ihr denn hier eigentlich?

00:02:05: Seit

00:02:05: unserer Gründung.

00:02:06: Seit wann gibt's euch?

00:02:07: Seit die Vorfäder haben unsere Brauerei gekundert.

00:02:12: Keine

00:02:13: Mütter!

00:02:16: Und da warst du schon dabei.

00:02:19: Die war damals tatsächlich am Rand der Stadt und die Stadt hat uns Umarmt, wenn du so möchtest.

00:02:28: Jetzt sind wir fast mittendrin.

00:02:30: Warst du?

00:02:30: Ja!

00:02:31: Wir waren damals bei der Gründung stattrand.

00:02:33: Er war vor den Toren... Vor

00:02:35: den Turen und hier weil du im Hintergrund, im Buckel sozusagen, am Berg.

00:02:41: Und da drunter hat man damals die Stolle gebohrt, Eis reingepackt und das Bier gelagert.

00:02:47: Die Brauereihe war früher immer am Berg.

00:02:50: Also ich hab das große Glück gehabt, hier schon mal eine Brau-Reiführung

00:02:54: mit

00:02:54: dem SV Stuttgarter Kickers zu haben.

00:03:00: Das war sehr

00:03:01: spannend!

00:03:01: Ja, das machen die Kickers aber wirklich toll.

00:03:03: also ich habe da auch wirklich sehr gute Gespräche gehabt und war schwer beeindruckt was hier alles bei euch gemacht wird... ...die großen Bottiche und so was das beeindruckte einen.

00:03:14: Es ist Industrie.

00:03:15: Wir sind, muss man schon so sagen wir sind keine Manufaktur kein kleiner Handwerksbetrieb.

00:03:21: Wir sind ein großer Lad.

00:03:25: das ist immer mit großen Maschinen große Bottiche

00:03:29: und viel Bier!

00:03:32: So wir machen den auf zum Auftakt unseren Fragebogen.

00:03:36: wie heißt du denn Vor- und Nachname?

00:03:38: Till Andreas Gerhard Rodenwald.

00:03:41: Du hast drei

00:03:44: Drei, wobei Till Andreas eigentlich ein Doppelname ist.

00:03:49: Mit Windestrich?

00:03:49: Und

00:03:50: den hast du aber schön irgendwann mal... Den lasse

00:03:52: ich weg!

00:03:52: Ich heiß' Till.

00:03:54: Spannend!

00:03:56: Und der Gerhard, wo kommt er her?

00:03:58: Von meinem Vater und dessen Onkel.

00:04:01: Also bei uns hieße alle oder hießen viele in der männliche Linie Gerhard und es gab auch viele Andrease.

00:04:09: Aber denn Gerhard den löscht ganz, ganz

00:04:10: weg?

00:04:11: Den lass ich weg.

00:04:12: Wo bist Du geboren?

00:04:13: In Vorzeichen Das

00:04:14: mögen wir hier in Stuttgart.

00:04:16: Badisch?

00:04:18: Grad so!

00:04:19: Stanzeichen?

00:04:20: Löwe.

00:04:22: Löwe, spannend weil du bist doch auch im Leinsklapp.

00:04:25: Ich bin ja im Leinsklapp

00:04:26: aber nicht im Pforzheim.

00:04:28: Ich war im Pferdshalm und als ich dann nach Stuttgard gezogen bin kriegst du Überweisungen wie beim Arzt und dann habe ich mich in Stutgart bei einem Club beworben.

00:04:40: die haben angeguckt, ob das alles so passt und seitdem bin ich im Stuttgarter Reinsklub.

00:04:45: Wir schnuppern die nicht auch am Weihnachtsmarkt?

00:04:48: Das ist ein Gemeinschaftsstand.

00:04:50: Es gibt in Stuttgart wenn ich es richtig weiß, vierzehn oder fünfzehn Clubs.

00:04:54: Ich bin im Älterste Und wir bewirtschaften den Glühwein-Stand gemeinschaftlich.

00:05:00: Jeder Club hat seine Schichten

00:05:02: Und dann sammelt er Geld ein und

00:05:05: dann geht er Feier ein?

00:05:06: Nein, das ist schon für einen guten Zweck.

00:05:10: Das heißt, die Idee dahinter uns geht es ein bisschen besser vielleicht als anderen und wir setzen uns dann ein.

00:05:15: Wir

00:05:15: haben Möglichkeiten was zu tun und die Möglichkeit die nun zum

00:05:19: Auge.

00:05:20: Wunderbar!

00:05:21: Wo wohnst du?

00:05:21: Und wo arbeitest Du?

00:05:23: Also arbeiten tu ich in Stuttgart Brauerei Dinklacker an der Thübinger Straße und wohne tu' ich in Neuhausen auf den Filtern.

00:05:30: Fortsammelt's auch in Neuhausen.

00:05:32: Da war ich früher tatsächlich.

00:05:36: Da gab es ein schöner Steinbruch und da sind wir sonntags oftmals zum Wandern und Spaziere gehen, wenn man etwas

00:05:45: nicht fahrt.

00:05:45: Ein Steinbrucht ist also ein Pferdseiber-Hobby.

00:05:48: Hüchelberg heißt das Ding glaube ich.

00:05:51: Und wer es dann geschickt hat?

00:05:52: Wenn du hier im Süden arbeitest, ein Stück da zu wohnen?

00:05:56: Muss man können!

00:05:58: Wir wollten was in Stuttgart kaufen aber... Nachdem wir drei Jahre gesucht haben und nichts gefunden haben, was wir uns leisten konnten, sind wir auf die Füllern gegangen.

00:06:09: Und ich muss sagen, so im Nachgang das war nicht schlecht.

00:06:13: Neuhausen-Fillern kennt man vom Handball?

00:06:15: Und man kennt es vom Fasching glaube

00:06:17: ich?

00:06:17: Yo, katholische Neuhausen!

00:06:19: Man kennt es von Fashing.

00:06:20: Das ist echt Ausnahmezustand.

00:06:22: Da musst du morgens wenn du ins Geschäft gehst oder fährst, dann musst du aufpassen dass dir den übrig gebliebener noch ... vor die Kühler.

00:06:29: Ja,

00:06:29: und setzt schon aus Knubbelnass auf?

00:06:31: Nein,

00:06:32: ich habe es mit Faschengeirn dazu.

00:06:34: Ich gehe meistens ein Abend mit dem Kumpel auf Gas... ...und dann langt mir das auch.

00:06:39: Okay jetzt eine spannende Frage welcher Tätigkeit gehst du nach?

00:06:43: Ich verkaufe Bier!

00:06:45: Mit einem Wagen?

00:06:47: Ich verkauf Bier im Bereich Gastronomie und Fachgroßhandel.

00:06:52: als ich bin hier der Oberste in der Abteilung singen und tanzen.

00:06:58: Und was steht auf deinem Visitenkartner drauf?

00:07:00: Verkaufsdirektor GFGH Gastronomie.

00:07:03: Und für was steht GFGH

00:07:05: getränke Fachgroßhandel?

00:07:06: Wunderbar!

00:07:07: Und mehr über dich gibt's nun von unserem Rössle.

00:07:13: Röschle, Spurm, Spum...

00:07:16: Till Odenwald ist ein Mensch, der mit seiner ruhigen Art und seinem offenen Herzen viele Menschen begeistert fast so verbindend wie ein frisch gezaftes Bier auf dem Volksfest.

00:07:26: Seine freundliche Ausstrahlung schafft sofort Vertrauen, so wie in etwa ein gemeinsamer Platz im Festzelt zwischen guter Musik und ausgelassener Stimmung.

00:07:35: Seine ehrliche Persönlichkeit macht Begegnungen mit ihm besonders angenehm ähnlich wie ein perfekter Abend mit Freunden und einer Maß in der Hand.

00:07:44: Wer Zeit mithilfe bringt spürt schnell sein Humor Der locker ist wie ein gelungener Bieranstich.

00:07:51: Er hört aufmerksam zu denkt mit und findet oft die richtigen Worte.

00:07:55: fast viel der Ansager beim Autoscooter.

00:07:57: Dadurch fühlen sich Freunde und Familie geschätzt, als würde man gemeinsam am Biertisch zusammensetzen.

00:08:04: Hauptberuflich arbeitet er bei Denklacker – und passt damit natürlich bestens zur Stuttgarter Bierkultur!

00:08:10: Im Ehrenamt schwingt er bei der City-Initiative den Taktstock und sorgt als Vorstandsmitglied mit seinen Buddies, spagen Eisenbrei, Ahrenbach und Preuß dafür dass es City Manager Holger Siegle und dessen tüchtiger Riegel nicht langweilig wird.

00:08:26: Da verzeihen wir ihm auch das er aus Pforzheim kommt was ja aus Stuttgartersicht fast schon Ostfrankreich ist.

00:08:33: Till is der lebende Beweis dafür dass Menschen aus Pfortzelona sympathisch sein können.

00:08:38: Till hat definitiv Goldstadt-Scharme darauf ein CD-Pills oder auch zwei Prost!

00:08:44: Du ist sehr wertschätzt.

00:08:45: André, ich stell' du Bier!

00:08:47: Ich trinke Bier?

00:08:48: Ja ja klar.

00:08:49: Geht's

00:08:49: bei euch mit Arbeiter-MVD die keinen Bier trinken?

00:08:52: oder was war der Fehler am Platz?

00:08:54: Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht.

00:08:55: also es gehört nicht zum Vorstellungsgespräch dass wir abfragen ob jemand ein Bier trinkt oder nicht.

00:09:01: Ich hatte allerdings tatsächlich beim vorigen Arbeitgeber Backbacks.

00:09:05: musstest du eine medizinische Eingangsuntersuchung machen und da wurde unter anderem die Leberwerte genommen.

00:09:12: Und nachdem ich am Vorabend mit Kumpels ausgiebig Ausstand gefeiert habe, hatte ich da ein bisschen Angst.

00:09:19: Als ich das Ergebnis gekriegt hab hat der Arzt mir gesagt also das sei ja wie bei meiner Neugeborene aber das kriege wir schon noch hin.

00:09:27: Weißt du was mein Arzt immer sagt?

00:09:28: Ich hab da auch mal so ein bisschen bammeln wenn ich die Blutwerte nehme.

00:09:31: Jedes Mal höre ich Herr Brofinger Unerwartet gut.

00:09:35: Nein, ich achte ein bisschen auf mich und dann geht es schon.

00:09:40: Ja denn pass auf der Ratzer-Rekord in der Hauptstädter Straße.

00:09:45: Bischern-Venülfreund hat ja eine Riesenbieroswahl.

00:09:49: Der hat viel vom Kraftpaule und ansonsten sehr viele spezielle kleine Brauereien.

00:09:59: wirklich toll macht er.

00:10:00: gut

00:10:03: Du bist so ein Benül-Fan.

00:10:07: Ich war da letztens im High Fidelity, hast du das schon mal drin?

00:10:10: Beim Band Kreis.

00:10:11: Ja genau!

00:10:15: Wir kennen uns gut und ich trinke wenn nicht kein Bier trinkt oder kein Gin Tonic auch tatsächlich sehr gerne eine Glas Wein.

00:10:26: Bernd ist ein Freak, was das Thema Hi-Fi und Alters-Hi-Fi angeht.

00:10:31: Also der hat dort Zeug stehen.

00:10:32: Das ist wirklich abenteuerlich!

00:10:34: Ich

00:10:34: fand es wahnsinnig weil wir wollten eigentlich nur gespürn, was trinken gehen.

00:10:36: Wir fragten die uns in welcher Ecke das... Ja!

00:10:40: Da haben sie sich nur durch nichts schon sitzen wollen und dann war das, was du vermutlich schon mal gehört hast so eine Listening-Ecke da drin.

00:10:47: Toll!

00:10:48: Ist wirklich toll.

00:10:49: also er hatte tolle Musikauswahl viel toller Jazz Sachen, die man nicht so kennt und er hat eine Anlage dort stehen, der ist dann wirklich für ein Model.

00:10:58: Also was witzig!

00:10:59: Weil es wurden dann glaube ich Chessstücke angespielt irgendwie, da wurde darüber diskutiert... Das war wirklich ne Wissenschaft für sich.

00:11:05: Bisschen nördig aber das ist sehr, sehr nett.

00:11:07: Es ist wirklich

00:11:08: ne Erlebnis.

00:11:09: können wir eigentlich hier sagen.

00:11:10: So Nanji City-Initiative kam zu Wort.

00:11:15: Ich meine da Holger Siegel war gleich einer unserer ersten Gäste.

00:11:17: Ich glaub Folge vier oder fünf muss es gewesen sein Da bist du auch aktiv.

00:11:22: Ja Also die City-Initiative ist tatsächlich das älteste Engagement, dass wir hier in der Brauerei in diesem Bereich haben.

00:11:31: Ich bin da seit ... ja, seit ... seit Jahrzehntausendvier bin ich dort im Beirat und jetzt seit zwei oder drei Jahren Vorstand.

00:11:41: Und es ist ein Engagement, das wir durch die Konzernzeit noch gerettet haben, damals die INBEV, die haben alles weggemacht.

00:11:49: Die CIS konnte man auch retten Und da wir, also mir liegt viel an der Stadt Stuttgart beruflich wie privat und die CIS macht dann einen guten Job.

00:12:01: Und deshalb unterstützen wir das auch.

00:12:03: Das ist so ein bisschen der Fanclub von der Innenstadt?

00:12:05: Es sind da die handelst treibenden Sinn drin?

00:12:08: Ja

00:12:09: es ist eine Interessenvertretung der Gewerbetreibenden in der Innen-Stadt.

00:12:14: Unser Ziel ist eine lebende, lebendige schöne Innenstadt zu haben.

00:12:21: Da arbeiten wir für.

00:12:22: Und wenn man die Medien richtig interpretiert hat, dann habt ihr jetzt auch einen Auftrag von der Stadt.

00:12:26: geregt euch um die untere Königstraße.

00:12:30: Zumal das ist der Teil bei direkt beim Hauptbahnhof?

00:12:33: Genau!

00:12:34: Das ist der Teil beim Hauptbahnhof.

00:12:36: unsere Mitglieder haben große Säuge schon lang was dort unter passiert.

00:12:43: Das hat nichts damit zu tun ob wir den neuen Bahnhof gut oder schlecht findet aber Es ist immerhin das Entree in die Stuttgarter Innenstadt und das ist kein schönes Entree im Moment.

00:12:52: Also es ist teilweise verwahrlos, du hast dort keine gute Aufenthaltsqualität und wir finden das ins Summe sehr schade.

00:13:01: Du kommst nach Stuttgart rein, möchtest vielleicht hier eine gute Zeit verbringen am liebsten noch Geld ausgeben?

00:13:06: Das würde uns natürlich gefallen.

00:13:07: und dann kommst du dort an und siehst was du dort im Moment siehst.

00:13:12: Da, das ist unser Thema im Moment.

00:13:14: Da haben wir tatsächlich einen Auftrag von der Stadt gekriegt.

00:13:17: Aber

00:13:17: Tils hat ein schönes Stuttgart-Schild da.

00:13:20: Über

00:13:21: das diskutieren wir

00:13:22: jetzt aber.

00:13:23: Nein!

00:13:24: Das Stil des Star steht hier.

00:13:26: Da hat sich ganz oft Familienmutis mit ihren Kindern, die da spielen und das ist ein schönester Foto-Motiv.

00:13:31: Es ist Instagram-Emmel Das stimmt.

00:13:34: Aber uns geht es tatsächlich eher darum, dass du... Substanz?

00:13:38: Ja!

00:13:38: D.h.,

00:13:38: da kommen jetzt ein paar Bäume hin oder wird schon ein bisschen größeres Konzept?

00:13:42: Es wird ein größeres konzept.

00:13:43: Lass doch euch überraschen.

00:13:45: Wir sind in der Eierarbeitung und das wird aber gut.

00:13:49: Und man darf die Kesselkinder mit Ergebnissen rechnen?

00:13:52: Ich denke mal im nächsten Jahr wird wir was sehen.

00:13:57: Sind mir gespannt.

00:13:58: so Porzellona ist genannt worden.

00:14:01: Das heißt, im wunderschönen Pforzheim bist du groß geworden.

00:14:04: Jawohl!

00:14:06: Also ich...Pforzhaim hat ja so einen zweifelhaften Ruf und zweifelaften Charme.

00:14:12: Goldstadt, da verbinde ich auch was damit.

00:14:15: Meine Eltern hatten tatsächlich eine kleine Schmuckmanufaktur.

00:14:20: Die sind jetzt im Ruhe stand, aber es war die dritt- älteste Porzheimer Firma.

00:14:25: noch Familienbetrieb in Harburg führt, etwas ganz Traditionelles.

00:14:29: Ich habe dort tatsächlich als kleines Kind in der Firma gespielt mit Schmuckrollengen.

00:14:37: Das war mein Spielplatz und ich hab auch als kleine Kind in Drümmergrundstücken gespielt, also ich bin Jahrgangsetzehnte und Vorzahlen wurde im Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger total zerstört.

00:14:49: Und ich erinnere mich noch gut daran dass da Drümmer Grundstücke gab.

00:14:54: das war einfach nur nicht wieder aufgebaut.

00:14:57: Das hat die Stadt schon verändert und geprägt.

00:15:00: Also nach dem Zweiten Weltkrieg haben wir alles schnell, schnell hochgezogen.

00:15:03: Und deshalb ist es so gut oder wie es gut war.

00:15:06: Aber das war damals zu meiner Zeit eine lebendige und echt lebenswerte Stadt.

00:15:13: Mir hat nichts gefehlt.

00:15:13: Ich hatte gute Zeit dort.

00:15:15: Das heißt, dass es nach den Kriegsenden ca.

00:15:17: auch immer noch Ecken gab, die quasi

00:15:20: nicht

00:15:21: bewohnt waren?

00:15:23: Meine Schulhefte... Die habe ich beim Hörret auf dem Sedansplatz gekauft.

00:15:30: Das war eine Holzmaracke, die stand noch da von nachem Krieg.

00:15:37: Anfang Mitte der Siebzigerjahre habe ich dann meine Heftler gekauft.

00:15:40: Und bist du schon pfleglich mit deinem Schulmaterial umgegangen?

00:15:44: Gar nicht!

00:15:45: In der Schule war ich Katastroph.

00:15:47: also das... Ich bin tatsächlich gerne in die Schule gegangen und war auf dem Röchlinge-Gymnasium.

00:16:14: Ich war am ersten Tag in der SMV.

00:16:17: war dann Veranstaltungsreferent die letzte vier, fünf Jahre und da haben wir große Dinger gemacht.

00:16:22: Und da hatte ich eine tolle Zeit auf der Schule.

00:16:24: War das ja deine erste Gastrauffahrung?

00:16:25: Ja.

00:16:29: Wir hatten zwei.

00:16:30: Adventsrock war ein großes Ding.

00:16:32: Wir

00:16:34: waren aber echt ambitioniert.

00:16:36: Das war super!

00:16:37: Wir hatten tatsächlich auch damals bei den Toten Hosen angefragt.

00:16:43: Das hat auch Gott sei Dank nicht geklappt, das hätte uns wahrscheinlich überfordert.

00:16:49: Aber ja, war eine gute Zeit.

00:16:50: Wie fragbar

00:16:50: seid ihr?

00:16:51: Hat man einen Fax geschickt oder...

00:16:52: Das haben wir damals telefoniert.

00:16:55: Stimmt!

00:16:56: Es gab ja alles.

00:16:57: Das waren vier, achtzig, fünf, achtzig die Zeit da.

00:17:00: Ich glaube

00:17:01: heute so WhatsApp.

00:17:02: Du, Till kann ich dich in zehn Minuten anrufen.

00:17:04: Keine Chance.

00:17:06: Telefon mit Weltscheibe

00:17:09: Oh ja, die graue oder?

00:17:10: Und die Oma hat immer ein bisschen größere Gewählscheiben gehabt.

00:17:14: Ja, mit so einer Schutzhülle, so mit Brokat drüber.

00:17:20: Ah ja!

00:17:21: So, Berufswunsch als Kind – wo soll's hingehen?

00:17:25: Ich wollte gerne Diplomat werden.

00:17:26: Wirklich?!

00:17:28: Das hat mich immer kreizt.

00:17:31: Weil dann weit wegkommt schon da?

00:17:33: Nicht weit weg aber raus und weg.

00:17:36: Diplomat ist stutt gehabt für

00:17:37: dich... Ich habe ein großes Mundwerk und ich hatte mir das immer untechnisch so vorgestellt, da bist du dann in der weiten Welt unterwegs.

00:17:45: Und dann redest du mit der Leute und dann lernst du andere Länderkenner.

00:17:49: Das hab' ich tatsächlich immer im Hinterkopf gehabt.

00:17:52: Wer was, was mir gefallen hätte?

00:17:53: Aber dafür war ich zu schlampig letztendlich auch.

00:17:58: Und nicht zielstrebig genug.

00:17:59: Da hätten wir die Ausbildung schon auch in die Richtung angehen müssen.

00:18:05: Das habe ich nicht gemacht!

00:18:06: Wo ging es denn dann hin?

00:18:07: Also ich bin nach dem Abi, bei uns gab's ja noch Bundeswehr und wer dünscht.

00:18:12: Was soll man

00:18:13: jetzt sagen?

00:18:14: Wie fünfzehn Monate war das damals noch bei uns... Und die wollte mich nicht, da hatte ich ein halbes Jahr Zeit.

00:18:21: Was heißt das?

00:18:21: Entschuldigung?

00:18:22: Was heißt sie wollten dich nicht?

00:18:24: Du bist gemustert worden und mein Termin war einfach nicht direkt nach dem Abis sondern erst ein halbes Jahr später

00:18:30: Der Muschelungstermin.

00:18:31: Nö, der Termin wurde eingezogen.

00:18:34: Ach

00:18:34: so!

00:18:34: Ja stimmt, das war ja quartalsmäßig.

00:18:36: Genau

00:18:36: und mein zweieinhalbes Jahr vorwärts.

00:18:38: und dann hatte ich Zeit.

00:18:42: Mein Vater damals einen Freund gehabt mit einer kleinen Firma in Paris und dann bin ich ein halbes Jahr nach Paris gegangen und habe dort in der Firma gearbeitet.

00:18:50: Nein doch?

00:18:51: Aber das ist aber geschickt über...

00:18:54: Tolle Zeit.

00:18:55: Wirklich tolle Zeit.

00:18:57: Was der Sprache mächtig.

00:18:58: Ja, ich hatte immer schon ein großes Faible für Frankreich.

00:19:04: Auch das ist erblich bedingt.

00:19:05: meine Eltern waren auch immer sehr Frankreich auf ihn.

00:19:10: Die haben mich immer weggeschickt zum Austausch.

00:19:13: und dann hatten wir Partnerschaft mit dem Sportverein, wir hatten Partnerschaft im Lions Club.

00:19:19: Ich hatte dann nette Mädels in Frankreich kennengelernt, das hat er natürlich auch noch mal geholfen.

00:19:23: Und ich hatte immer einen Drang nach Frankreich und dann hatte ich die Chance da ein halbes Jahr hinzugehen und habe das gemacht und es war toll der Zeit.

00:19:31: Es war wirklich toll!

00:19:32: Als junger Kerl im Ende der Achtziger in Paris, das war schon

00:19:36: geil.

00:19:36: Hast du denn kurz überlegt, noch länger da zu bleiben?

00:19:40: Das Geld ging aus.

00:19:41: Also Paris war damals auch schon sagt teuer... Und dann hat das alles gerade so gepasst und es war gut für ein halbes Jahr, länger keine Ahnung.

00:19:54: Aber da stand nicht zur Diskussion.

00:19:57: ich bin dann zum Bund und bin nach Donauwirt gekommen.

00:20:00: Hatte ich Y-Reisen?

00:20:01: Wir buchen sie fluchen nach Donawirt versetzt?

00:20:04: Ja!

00:20:05: Ich hatte dort eine gute Zeit.

00:20:08: Welche

00:20:09: Einheit war das?

00:20:10: Funke.

00:20:11: Damals gab's noch Taschtfunk also das war ja noch kalter Krieg.

00:20:14: Das

00:20:14: ist kein Schmorsen

00:20:16: Nee, ich hätte das Lernosolo.

00:20:19: Aber dann wäre ich in der Schichtdinsch gekommen.

00:20:22: Das heißt acht Stunden Funken.

00:20:25: Acht Stunden frei, acht Stunden

00:20:27: funke.

00:20:27: Als

00:20:27: Meer flüchtig?

00:20:28: Ja klar!

00:20:29: Und da haben wir damals zu dritt gesagt, dass machen mir nett.

00:20:33: Es kommt sehr gut an beim Brunnen.

00:20:35: Total.

00:20:36: Mir hat er dann auch nachsitze und Kasselle runter und alles härter.

00:20:40: Und irgendwann haben die gesagt also, die drei sind so blöd aus denen machen wir Lkw-Fahrer.

00:20:45: Und das war aber das eigentliche Ziel.

00:20:48: Dann haben wir beim Bund LKW Führerschein gemacht und dann hatte ich dort echte gute Zeit, also wir hatten auf dem Kassierner Gelände eigene Bibliothek, werde eigene Sauna... Das war nett.

00:21:01: des was man so unterkommen ist versteht.

00:21:04: Ich hatte wirklich eine gute Zeit dort.

00:21:07: Mein Bund landen wir vor allem sich blöd zu stellen.

00:21:09: es hilft manchmal im Leben weiter.

00:21:11: Ja das kann man, das ist so!

00:21:14: Bei meiner Bundeswehrzeit, da hat Bier eine große Rolle gespielt und es waren die großen Büchsen.

00:21:20: Ja, gab's dort auch Faxe!

00:21:24: Das kannst du dann als Dosen stechen?

00:21:26: Genau.

00:21:28: Und wir haben auch so ein schönes Spiel gemacht, kennst du das auch?

00:21:30: Der Kasten steht in der Mitte vom Raum und alles andere ist Wasser und man muss quasi um... Um ein Bier zu kriegen, musst du quasi mit so einem Spreizschritt auf dem Bett stehen und auf dem Kasten.

00:21:43: Also es war gut austariert und irgendwann ist eines Wasser gefallen.

00:21:46: Dann

00:21:46: gab's Schildkrötenrennen.

00:21:48: Kann ich das?

00:21:49: Nee, kenne ich auch nicht.

00:21:51: Helme an die Ellenbogen oder an die Knie machen...

00:21:53: Ja, habe ich eine Vorstellung!

00:21:54: Da läuft man jetzt und dann wird dann quasi geschlittert.

00:21:58: Es sollte

00:21:58: nie vorgesetzt nicht mitkriegen weil es boxt ganz schön

00:22:03: durch.

00:22:03: Das war bei uns alles einigermaßen gesittert Und

00:22:07: der LKW-Führerschein gilt immer noch.

00:22:09: oder gilt er nur für die Bundeswehr?

00:22:10: Nein, der gilt immer auch.

00:22:11: Den habe ich bis heute.

00:22:12: Ich hab den aufverlängern lassen.

00:22:13: also ich habe nicht diese Scheine, die man braucht um professionell zu fahren.

00:22:16: aber wenn ich jetzt Umzug habe wird oder großes Wohnmobile...

00:22:19: Paket Stule können schon ausfahren!

00:22:21: Ich darf ein Vierzig Tonner fahre.

00:22:24: Wohl dem, der so was kann.

00:22:26: Irgendwann war die schöne Bundeswehrzeit vorbei.

00:22:28: Ist die komplett in Donauwirt verbracht?

00:22:30: Ja, mal komplett in donauwirts.

00:22:33: Ich habe verkürzt.

00:22:38: Du kannst Blutspende, du kannst Wochenende... Blutsspende gibt ein Tag Sonderurlaub!

00:22:43: Sportabzeichen gibt einen Tag Sunderurlaub.

00:22:46: Schützerabzeiche, Wochenend.

00:22:50: Das musste ich um rechtzeitig zum Windows Semester anfangen können zu spülen.

00:22:54: Wie

00:22:54: viele Tage hast denn da rausgekollt?

00:22:55: Drei Monate

00:22:57: Zehn Sportabzeichen macht.

00:22:59: Ich

00:22:59: hab alles gemacht, was man da schon machen kann.

00:23:03: Wie heißt das denn damals?

00:23:04: Wir sind Staatsbürger in Uniforms glaube

00:23:06: ich.

00:23:06: Ja das war auch so.

00:23:08: Wenn man sich frühzeitig interessiert, okay wow dann hast du es also abgeschlossen.

00:23:14: Und bin dann

00:23:19: nach Trier.

00:23:20: Das habe ich nicht recht aufpasst.

00:23:24: Ich habe irgendwo gelesen, dass die Uni Trier mit der Uni Exxon Provence eine Partnerschaft hätte und mein Ziel war dann ein oder zwei Auslandssemester in Exxons Provences zu machen.

00:23:38: Und als sie dann in Trier eingeschrieben war, habe ich festgestellt, dass sie mich da nicht genau hingeguckt haben.

00:23:42: Die hatte deine Partnerschaft aber mit Nancy.

00:23:45: Also nur kurz dazu, ich habe in Tübing studiert.

00:23:47: Ich war nicht in Exopromance aber das war definitiv die Partner-Uni weil ein paar von meinen Kommilitonen MWD waren da und wahrscheinlich bis eine Spalde zu früh erstehend lebt mit Triester-Typingen.

00:24:02: Wart damals schlampig und dann hab' ich das halt so zack zack Und dann will nach Trio kommen und es war aber auch nicht schlecht

00:24:10: Auf jeden Fall!

00:24:11: Weil dich hat's dann nochmal nach Frankreich auf verschlagen.

00:24:14: Ich hatte dann tatsächlich ein Erasmus-Stipendium.

00:24:18: Was

00:24:18: heißt Erasmis?

00:24:20: Erasmuss ist eine Organisation auf europäischer Ebene, wo sich gegenseitig die Studenten zuschustert.

00:24:30: Kriegst du kleines Stipendiums?

00:24:33: Das langt dir für Kostümlogie wenn man so möchte und da hatte ich mich beworben.

00:24:37: das hat dann auch geklappt.

00:24:38: Und dann bin ich nach Nordsee gekommen.

00:24:41: Und jetzt sprich perfekt französisch?

00:24:43: Ja, das war vorher auch schon richtig gut.

00:24:45: Sehr gut!

00:24:46: Was hast du studiert überhaupt?

00:24:47: Jura.

00:24:48: Trockenes Jura?

00:24:49: Trockeneshjura,

00:24:52: ich hatte so Sachen wie Liebling-Kreuzberg und irgendwelche amerikanische Serie im Kopf und habe mich da schon gesehen mit flammende Plädoyers.

00:24:59: Ich hab aber damals nicht geschnallt,

00:25:02: dass Kiryu

00:25:03: History hauptsächlich mit Aktenstudium und trockener Materie zu tun hat

00:25:10: Wobei ja die Fälle spannend sind während dem Studium.

00:25:14: Ja, total.

00:25:15: A,

00:25:15: O, V, I, C ... Wie viel kostet die Zeitung bei D?

00:25:20: Also das spannende hielt sich in Grenzen.

00:25:24: Ich hab auch kein tolles Examen.

00:25:26: Was hast du dann erst als zweites Start?

00:25:29: Beide!

00:25:30: Wow, da war ich schon immer ein fleißiges Bienchen.

00:25:33: Nein, nicht wirklich fleißig aber ... Aber

00:25:35: schlau!

00:25:41: Ja, wobei also sagen wir so ich habe da genügend Leute.

00:25:45: jetzt muss ich mal fragen war das in Trihasch fertig gemacht?

00:25:48: ist es wie in Baden-Württemberg auch dass du am Ende sieben Prüfungen hast.

00:25:52: Also ich hab da Leute im eigenen Familienkreis die haben.

00:25:56: was sind die drei Dinge?

00:25:57: öffentliches recht gibt's auch höherecht

00:25:58: privatrecht und

00:25:59: eurecht.

00:26:00: glaube eine Klausur einen Punkt und die anderen neuen Punkte also fünf durch die Spreizung überleg mal zweimal ein dann kommt weg.

00:26:08: ja Und

00:26:09: neun bist du ja schon fast ein

00:26:12: bisschen

00:26:13: Predikatsbereich.

00:26:14: Also ich bin gutes Pferd springt knapp

00:26:18: und

00:26:19: so ungefähr, also ich bin da knapp mit dem Hintern über die Latte und das war dann auch okay.

00:26:24: aber ich habe es fertig gemacht und ich könnte jetzt heute nicht mehr, aber es gibt ja so gewisse logische Struktur in der Birne und dafür war's sehr gut.

00:26:38: Ich habe einige Leute in meinem Umfeld, die schwärmten von ihrer Zeit in Speyer.

00:26:44: Das sind auch Juristen und die haben da auch den Partner fürs Leben oder zumindest für kurze Zeit gefunden?

00:26:48: Ja dafür also die Fachhochschule für Verwaltungswissenschaften in Speier.

00:26:53: Da gibt es, da freut man normalerweise zwei Tätigkeiten.

00:26:57: Zum einen sucht man die Nähe des jeweils anderen Geschlechts und zum zweiten jagt man mit ordentlich Bier im Kopf nachts Kaninchen auf dem Campusgelände.

00:27:10: Aber ja Speyer war toll!

00:27:12: Da hatte ich das Aue Amt Veranstaltungs... Bei

00:27:17: welcher Organisation?

00:27:17: ...

00:27:18: beider Studenten also bei der Setschverwaltung

00:27:22: Also quasi SMV für große.

00:27:25: Und da haben wir es erst, da organisiert man traditionell einen Abschlussball und da kommen auch wirklich honorische Leute also Bundeskanzler und so ist was Besonderes und wir haben damals denn mit unserem Abschluss ball dann den Haushalt der Studis saniert.

00:27:45: Das müsste damals Helmut Kohl gewesen sein.

00:27:50: Der auch mal in Speyer

00:27:51: studiert hat.

00:27:53: Aber der war nicht da.

00:27:55: Er

00:27:55: liegt um die Ecke.

00:27:57: Ich habe ja noch stehen, dass ich ein bisschen BWL studiere.

00:27:59: Nebel her?

00:28:00: Also das... doch ganz

00:28:02: fleißig!

00:28:03: Parallel und ich hab nach dem Jura-Studium habe ich noch so Zusatzausbildung BWF für juristisch gemacht, nebel her.

00:28:11: Das war barrierellang.

00:28:13: Alter, du kannst nie schaden, also ich habe BWl komplett studiert und ich dachte manche Dinge wenn man weiß was links vor der Bilanz steht und was reicht Das kann bei der Bewertung helfen.

00:28:23: Das hilft mir bis heute, das heißt ja immer so schön Juristen und Kalkulat.

00:28:27: Der Jurist rechnet nicht aber das passt bei mir nicht zu ganz.

00:28:33: Wie war denn die Wohnsituation im Großraum Trier?

00:28:36: Hat man da ähnliche Probleme wie in Stuttgart?

00:28:39: Das war damals also.

00:28:40: ich habe seit meiner das ganze Studium durch in WGs gewohnt.

00:28:47: Aus heutiger Sicht relativ entspannt.

00:28:51: Also das ging eigentlich, wir hatten ein RiesewG war jedes Wochenende Party.

00:28:58: Mit dem Abwasch hat es auch klappt

00:28:59: oder?

00:29:00: Mit dem abwaschatts klappt.

00:29:02: Es hat auch mit dem Joghurt geklappt.

00:29:04: Das war alles in Ordnung.

00:29:05: mit einem Heizer war ein bisschen schwierig.

00:29:06: mir hatte Kohleöfer.

00:29:08: Das haben wir.

00:29:10: einmal im Jahr haben wir Kohle bestellt und das war eine coole Zeit.

00:29:14: da war immer was los War wirklich gut.

00:29:17: Es war definitiv keine Villa, in der du warst.

00:29:22: Aber um eine Villa geht es heute bei Renate.

00:29:29: Die Villa Berg ist ein bisschen wie der elegante Verwandte auf jeder Familienfeier.

00:29:34: Wunderschön angezogen, geschichtsträchtig und leicht geheimnisvoll.

00:29:39: aber alle fragen sich trotzdem was eigentlich hinter den großen Türen passiert.

00:29:44: Von außen steht die Villa majestätisch da, als würde sie täglich Besuch von Königen erwarten.

00:29:50: Während drinnen die Wändegeschichten aus längst vergangenen Zeiten flüstern.

00:29:56: Runterum lädt der Park dazu ein spazieren zu gehen, kurz innezuhalten und so zu tun, als wäre man in einem historischen Film gelandet.

00:30:05: Wer dort joggt fühlt sich automatisch sportlicher wer auf einer Bank sitzt direkt philosophischer.

00:30:11: Die Villa selbst bleibt dabei gelassen und schaut auf das Treiben, als hätte sie schon deutlich chaotischere Zeiten erlebt.

00:30:18: Macht ihr mal!

00:30:19: Ich bleib hier erstmal ruhig stehen – scheint Sie zu denken.

00:30:22: Sie hat ja auch schon einiges erlebt.

00:30:25: Im Jahr eighteenhunderts fünfzehnundfünfzig trafen sich Zah Alexander II.

00:30:29: und Napoleon III.

00:30:31: zur Friedensgesprächen, und zwar im Zusammenhang mit dem Krimkrieg.

00:30:36: Auf der Krim war auch unser heutiger Gast einstätig, wobei Diese Krim mit Nichten in Osteuropa befindet, sondern im beschaulichen Rheinland-Pfalz.

00:30:46: Das war die Krim Intrier.

00:30:48: das Lokal hieß so weil sich da tatsächlich die Veteraninnen vom Krim Krieg getroffen haben.

00:30:55: Das Lokal gab es schon ewig und ich habe beim Studium immer nebenher gejobbt teilweise mehr in der Kneipe als im Hörsaal hat mir auch viel Freude gemacht habe ich wirklich viel viel viel gelernt.

00:31:08: Ja, und das war die Krim.

00:31:09: Das war damals der größte Lade in der Stadt.

00:31:14: Du musst schon in die Krippe kommen... Was?

00:31:16: Warst du da?

00:31:17: Kellner oder Bierzapfer?

00:31:18: Ich stand

00:31:18: hinter dem Dresel.

00:31:20: Klar!

00:31:21: Und wir hatten immer tolle Mannschaft und es war ein schönes Lokal.

00:31:27: Du hattest vorne Bistro-Bereich bis zu Französisch, in der Mitte Theke und hinter dran war's Restaurant.

00:31:33: Das war ein kleiner oder größerer Laden?

00:31:35: Nein, der war groß.

00:31:37: Wir hatten innen drin, hatten wir Hundertsechzig Sitzplätze und auf der Terrasse nochmals Hundertvierzig,

00:31:42: Hundertfünfzig.

00:31:42: Wow!

00:31:42: Also es war richtig groß.

00:31:44: Gab's selbst

00:31:44: noch was größeres in Trier?

00:31:45: Nein das

00:31:46: war damals... Heute gibt's größere.

00:31:48: aber damals war das schon eine größte Lade.

00:31:50: Und ich meine ist ja immer der Klassiker wenn man da Gastro schafft mit trinken, ja oder nein?

00:31:56: Auch als Student, wenn da die Kommiss dabei sind, dann warst du immer Eisern.

00:31:59: Ja

00:32:01: Ich hatte das einmal erlebt, dass ich ein Bier zu viel hatte in einem Dresel.

00:32:05: Dann hast du deine Sachen immer im Griff.

00:32:06: Das ist scheiße!

00:32:08: Das geht nicht... Klar, du trinkst über die Schicht, dringst du zwei, drei kleine Bier.

00:32:12: Das war auch in Ordnung aber mehr definitiv nicht.

00:32:16: Wenn du selber als Gastronom dein bester Kunde bist, machst einen großen Fehler.

00:32:20: Danach allerdings schon.

00:32:23: Also wir sind nach Feierabend und sind dann losgezogen.

00:32:26: Du bist trinkfest?

00:32:27: Ja.

00:32:29: Willa Berg, was verbindet dich denn mit diesem tollen Ort?

00:32:33: Also zum einen hatte ich als die Willa Berg noch richtig in Betrieb war.

00:32:37: Dort das eine oder andere schöne Konzert gesehen und hat dort wirklich schöne Zeit.

00:32:46: Und zum anderen da war die Beeler Berg als Veranstaltungslocation schon zu haben wir uns gab es mal sehr ernsthaft das Projekt dort Gastronomie reinzubringen kam Gastronomen und Partner auf uns zu.

00:33:00: Da haben wir recht ernsthaft Betriebe, aber es ist dann gescheitert.

00:33:03: Das hat leider nicht funktioniert und steht so bis heute leer.

00:33:07: Wir sind gespannt was daraus wird oder?

00:33:09: Ja total.

00:33:10: also Es ist sündunschad dass das sofort hin bröselt.

00:33:14: Das wird ja alles besser auf in der Substanz her Und ich finde das durch meine persönliche Meinung Ich find's eigentlich net angemesselt Dass man das Ding so voll erlern lässt bis es irgendwann zusammenfällt.

00:33:27: Bär schade

00:33:28: Ist nicht das einzige Objekt in dieser großen Landesaufstelle.

00:33:32: Das hast du jetzt gesagt, ja!

00:33:34: Ja dein Studium war irgendwann zu Ende und ich habe dann gehört, da war der große Traum auszuwandern?

00:33:40: Ja

00:33:42: wir waren nach dem Staatsexamen drei Jungs und haben gesagt heute sind wir fertig.

00:33:48: Jetzt machen wir zwei bis drei Wochen Urlaub.

00:33:52: mit dem Auto durch Spanien gefahren.

00:33:54: Das war eine tolle Zeit und da hatte ich ein neues Mädel kennengelernt, habe mich da heftig verliebt und war dann der festen Meinung auswandern zu müssen.

00:34:03: Da hat meine Eltern gesagt, Mutter hat geblert!

00:34:06: Der Vater fand es auch so semi- und dann habe ich tatsächlich meine Zelte abgebrochen nach Spanier und das hat dann irgendwann auch nicht mehr funktioniert nach vier bis fünf Monaten.

00:34:20: Und dann bin ich nach einem halben Jahr wieder recht klein, laut und räumütig nach Deutschland zurückgekommen.

00:34:27: Fortsam

00:34:27: aber nach Trier?

00:34:28: Wieder nach Tria!

00:34:29: Ich bin dann wieder in die Krim und habe dort die Geschäftsführung gemacht.

00:34:35: Hatte Angebot – das war sehr schmeichelhaft – und dann wurde ich professioneller in Anführungsstrichen Gastronom.

00:34:44: Das war schon gut.

00:34:46: Das habe ich viel gelernt auch für's heutige.

00:34:49: Die Krim war wie gesagt ein großer Ladewehr.

00:34:52: Es gab alles, es gab Tagesgeschäfts, Mittagsgeschäft und Abendsgeschäft.

00:34:56: Es gibt Barbetrieb, es gibt später laute Musik- und Tanz.

00:35:01: Ich habe wirklich viel über Gastronomie, über Kulinarik und auch über Menschen gelernt.

00:35:08: Wir werden kurz nicht podcastet die Katrin Schwarzer Ziegler zu Gast.

00:35:14: In der Gaststelle kennengelernt.

00:35:15: Das sieht bei mir aus, meine Frau Sabine war tatsächlich bei mir gearbeitet.

00:35:23: Sabine

00:35:24: ist ein bisschen jünger als ich, die war noch im Studium auch Juristin, im Gegensatz zu mir eine gute.

00:35:31: Die arbeitet heute auch noch juristisch und die hat bei mir geschafft.

00:35:36: War tolle Kerlerin.

00:35:37: und wie das dann so kommt irgendwann...

00:35:42: Abrechnen wir mal näher drüber.

00:35:45: So zu sagen, so zu sagen.

00:35:48: Schön!

00:35:48: Dann abt euch gemeinsam auf die Reise begeben?

00:35:51: Genau das.

00:35:52: Ich war dann... Wir haben beide in Trier gewohnt und irgendwann wurde mir das mit dem Thema Trier und Gastronomie zu eng muss ich wirklich so sagen.

00:36:03: Trier war damals statt mit hunderttausend Einwohnern, vierzig tausend Studenten und Begrim war wirklich The Place To Be.

00:36:10: da hatte ich dann jeder gekannt.

00:36:12: Das war scheiße.

00:36:15: Und ich hab auch in dem Lade gelebt, mein freier Tag war Sonntag und da war ich dann meistens völlig kaputt... Du hättest kein eigenes soziales ...

00:36:24: Es ist schwarziger!

00:36:25: Es gibt so viele Influencer.

00:36:27: die wollen eigentlich erkannt werden.

00:36:28: aber du hast ja die Anonymität dabei gesehen.

00:36:31: Das wollte ich nicht.

00:36:32: also ich konnte auf der Markt gehen ohne dass mir irgendjemand auf den Rücken klopft.

00:36:39: Denke mir jedes Mal, was willst du?

00:36:41: Ich bin nicht dein Kumpel.

00:36:42: Ich habe dir gestern Abend ein Bier gezapft.

00:36:44: Das ist etwas anderes.

00:36:46: und dann hatte ich einen komischen Lebenslauf mittelmässiger Jurist Gastronom bisschen BWL noch und hab dann über wirklich durch Zufall anzeige gesehen damals von der Brauerei Beck & Co in Bremen.

00:37:02: Die haben einen betriebswirtschaftlichen Berater Gastronomie gesucht.

00:37:05: Da wusste ich nicht so recht, was das heißt.

00:37:07: aber Betriebswirtschaft habe ich auch das Kansch Gastronomiekansch auf.

00:37:10: Dann hab' ich mich damals beworben und bin da halb gar hin ohne große Vorstellung.

00:37:17: Das war die erste Runde in Wiesbaden damals Und hab dort ein Bewerbungsgespräch geführt und in dem Gespräch ist mir klar geworden, dass das eigentlich echt eine spannende Geschichte ist.

00:37:27: Da war ich am Anfang völlig relaxed und bin dann so mittendrin... Ist das

00:37:31: scheiße?

00:37:32: Ich will den Job!

00:37:33: Genau, es war echt schräg.

00:37:37: Es hat dann auch geklappt, zweite Runde war im Bremen und dann haben die gemeint der Bub kann das.

00:37:43: und dann bin ich zu Pex gekommen.

00:37:45: da waren die damals noch selbstständig ein tolles Anständiges, hanseatisches Unternehmen.

00:37:52: Das war wirklich ... Becks war damals echt was Besonderes.

00:37:55: Es waren die Nullerjahre rum und da war die Marke auch echt geil.

00:37:59: Bestell ich die Werbung im Fernsehen selbst?

00:38:00: Als

00:38:01: grüne Segelschicht der Alexander von Humboldt.

00:38:03: Sail away!

00:38:05: Das war schon toll.

00:38:07: Und das war auch eine tolle Mannschaft dort.

00:38:10: also aus den Jungs- und Mädels, die damals Bei Beckswahrer sind alle noch heute in der Bierbranche und da ist aus jedem etwas gewordert.

00:38:20: Das war goldene Generation damals, muss man wirklich sagen.

00:38:24: Und dort habe ich dann angefangen und hab das Finanzierungsgeschäft der Brauerei parallel zum Vertrieb begleitet.

00:38:32: Was

00:38:32: heißt Finanzierungs-Geschäft?

00:38:35: Brauerei betreibt klassisch Absatzfinanzierung.

00:38:39: Wenn du heut auf die Idee kommst zu sage Ich mache eine Kneipe auf Dann gehst du zur Bank Berater dir, also Gastronomie finanzierer mir nicht.

00:38:50: Kommen Sie wieder wenn sie was gescheitert als Idee haben und vor allem zweieinhalb Prozent Sicherheit.

00:38:56: Brauerei macht das noch und klassisch macht es in der Bierbranche der normale Vertrieb, der dafür eigentlich gar nicht ausgebildet ist und der auf Absatz getrimmt ist.

00:39:09: Und bei Bex hat man damals gesagt sinnlicherweise man trennt das Bankgeschäft von dem Biergeschäft.

00:39:15: Und ich habe das Bankgeschäft verantwortet.

00:39:20: Der Biervertreter musste abrubbestimmte Summe, wenn er Finanzierung machen wollte, musste da zu mir kommen oder hat mich angerufen – ich war damals national tätig – dann bin ich gekommen und hab den Gastronom dem Puls gefühlt.

00:39:35: Da haben wir meine Gastronomie-Wiederkolfe.

00:39:37: Hab mir dem ein Bankgeschäft vereinbart und dann gab's einen Votum.

00:39:42: Machen wir oder machen man nicht?

00:39:43: Und ohne dieses Votuum ging nix mehr für den Vertrieb.

00:39:45: Also

00:39:46: verstehe ich es richtig, ich fange als Gastronomen.

00:39:48: Ich brauch Geld.

00:39:49: Gibt schon mal das!

00:39:50: Und im Prinzip verpflichte

00:39:51: ich mich

00:39:52: dazu, zu uns so viel Bier abzunehmen und quasi.

00:39:55: dann ist mein Problem oder meine Aufgabe ist einem Mann um die Frau zu bringen.

00:39:58: Ich kauf' mir als Brauerei bei dir im Vorfeld Absatz ein.

00:40:03: Meine Leistung ist das Geld oder die Leistung des Hauses, das ist ja nicht meins.

00:40:08: Und die Gegenleistung ist die Tilgung also Klassisch-Darlin und der Bezug von mir.

00:40:16: Das ist Leistungsgegleistung.

00:40:17: haben wir heute oftmals das Problem dass das Geld von der Brauerei ausgegeben ist und so ein bisschen in Vergessenheit gerät und der eine oder andere sich dann immer ganz gerne daran erinnert dass er uns Absatz verkauft hat?

00:40:35: Was macht man dann?

00:40:36: Man führt Gespräche und man erinnert den Partner freundlich daran, dass wir unsere Leistung im Vorfeld erbracht haben.

00:40:45: Und seine aber noch fehlt und wir die doch dann bitte auch gern Erbracht haben würden.

00:40:51: Aber es gibt einen anderen Gastronomen oder Gastronomin, die dann irgendwann mal die Krätsche machen.

00:40:56: Ist das für euch das Risiko?

00:40:57: Ja!

00:40:58: Das ist unser Risiko.

00:41:00: Du musst dir denn und diejenigen ganz genau angucken...

00:41:03: Ich Das ist mein Job, also ich mache das letztendlich heute noch so wie damals.

00:41:11: Gedanklich ist es bei uns... Ich bin jetzt Vertrieb aber gedanklich betrachten wir schon die, dass das Bankgeschäft und das Biergeschäft separat müssen auch und da bin ich auch wirklich stolz drauf.

00:41:24: Unser Wertberichtigungsquote ist im Vergleich zu anderen Brauereien sehr gering.

00:41:30: Also wir haben Glück Wir machen es auch ordentlich.

00:41:35: Ab und zu geht einer kaputt, du kriegst dein Geld nicht mehr.

00:41:39: das passiert aber im großen Ganzen sind wir da wirklich sehr gut unterwegs.

00:41:43: Kann

00:41:44: ich mir einfach so einen Laden nehmen?

00:41:46: Ich werde jetzt würd oder muss ich da irgendwas vorweisen?

00:41:48: Du musst ja einen Hackfleischkurs

00:41:50: gemacht haben

00:41:51: bei der IHK.

00:41:52: Das ist ein riesen Problem.

00:41:55: Hackfleiskurs!

00:41:56: Ja dann lernst du dass man Hackfleisch die Datumsgrenze also über den Nacht im Kühlschrank aufzubewaren hat.

00:42:05: Wenn dein Hackfleisch oder wenn dein Gulasch zu klein geschnitten ist, dann wird es quasi Definition Hackfleis.

00:42:12: Wenn du das bis abends nicht verschafft hast, dann musst weggeschmeißern.

00:42:16: Nächster Tag darfst du auch nicht... Aber wenn ich jetzt

00:42:19: gar keinen Essen ausgebe?

00:42:22: Ich glaube, den musst du trotzdem machen!

00:42:23: Du brauchst ja Führungszeugnis und eine Unbedenklichkeit Bescheinigung, das heißt du darfst beim Finanzamt keine Schulter haben.

00:42:31: Dann darfst du Gastronom machen und es ist wirklich ein Thema in unserer Branche wenn du zum Beispiel Friseur mache willst.

00:42:39: Ein ganz gutes Beispiel.

00:42:41: Wenn der Friseure da neben schneidet, das wächst wieder nach, dann passiert jetzt nichts Dauerhaftes.

00:42:45: aber den Gastronomen lässt man mit Speisen und Getränken auf die Menschheit zurück und die Zugangsvoraussetzungen sind wirklich sehr niedrig.

00:42:56: Ich sehe das sehr gespalten.

00:42:59: Es ist auf der einer Seite schön, weil dadurch verrückte Konzepte entstehen die ein Profi in Anführungsstriche nie machen.

00:43:07: Da kommen Quereinsteiger und das mit unter den spannendsten Gastronomen.

00:43:13: Auf der anderen Seite führt es natürlich auch dazu dass der WKD ordentlich zu arbeiten hat und in Gastronomie geht und dort mal nach dem Rechte schaut.

00:43:24: also Es ist wie alles, hat zwei Seiten im Leben.

00:43:27: Also wir sind bei Becks Vorstark.

00:43:28: geschafft?

00:43:30: Gewohnt habe ich in Wiesbaden, geschafft hab' ich national Ich hatte ganz Deutschland, Österreich-Schweiz.

00:43:35: Hundertachzigtausend Kilometer pro Jahr.

00:43:39: Die

00:43:39: sogenannte Dachregion!

00:43:40: Ja und ja das war Wiesbaden weil es halt wirklich zentral lag.

00:43:48: Und jetzt sind wir aber noch nicht hier im Schwabenländler.

00:43:52: Das habe ich zwei Jahre gemacht und dann wurde ein Verkaufsliderposter in Baden-Dürttemberg frei und habe mich intern beworben.

00:43:59: Zwischenzeitlich war Becks und Diebels damals schon verkauft an die belgische Interbrew, The World's Local Brewers, der Brauereien sammelt... Der World's local brewers!

00:44:12: Ja, war damals das Logan.

00:44:13: Ein sehr spannender Claim würde ich sagen.

00:44:18: gute Brauerei gekauft.

00:44:20: Und das war auch eine nachvollziehbare Strategie.

00:44:22: Richter, jetzt kann man so zentral managen?

00:44:26: Ging damals und da wurde der Verkaufsleiter-Position frei in Baden-Württemberg.

00:44:33: Dann hatte ich mich intern beworben.

00:44:34: dann haben die gesagt naja du schwetschst so wie wir glauben dass sie dort unter Ausschwetzer bisher hat es ganz ordentlich gemacht mach mal.

00:44:42: und dann bin ich nach Baden Württembergen kommen hat dann auch noch österreich schweiz mit dabei.

00:44:48: Und dann wurde hier in Stuttgart die Brauerei Dinklager Schwabenbräu aquiriert von dem damaligen Konzern.

00:44:59: Eigentlich nicht Dinklage Schwaben Bräu, sondern die Spaten Franziskarno Löwenbräue – wir waren damals eine AG und der Mehrheitsaktionär war die Spaden Franziskano Löwen bräu.

00:45:08: Wir waren so anhängselnd!

00:45:12: Der damalige Verkaufsdirektor Gastronomie GFGH bei den Klagern.

00:45:18: Hat sich das anguckt und hat gedacht, dass ist nichts für mich.

00:45:21: Ist dann zum Mineralbrunnen AG gegangen Und dann wurde die Stelle frei und die Prämer haben den Stuttgarter gesagt Wir haben dort unten damals noch junger Kerl guckt euch denn mal an bevor ihr da jetzt irgendwo sucht Ihr werdet in ein zwei Jahr werdet ihr eh integriert.

00:45:36: Da war schon

00:45:37: die Vorhut quasi Ja

00:45:39: ich habe dann bein der Brug gekündigt halb in Rückfahrscheinen, aber ich habe gekündigt und hab hier in Stuttgart beim Herrn Schill ein Bewerbungsgespräch geführt.

00:45:49: Und der Herr Schill war damals eine ganz herausragende Persönlichkeit, war ein toller Typ, toller Mensch.

00:46:02: und mir sind schnell miteinander warm geworden und klargekommen.

00:46:06: dann hat er gesagt das mach'n wir du kommst zu uns!

00:46:13: Brauerei Beck und Co.

00:46:14: Wir sind damals im blauen Anzügler rumgerannt, bin ich zur bodenständischen, bodenständigen Brauerei Dinglacker Schwabenbräuder war.

00:46:21: das Anzug des Sacko war dann so ein bisschen kleinkarriert.

00:46:24: Und

00:46:26: hat auch schon paar Jahre auf dem Bugel

00:46:27: gekommen?

00:46:28: Ja, zum Zuletterfliege auf der Elbe-Bugel.

00:46:31: Genau!

00:46:33: Und bin dann hergekommen als Örster von den Neböse.

00:46:38: Das wusste auch jeder wo ich herkomme oder hatte die Vermutung was da kommt.

00:46:43: Und dann war das echte, sehr spannende Geschichte hier in dem Lader klarzukommen.

00:46:51: Ich muss sagen ich hat die Kollege haben mir das damals sehr verleicht gemacht und der Lade ist mir ganz schnell... Aber

00:46:59: die waren ja doch alles skeptisch.

00:47:00: Jetzt kommt hier das Sanierer irgendwie, wie heißt er denn?

00:47:02: Die Herzen gewinnen können

00:47:03: so weh mal reinschreien.

00:47:04: So kommt es zurück.

00:47:06: geben muss anständig mit den Leuten

00:47:07: zu reden.

00:47:10: Ich habe Einzelspreche geführt und ich hab von Dännefield gelernt.

00:47:14: Die haben ja nicht alles falsch gemacht, die haben das bloß ein bisschen anders gemacht als die Päckys Jungs.

00:47:20: Und dieses Nah am Kunden und nahe in der Regionalität.

00:47:27: Das hat mir schnell sehr viel Freude bereitet, muss ich wirklich sagen.

00:47:32: Man sieht man alle miteinander in den Konzern reinmarschiert sind integriert worden.

00:47:37: Zwei tausendundfünf war das wurde dann InBev.

00:47:43: die Interbrühe hatte mit Südamerikanen zur InBeV fusioniert und dann hat sich der Lade auch gewandelt.

00:47:50: Dann war es nicht immer so als LocalBruhr sondern war dann ein Börsennotier der Giga-Konzern.

00:47:56: Da würde

00:47:56: ich sagen, Gewinnmaximierung ist angesagt!

00:47:59: Cherholdo Veljo – das war das Thema und die waren schon speziell und es gab da so Geschichte, dass die das Selbstverständnis von einem Lade glaube ich ganz gut ausdrückt.

00:48:13: damals war die Verpackungsverordnung.

00:48:16: Vulgo Dosen fand ganz frisch.

00:48:18: Die Bierdose gab es damals in Deutschland auf dem Markt de facto nicht mehr.

00:48:22: Auf einmal war sie weg?

00:48:24: Die war wirklich weg!

00:48:26: Dann kam so ein kleiner Brasilianer, der kam dann in irgendeiner Meeting und hat gesagt so, wir haben uns das jetzt angeguckt überall auf der Welt verkaufen mir Dosebier nur bei euch nicht.

00:48:38: was ist da los?

00:48:40: Und er hat mir gesagt, da gibt's ein Gesetz dass die Dose quasi vom Markt geführt hat.

00:48:45: und er hat gesagt, das interessiert mich Erklärt eurer Regierung, dass die das Gesetz zu ändern haben.

00:48:54: Aber so war das Selbstverständnis und das schwingt es ganz gut auf der

00:48:59: Brust.

00:49:01: Andere Länder adressierten

00:49:02: dort ab.

00:49:05: Und dann haben die irgendwann gemerkt, dass sie mit dem Anhängsel hier in Stuttgart nichts anfangen können Das Unternehmen Dinkelager oder das ehemalige Unternehmen Dinke Lager an den Markt gebracht.

00:49:22: Das hat mein damaliger Chef Mentor, der Herr Schill mitgekriegt, hat den Herrn Wolfgang Dinkelagger instrumentalisiert.

00:49:35: Sie machen ein Lade kaputt und es geht doch nicht.

00:49:39: Und der Herr Wolfgang Dingelager hat dann tatsächlich das Unternehmen wieder zurückgekauft.

00:49:45: Tilder Musik spenden einen Hakenurz im Verständnis, also zwei drei Jahre davor wurde das Unternehmen verkauft und die gleichen Menschen haben es dann zwei drei jahre später?

00:49:54: Nein nicht diegleichen!

00:49:55: Das Unternehmen war vorher eine AG Mehrheitsaktionär war die Spaten.

00:50:00: Franziskano Löwenbräu oder Herr Wolfgang Dinkelacker waren Minderheitsaktionen hat aber damals gesagt Die Belgier sind brauer wie wir auch.

00:50:09: da ist mein Unternehmer in guten Händen.

00:50:12: Deshalb hat er den ganzen Outzug gestimmt.

00:50:14: Und die Belgier waren nachher nicht mehr die Belgiers, sondern eben diese Turbo-Kabilitalisten aus Südamerika.

00:50:20: und dann hat er sich entschlossen... Dann haben wir

00:50:24: also viel Geld aufgetrieben um das quasi wieder.

00:50:28: Überzahle.

00:50:31: Das ist

00:50:31: natürlich mein journalistischer Anspruch,

00:50:35: konsequent

00:50:35: nachzufragen.

00:50:38: Aber das

00:50:39: war ein Punkt, der mir wirklich wichtig war um das zu

00:50:42: verstehen.

00:50:43: und jetzt habe ich das mit dem Minderheiten Geschichte verstanden.

00:50:46: Der schau einmalig in der deutsche Braupranche und Herr Wolfgang Dinglager hat keine Hat eine Tochter, die hat aber mit dem Biergeschäft nichts zu tun.

00:50:58: Und hat dann den Herrn Christian Dinklager und den Karl-Peter Dinklagger, die ja Generation jünger sind als Gesellschaften mit reingenommen.

00:51:08: Also verschiedene Familien?

00:51:09: Das

00:51:10: sind zwei Familienstämme.

00:51:12: Und die sind so ... Ja, altersmäßig sind sie so zwanzig Jahre dazwischen.

00:51:19: Die haben Kinder der Christiane unter Karl Peter Dinklage.

00:51:24: Das Thema war tatsächlich alles dafür zu tun, dass es hier innerhalb der Familie weitergeht.

00:51:31: Bei euch steht Privatbrauerei drauf?

00:51:33: Und

00:51:33: wie

00:51:34: viele gibt's in Deutschland?

00:51:35: Wie viele Brauereien etwa?

00:51:37: Es gibt in Deutschland ungefähr tausend zweihundert Brauereiens.

00:51:41: Wenn du mich jetzt fragst, wie viele davon privat sind dann kann ich dir das nicht wirklich beantworten aber man muss wissen von den Tausend Zweihunderts sind achthundert ungefähr sehr kleine vor allem im Fränkischen.

00:51:53: Das sind wirklich kleine und Kleinsprauer-Reihe.

00:51:57: Wir sind so im oberen Mittelfeld, was die größere Ordnung angeht.

00:52:02: Also man kennt von euch Dinkelacker?

00:52:04: Man kennt Schwabenbreu, der eine oder andere auch Sandwald!

00:52:07: Und vor allem bei den Jüngeren Wollebüle.

00:52:09: Wie kam es denn dazu?

00:52:11: Das war plötzlich irgendwann wieder auf dem Markt.

00:52:13: Hast du da auch deine Finger drin gehabt?

00:52:16: Zwangsweise.

00:52:17: ich war damals Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb Und wir hatten damals damit zu kämpfen, dass in den Jahren wo wir zum Konzern gehört haben war dann plötzlich überall Becks in unseren Lokalen drin.

00:52:31: Und Becks war damals jung frisch zeitgeistig und da haben wir gesagt Mensch immer müssen irgendwas machen das wir ein Produkt für junge Veränder haben.

00:52:43: Dinkel aggerschwaben Bräu Sandwald Das ist was für gestandene Bier-Tringer.

00:52:47: Das kann man schon so sagen, dass du kannst aus dem Dingelager kannst dann plötzlich ein Trendprodukt für Junge machen.

00:52:58: Dann hatte ich damals meinen Marketing-Chef, den Stefan Seipl und der hat die ganze Zeit genervt mit dem Thema Wulle.

00:53:07: Oder haben wir gesagt, jetzt machen wir das anders?

00:53:09: Er sei

00:53:09: genervt, er wollte das alles einführen!

00:53:11: Ich will Wulle machen Aber

00:53:15: wie lange war das Bulle weg vom Markt?

00:53:18: Das verschwunde ist Mitte des siebziger Jahre.

00:53:20: Wo erkannte

00:53:21: der das?

00:53:22: Der Stefan kommt aus Stuttgart und der hat sich mit, der war schon länger in der Bierbranche als ich und er hat sich immer mit dem Thema beschäftigt.

00:53:31: und Bulle Das war etwas, was ikonisch war.

00:53:35: Wenn ich ... das war lang weg und dann würde es natürlich in der Nachschau immer schönern, immer toller.

00:53:40: Es hat ein tolles Logo, das hat's bis heute.

00:53:43: also wir haben einen Design, da haben wir nichts verändert.

00:53:45: Und dann haben wir gesagt Mensch, wir brauchen Produkt wo wir gegen dieses Becks überall bei uns in den Läden drin ist, wo man da was dagegen setzen können.

00:53:56: Dann haben wir überlegt wie... Was machen wir?

00:54:00: Haben gesagt Pils haben wir Gutes, Export haben wir gutes.

00:54:04: was man nicht haben ist Hellbier.

00:54:06: Dann haben wir mit unserer Technik gesprochen und dann haben die uns ein hellbier gebraut.

00:54:11: Wir haben da lang rumverkostet Haben sie unser hellbär gebrau das ganz bewusst schlank und leicht trinkbar und mit wenig hopfe war.

00:54:22: Wir haben es ganz bewusst in einen Retro-Gebinde, in die Bügelflasche gemacht und dann haben wir das im Jahr two-tausend acht auf der Markt gebraucht.

00:54:29: Aber

00:54:29: wie lange dauert denn so ein Prozess?

00:54:31: Produktentwicklung... Von ADS-Seibel kommt bei dir rein nervt.

00:54:36: Halbes dreivierteljahr zu langen Zeit.

00:54:38: So schnell!

00:54:39: Ja ich finde's kurz.

00:54:39: Doch ja aber das geht schon.

00:54:42: du hast drei Komponente letztendlich, du hast einmal die technische Komponnende.

00:54:47: was hättest du gerne als Flüssigkeit wie sonst da herkommst?

00:54:50: Da haben wir tolle Kollege, die uns das so gemacht und wie wir es uns vorgestellt haben.

00:54:55: Das Zweite war, wie tritt die Marke auf?

00:54:59: Wie kommt sie optisch daher?

00:55:01: Da war schon alles da.

00:55:02: Dann haben wir das genommen, wie's vorher war.

00:55:07: Und das Dritte war das Vertriebliche.

00:55:09: Wie machst du die Preispositionierung in welche Absatzkanäle möchtest du?

00:55:12: Und wie bringenst du das an den Mannen?

00:55:14: Wir haben damals gesagt kein Lea Also lebt kein Lebensmittel einzeln, nur Gastronomie und gedrängte Fachgroßhandel.

00:55:22: Wir waren ganz spitz, wir waren sehr teuer.

00:55:24: Wir haben das bewusstpreislich überall am Anderen gesetzt und wir haben es sehr selektiv verkauft.

00:55:30: also wenn du damals kommst, wär schon gesagt, ich hab ein ganz toller Döner am Bahnhof und ich verkaufe sehr viel Bier und ich hätte gern das Produkt dann hätt' Ist

00:55:40: ein Döner probiert?

00:55:41: Nein, ich hätte nicht artig bei dir bedankt.

00:55:43: und jetzt danke für das Vertrauen.

00:55:44: Aber ich glaube anderes Produkt aus unserem Portfolio wäre für sie besser!

00:55:48: Du hättest von mir keinen Wolle gekriegt.

00:55:51: Aber das habt ihr irgendwann in die Strategie geändert

00:55:53: oder?

00:55:53: Das ist normal.

00:55:54: ja wenn du dann alle Szene knäube und alle junge Leder hast, dann musst du wachsen.

00:56:01: in der Bierbranche ist natürlich auch über die Jahre Preise geworden.

00:56:05: Also ihr habt drüber drauf spekuliert, dass die Junge das irgendwie wow da ist was Neues im Markt, wow und es ist hip und irgendwie man macht das und das ging dann noch auf die Städte.

00:56:13: Also nicht nur spekultiert sondern wir haben sie auch befeuert.

00:56:15: Ja gut

00:56:15: aber...

00:56:16: Wir hatten ein junges Team.

00:56:17: Ich meine die Sache ist ja die, man kann sich am Reisbrett einiges ausdenken, er hatte keine Garantie, dass es funktioniert.

00:56:23: Nein das hast du nie Das hast du nie.

00:56:25: Das meine ich?

00:56:25: Du bist jetzt hier so überzeugt, dass es...

00:56:27: Ja im Nachgang

00:56:29: ist das live und

00:56:30: aber das war ein Lucky Punch und er hat ganz viel zusammengepasst.

00:56:35: wir hatte also viele Sympathie in der Stadt.

00:56:38: mir war wieder selbstständig da sind uns die Herzen Zugflogen.

00:56:41: Mir war damals wirklich eine junge Truppe auch in der Geschäftsleitung mir waren überall everybody Stalin mir war frisch mir war gut gelaunt Mir war der feste Überzeugung, dass wir die Wände aus der Angel heben können im Bereich Bier.

00:56:54: Und ich kann mich erinnern auch, dass dieses Fahrzeug die ganze Zeit rumgefahren ist?

00:56:57: Ja, das

00:56:57: Bullebuschen da.

00:56:58: Das Bullebusschen

00:56:58: des Auffiel.

00:57:00: Fünf Stück!

00:57:01: Ja,

00:57:01: fünf!

00:57:01: Ich habe mir immer gefragt wo

00:57:02: der ist und ich dachte was wär du ein?

00:57:04: Nein,

00:57:04: nein, nein... Ich hatte

00:57:05: dir zwei an einem Alm abgesehen, das hab ich geschickt.

00:57:08: Wir

00:57:09: haben

00:57:09: fünf Stück.

00:57:10: Ach

00:57:10: was?!

00:57:10: Und wir hatten damals junge Mitarbeiter Student Brand Manager und deren Aufgabe war es Schabernack in der Stadt zu machen.

00:57:20: Es war am Anfang Stuttgart, dann hatten wir mal einen Ausflug nach Berlin oder Köln.

00:57:29: Aber der Schwerpunkt war immer schon der Großraumstuttgart also so Tübingen, Reutlingen, Esslingen, Ludwigsburg-Stuttgart.

00:57:37: zu diesem Ballungszentrum da haben wir viel blödsinn gemacht viele nette Aktion

00:57:44: ...durch den Stefan genannt.

00:57:46: Ich glaube, der fährt kein Achterbahn.

00:57:48: Der ist jetzt wie ein Trebstrill

00:57:49: mit dabei?

00:57:49: Inzwischen ja!

00:57:50: Ja, er hat sich...der hat ein tolles Angebot aus Trebstril gekriegt und ich hab's dort gearbeitet.

00:57:57: Und ich wollte hier einen wunderbaren Übergang bauen, nämlich achter Bahn.

00:58:01: gefahren wird auch auf dem Wasengelände und das seid ihr auch aktiv.

00:58:07: Erklär doch mal bitte, wie das mit diesen Zelten funktioniert.

00:58:10: Kürt die euch?

00:58:11: Kürrt die der Stadt?

00:58:13: Das ist irgendwie also vielen Menschen glaube ich nicht ganz klar.

00:58:17: Das mache ich gerne.

00:58:19: Es gibt zwei Sorten von Zelten auf dem Basen.

00:58:23: Also wir reden jetzt von Herbst.

00:58:26: es gibt zwei Sorten von Zeltens.

00:58:27: eines sind die Brauerei-Zelte und des anderen sind die freien Zelte.

00:58:30: Die Brauereitzelde sind Dinglager Schwabenbräu Hofbräue und Fürstenberg.

00:58:34: Bei den Zelten ist die Brauerei Pächter des Platzes bei der Stadt Stuttgart und vermietet dann weiter an den Gastronomen.

00:58:43: Bei Hofbräuern, bei Fürstenberg ist das ein bisschen anders.

00:58:46: Bei uns ist so – Die Zelte gehören uns!

00:58:49: Und wir vermieten sie an einem Gastronom.

00:58:53: Ich schaffe direkt daneben im Haus des Sports.

00:58:55: Ich bin immer verwundert wie lange aufgebaut wird.

00:58:57: Das ist aber ich viele Wochen abgebaut.

00:59:00: Zwei, zweieinhalb bis drei Monate Aufbau.

00:59:02: Abbaugehne ein bisschen schneller Aber es ist ein riesen Ding.

00:59:06: Also

00:59:06: wenn die stehen würden, könnte man doch wahnsinnig viel Geld sparen, oder?

00:59:11: Ja, könnt man!

00:59:12: Ich bin wirklich verwundert weil im Gefühl sich das halbe Jahr wird auffordert abgebaut.

00:59:17: Die Diskussion ist auch eine permanente... ...mit in

00:59:20: Stuttgart.

00:59:21: Mit den Stuttgarten hat die Aufgabe den Platz zu vermarkten und da stört dann so ein Zelt auf.

00:59:29: Du

00:59:29: musst bewachen

00:59:31: Ja, gut.

00:59:31: Es gibt jetzt auch großes Kessel-Festival, ist ja demnächst wieder und da braucht man halt einen Platz auf andere Dinge.

00:59:38: So ist es!

00:59:39: Aber das ist schon etwas größer... aber ja die unsere Zelte also Dinglager & Schwabenbreu, die gehören uns und werden an Gastronomen verpachtet.

00:59:49: Ich habe irgendwann gehört, es wäre immer nur Bier aus Stuttgart offen.

00:59:54: Mit Ausnahme einer Baden-Württembergischen Landbrauerei.

00:59:57: Land heißt in dem Fall nicht aus Stutgart kommend.

01:00:01: Und das sind immer die ... der Mitbewerber?

01:00:04: Bisher ist Fürstenberg, wenn sie irgendwann mal nimmer wollen... Es gab auch mal ein Alpiersbacherzelt schon eine Weile her.

01:00:13: Wenn die mal nimmers wollen oder nimmer können dann Gäbsplatz für eine andere Brauerei.

01:00:17: Aber im Moment in München ist so, da hast du nur Münchner-Brauereihe?

01:00:21: In Stuttgart?

01:00:22: Nur Stuttgarter mit Ausnahme einer Band.

01:00:24: Und erlebt man dich dann so im Autoscooter und in der Achterbahn

01:00:28: oder...?

01:00:28: Ja nicht!

01:00:29: Da erlebste mein Sohn, der ist totaler Fan was Fahrgeschäfte angeht... Für mich ist Wasserarbeit also ich bin dort unten nüchtern und guckt nach dem Recht und guck nach meiner Kundschaft.

01:00:43: Ich kann es fühlen, das ist wie bei mir mit Sport-Events.

01:00:45: ich gehe auch selten wegen dem Ereignis auf den Rasen da hin.

01:00:48: Das

01:00:49: glaube ich sofort.

01:00:52: Lass uns mal über das Pfandgame noch ein bisschen sprechen.

01:00:54: Das ist mir auch irgendwie undurchsichtig.

01:00:57: also wofür wird Pfand gezahlt?

01:01:00: Wo gibt man... Es gibt Einwegflaschen die aber auch irgendwie bepfandet sind.

01:01:04: Also kannst du da etwas Licht in den Dschungel bringen.

01:01:07: was es für euch heißt vor allem

01:01:09: für uns ist pain in this.

01:01:12: Das Pfandsystem in Deutschland ist hoch kompliziert und eigentlich gut gedacht, aber sehr deutsch hoch kompliziert umgesetzt.

01:01:24: also der eine oder andere erinnert sich noch als das Mehrwegpfand eingeführt wurde, musstest du Gebinde dort zurückbringe, wo es gekauft hat.

01:01:37: Stimmt, stimmt!

01:01:39: Du hast

01:01:39: Pantmerkler gehabt?

01:01:40: Stimmt!

01:01:42: Ja

01:01:42: oder so eine Weile her, du...

01:01:44: Ja aber so ging's los.

01:01:45: der Gesetzgeber hatte denn das Ziel gehabt möglichst viel mehr Weg, möglichst wenig Einweg.

01:01:53: Ein Weg war in der Vergangenheit Pfand frei.

01:01:55: Da haben wir gesagt dafür nehmen wir jetzt Pfand.

01:01:57: Wir wollen dass die Leute die Flasche wieder dahin zurückbringen, wo sie sie gekauft haben und dass die nicht in der Pampa rumlegt hat dazu geführt, dass vor allem der Discount ein Kundenbindungssystem aller Örsterklasse bekommen hat.

01:02:11: Gratis von oben!

01:02:15: Seit der Zeit gibt es bei Lidl und Aldi eineinhalb Liter Wasser für neunzehnt Cent.

01:02:21: Das kommt aus der Zeit.

01:02:22: Du hast damals diese Plastikflasche dort gekauft und kannst sie nur dort wieder zurückbringen.

01:02:26: Logischerweise kaufstelle ich dort wieder neue.

01:02:30: Über die Jahre hat man es modifiziert.

01:02:32: Es ist bis heute relativ undurchsichtig, welche Getränkekategorien befandert sind und welchen nicht.

01:02:40: eine Einwegflasche Wein zum Beispiel ist nicht befandet?

01:02:43: Ich frage mich warum.

01:02:44: Stimmt!

01:02:45: Eine Einweg-Flasche Milchprodukt ist nicht bepfandert.

01:02:49: Eine Einweglasche Saftprodukt isch befandelt.

01:02:53: Am Anfang war Kohlen-Säure einen Unterscheidungsmerkmal.

01:02:55: mit Kohlen Säure gleich Pfandig ohne Kohlen säure nicht pfandt.

01:03:00: Das hat man öfter modifiziert und heute ist so, dass wir ein Mehrwegpfand haben.

01:03:06: Und wir haben einen Ein-Weg Pfand.

01:03:11: Du merkst wenn du versuchst jemand zu erklären der nicht aus der Branche kommt wie Gaga das Ding eigentlich ist Beides bepfandet.

01:03:17: Du musst beides zurückbringen.

01:03:19: Du kriegst für beide dein Geld wieder zurück.

01:03:21: Das eine wird gespült und wieder verwendet.

01:03:23: Das andere wird gewogen geschreddert.

01:03:27: Das Spannende ist der Kreislauf von dem Pfandgeld.

01:03:30: Das muss ja irgendwo, wir müssen das ja wieder hin und da hängt inzwischen ein Clearing-System hinter dran.

01:03:35: Das ist abenteuerlich.

01:03:38: Das Binderdressource hat einen Verwaltungsaufwand, das ist irre.

01:03:42: Und aus meiner Sicht ist es, sorry, völlig gaga!

01:03:46: Aber wenn du jetzt Pfandminister wärst, was wird dann ändern?

01:03:48: Ich

01:03:48: würde das Einwegpfand abschaffen.

01:03:53: Wenn ich mein Ziel wäre, wenig einweg zu haben, dann würde ich eine Abgabe aufs Produkt machen.

01:03:58: Das Produkt wird einfach teurer und Ende der Durchsage.

01:04:01: Da

01:04:01: kann man unser Sport freuen als Brasilien?

01:04:03: Was machst du für

01:04:04: DF?

01:04:05: Mit dem haben wir in den Zwischen nichts mehr zu tun!

01:04:09: Es ist ein bürokratischer Wahnsinn...

01:04:11: Aber jetzt muss ich mal wirklich blöd fragen.

01:04:13: Du hast gesagt, du kriegst deine Flaschen wieder zurück.

01:04:15: wie würden das gewährleistet?

01:04:16: oder kriegest du flaschen zurück die auch vom mitbewerber sein können?

01:04:21: Wir haben Poolflaschen, die sind ... Pool heißt dass es dieselbe Form ist und die Flaschen sind nicht individualisiert.

01:04:29: Da steht ein Dinglager drauf.

01:04:30: oder Schwabenbräutern wäre das keine Poolfläche mehr.

01:04:33: Das Problem ist, dass die Puls zunehmend schlecht gemanagt sind.

01:04:38: Ich habe mal von einem Kollegen gelesen der ich sage jetzt nicht wer Der hat angefangen Bier in Bügelflaschen abzufüllen und hat dann immer Interview gesagt.

01:04:52: Und wir sind extrem nachhaltig unterwegs, wir kaufen keinen Neuglass sondern bedienen uns auf dem Gebrauchglas.

01:04:59: Also das heißt der verwendet im Zweifelsfall unsere Flasche.

01:05:02: und jetzt muss man wissen für eine Bügel flasche ist das Pfand fünfzehn Cent.

01:05:06: Der Wiederbeschaffungswert liegt bei aktuell so bei thirty-fünfunddreißig Cent.

01:05:10: Das heißt, für jede Flasche die nicht mehr zurückkommt fehlen uns zwanzig Cent sind vier Euro auf der Kiste Bier.

01:05:17: Es ist Wahnsinn!

01:05:18: Und wie kommt ihr dann neu rein?

01:05:20: Du kaufst Neuglas...

01:05:22: okay

01:05:23: Für zwei dreißig cent obwohl du bloß fünfzehn Cent Pfand hast.

01:05:27: Ich muss euch schön was nachfragen, das habe ich vorhin vergessen zu fragen.

01:05:30: Beim Wein gibt es den Kellermeister?

01:05:32: Wer ist jetzt bei euch das Pondor dazu?

01:05:34: Also wer hat jetzt das Wulle oder sowas?

01:05:36: Der

01:05:36: Braumeister!

01:05:37: Ja,

01:05:37: da gibt's zwei Sorte einmal die Klärmte, das ist als Lehrberuf und dann gibt's noch die... Nein, es gibt die Studierte, die leistet.

01:05:46: Die sind im Himmel näher an der Alstererde.

01:05:49: Das lass ich jetzt mal so stehen.

01:05:50: Aber das könntest du nicht machen, oder?

01:05:52: Nein, nein.

01:05:53: Ich bin einfacher Verkäufer

01:05:56: Wenn man so mit den Jungen spricht, da ist ein Körperbewusstsein.

01:06:00: Deine Kids sind ja auch Leistungssportler, gell?

01:06:02: Da wird nicht mehr so viel getrunken.

01:06:05: Der Trend geht irgendwo weg.

01:06:07: Das kann jetzt Spurlos an euch vorübergehen.

01:06:09: Nein, tut's auch nicht!

01:06:12: Der Alkohol-Konsum in Toto, der geht zurück.

01:06:17: Das ist kein Bierthema, sondern schon Thema Alkuhol insgesamt.

01:06:22: Seit zwei, drei Jahren gibt es eine Empfehlung der WHO, dass es keinen gefahrlosen Konsum mehr gibt.

01:06:31: Vorher gab's eine Empfehlung als erwachsener Mann mit Wahrscheinlich einig drüber, dass Alkohol nicht nur gut schmeckt sondern bei übermäßigem Genuss auch schwierig ist.

01:07:05: Es ist ein Zellgift lässt sich nicht wegdiskutieren.

01:07:10: ich bin allerdings nach wie vor der Meinung das die Dosis des Gift macht und der Alkohl Konsum per se geht zurück.

01:07:18: wir haben es mit einer Generation zu tun die nach Selbstoptimierung strebt, haben die sozialen Netzwerke ihren Anteil dran.

01:07:25: Kriegst du Poster von magersüchtigen Mädels und aufgepumpten Jungs präsentiert?

01:07:32: Und die erzähle dir dann, dass du Eiweißpulverfresser musst und am besten nichts mehr trinken und dann passt das alles.

01:07:40: Der Trend wird auch nicht weggehen!

01:07:42: Die DGNZ nach der letzten Studie trinken dort über vierzig Prozent hart keinen Alkohol und die werde nicht mit dreißig anfangen plötzlich zum Glas Bier oder zum Glas Wein zu greifen.

01:07:56: Unser Thema ist tatsächlich mehrschichtig, du musst also man muss realisieren dass das nicht mehr so werden wird wie es mal war.

01:08:06: Das kommt nicht mehr.

01:08:08: Du musst gucken dass du deinem Betrieb anpascht.

01:08:12: Das ist ein permanenter Prozess.

01:08:15: Das tun wir sowohl in den Budgets als auch in der Produktion als auch im Personal.

01:08:21: Uns gelingt das gut, ohne Kündigung.

01:08:23: Das heißt wir haben wenn einer ausscheidet dann überlegen uns sehr genau besetzen wir die Stelle nochmal neu oder verteilen wir die Arbeit auf die die Dase?

01:08:33: und das kriegen wir im Moment noch ganz gut hin.

01:08:36: und das nächste ist du musst gucken dass Du Produkte anwiderst die das was dir verloren geht zumindest den Teilen auffangen.

01:08:45: jetzt glauben wir nicht dran, dass Spezi die Lösung ist.

01:08:50: Es gibt Paulana Spezi.

01:08:51: das geht durch die Decke.

01:08:52: Die macht es aus super!

01:08:54: Das ist aber keine Gattungsentwicklung sondern eine Markenentwicklung.

01:08:59: der Spezimarkt oder der Limonadenmarkt an sich.

01:09:02: Der ist rückläufig.

01:09:03: Innerhalb von diesem Limonatenmarkt hat Paulaner Spezi allerdings seine Sonderentwickling.

01:09:08: Das geht durch.

01:09:10: Dann gibt es Functional Drinks mit Zusatznutzen, mit Vitaminen, mit Belaststoff oder sonst irgendwas.

01:09:17: Da habe ich eine persönliche Meinung dazu.

01:09:19: Ich esse lieber einen Apfel oder ich esse Müsli oder je nachdem welcher Zusatznütze es denn sein soll... Ehrlich gesagt, nicht wirklich dran.

01:09:28: Das hochverarbeitete Lebensmittel mit Zusatznutzungshündersinn als das Ausgangsprodukt.

01:09:34: Dann ernährt ich gescheit?

01:09:35: Dann brauchst du kein Mineralwasser mit Vitaminen oder Braustein?

01:09:38: Die

01:09:39: Frage ist Margitän.

01:09:39: Es sind

01:09:40: Margitäne alles gut und soll auch jeder sein Teil vom Kuchen haben?

01:09:45: aber für mich ist es nichts und ich glaube auch nicht dass das was für uns als Brauerei ist Wir haben inzwischen ein Segment an alkoholfreien Bieren.

01:09:57: Man muss an der Stelle kurze Exkurs, man muss an dieser Stelle wissen wie man zu alkoholfreiem Bier kommt.

01:10:01: Da bekommen wir da zwei Halbmethoden.

01:10:04: Die erste ist gestoppte Gärung Das heißt du machst die Suppe bevor der Zucker zu Alkohol verstoffwechselt wird so kalt dass der Prozess nicht startet.

01:10:14: Dann hast Du ein alkoholfreies Bier das bisschen malzig, bisschen süß Ich.

01:10:19: für meinen Geschmack schmeckt es so wie ein feuchter Bierdeckel riecht.

01:10:23: Es ist malzig.

01:10:26: Mein Geschmack ist nett, aber es ist das klassische Verfahren.

01:10:29: Ist so ein Klausthaler oder ein Erdinger Alkoholfreit?

01:10:32: Das sind gestoppte.

01:10:34: Ziehst du auf dem Etikett hinter wenn du bei der Nährstoffangabe einen Zuckerwerttasch von vier oder fünf Gramm dann ist ein Gestopptes.

01:10:41: Dann weißt Du auch schon wie's schmeckt!

01:10:43: Die zweite Möglichkeit ist nachträgliche Entalkolisierung,

01:10:46: d.h.,

01:10:47: du machst das Bier fertig, du brauchst ein fertiges Bier, setzt unter Waco um und dann erhitzt knapp unter sechzig Grad des Vakuum, deshalb dass du es nicht kochen musst.

01:10:57: Du schluchst Alkohol

01:10:58: quasi raus?

01:11:00: Dann entfleucht der Alkuhol, der verdampft als Irrschtes und dann bleibt übrig das fertige Bier ohne Alkohl.

01:11:07: Schmeckt ein bisschen leerer als ein richtiges Bier.

01:11:11: Es hat mitunter so einen leicht säuerlichen Touch.

01:11:16: So ganz kleiner Stich ist für mein Geschmack das bessere Verfahren, weil es einfach... ich mag dieses Süße nicht.

01:11:26: Aber das ist Geschmackssache!

01:11:27: Ich sage mir, dass eine ist besser oder schlechter aber für mich ist das Entealkolisierung das Bessere und das machen wir.

01:11:34: Das Dritte ist, das ist aber noch im relativ frühen Stadium.

01:11:37: man verwendet eine Hefe die keinen Alkohol produziert.

01:11:41: Okay kurze Zwischenfrage des dritten verstehe ich die anderen zwei.

01:11:45: da muss doch so gut geschafft werden Weil theoretisch könnte bei beiden dann ein Restalkohol drin sein.

01:11:51: Ja,

01:11:52: das Kollegen hatten das neulich auch in einer bayerischen Weißbierbrauerei.

01:11:58: Also

01:11:58: nicht eure Kollegen hier im Keller?

01:12:01: Nein, nein, der Wettbewerber, bayerische Weiß-Bierbrauerreihe ganz tolle Gutmann.

01:12:06: Das darf man an der Stelle sagen.

01:12:07: die machen ein sensationelles Weiß Bier.

01:12:10: Die hat ein Problem und die große Gefahr ist Nachgärung in der Flasche dass das Ding explodiert.

01:12:15: es gibt auch dieses Thema Nullnull.

01:12:18: also Quar-Gesetzgeber darf ein alkoholfreies Bier bis Nullkomma fünf Volumen prozent Alkohol haben.

01:12:23: Ach was?

01:12:24: Dann kam irgendwann Verbraucherschützer oder Marketing, das weiß ich nicht auf die Idee dass Nullnull eigentlich besser sei.

01:12:34: und seither gibt es eben diese zwei Fraktionen alkoholfrei oder Null Null für NullNull musst du tatsächlich etwas... besser und aufmerksamer und akribischer arbeiten.

01:12:45: Und es tut dem Produkt per se nicht unbedingt gut, wenn du es weiter quälst.

01:12:50: Jetzt muss man allerdings auch dazu sagen diese Diskussion um Null-Null oder Null drei, Null vier ich finde die einigermaßen gaga.

01:12:58: eine reife Banane hat null fünf oder null sechs hast aber trotzdem kein Problem die deinem Kind zu geben.

01:13:05: Oder eine Flasche Apfelsaft, die du zwei Tage offen hast Die läuft auch irgendwo auf Null drei, Null vier zu.

01:13:11: Du kannst vom Alkoholfreie Bier mit Null zwei oder Null Drei Rest Volumen Alkohl kannst in Psoffer werden.

01:13:18: Das passiert ja auch nix.

01:13:18: Echt?

01:13:19: Wenn

01:13:19: ich zwanzig Flasche

01:13:19: fahre... Nein Schaffstunde!

01:13:20: Da platzt ihr vorher der Aufnahmeverhältner.

01:13:23: Ich hab' in meinem Betreuten kriegen den einen und anderen Kandidaten, der das hinkriegt.

01:13:27: Das krieg' ich mit dem Alkuholfreien Kriegsdienstag

01:13:29: sehen.

01:13:29: Der ist echt ein...

01:13:30: Ich lade dich mal einzeln.

01:13:31: Das

01:13:32: macht er freue mich nicht.

01:13:33: Sagen

01:13:33: wir mal bei dir um die Ecke hier im Bruno.

01:13:35: Guck mal.

01:13:36: Schöner Laden.

01:13:36: Ja, gefällt uns auch.

01:13:38: Was wird da ausgeschägen?

01:13:40: Ich glaube Peroni.

01:13:41: Oh, es ist gar nicht Euers!

01:13:43: Nein, das haben wir nicht hingekriegt.

01:13:46: Ja dann

01:13:46: würde ich mal sagen... Ich

01:13:47: kann ja nicht jeden Lade in Stuttgart haben.

01:13:49: Aber das ist jetzt ein spannendes Thema.

01:13:51: also euer Ziel muss ja tatsächlich Absatz sein.

01:13:53: Wir leben ja hier nicht auf dem Ponyhof sondern Im Kapitalismus.

01:13:57: Aber wenn man einen Eindruck hat, manche wissen das nicht.

01:14:02: Ist relativ einfach!

01:14:03: Wenn der Lade hier kein Geld verdient kann er dann keine Wirtschaft machen.

01:14:07: Die Bootzehen und Neuhausen auch ganz schnell von anderen Menschen

01:14:10: bewundern.

01:14:10: Da kannst du keine Gehälter zahlen und dann geht's mit.

01:14:13: Das weiß ich nicht.

01:14:13: lustig mich ehrlich entschuldige mich für diesen Witz.

01:14:15: Alles gut.

01:14:16: Du bist hart im Nähmen, da kommt schon ein Sportzahn.

01:14:18: Ich komme damit nachher.

01:14:19: Auf jeden Fall pass auf... Wie kriegt ihr das mit, wenn ein neuer Laden aufmacht?

01:14:24: Liest dir die Lift.

01:14:25: Reflect.

01:14:26: Geheimtipp.

01:14:28: Habt ihr eure Ohren überall?

01:14:30: Also ich muss doch... also es wird wahrscheinlich nicht vorkommen dass jemand einen Laden auf macht und dann ihm einfällt er könnte noch Bier ausstellen.

01:14:38: Und wie oft wird es exklusiv gemacht?

01:14:41: So Fragen über Fragen.

01:14:42: Pick daraus was du beantworten möchtest!

01:14:45: Wir haben's Ohr auf der Schiene in allen Richtungen in den sozialen Netzwerken bei den üblichen Verdächtigen, aber eben auch tatsächlich auf der Gasse.

01:14:59: Ich habe das große Glück und ich hab eine tolle Aussedienstmannschaft und wir sind hier in Stuttgart sehr gut vernetzt und verdrahtet weil wir als verlässlicher und anständiger Partner gelten.

01:15:10: Das ist unser Ruf hier in der Gastronomie für den Tumor Einiges und der trägt uns an dieser Stelle auch.

01:15:18: Wenn der wird zu uns kommt und sagt, das sagt in aller Regel nicht ich hätte gern euer Bier sondern er sagt in alle Regeln ich brauche

01:15:28: Geld.

01:15:31: Und dann redet man darüber was er braucht was wir tun können und je nachdem was er braucht reden wir über Exklusivität oder eben halt auch nicht.

01:15:40: Das ist der Punkt.

01:15:41: wenn er nur einen guten Preis haben möchte dann habe ich kein Problem, dass es neben unserem Bier noch andere Biere gibt.

01:15:47: Wenn er sagt, ich brauche viel Geld von dir... ...dann hab' ich auch den Anspruch, dass er sich kommittet zu unserem Haus in der Form, das er sagt und verkauft neue

01:15:55: Biere.

01:15:55: Aber ist es nicht sogar mal gut für euch?

01:15:57: Wenn da noch andere Biere über so eine Plöre irgendwie ist, dass man

01:16:00: merkt

01:16:01: wie gut es schmeckt!

01:16:03: Du könnt schon sagen im direkten Vergleich gewinnen wir immer... Ich glaub', dass gut ist, was das dafür sorgt, dass der Laden an sich funktioniert.

01:16:16: Das ist gut!

01:16:17: Weil wenn der Lade voll ist dann verkaufe ich mein Produkt.

01:16:22: Es klingt gut.

01:16:22: Ihr habt jetzt in letzter Zeit für Aufsehen gesorgt.

01:16:25: eine Kalferstraße die ja so wirklich irgendwie jetzt richtig pulsiert hat man so den Eindruck seit Corona und...

01:16:31: Tolle Eckigkeit.

01:16:32: ... und...

01:16:33: thirty-eight Quadratmeter sind es glaube ich habe ich vermessen Ein

01:16:36: bisschen weniger sogar.

01:16:38: Gut, ich war Kleiderschritte.

01:16:41: Erzähl

01:16:42: mal was genau ist denn da jetzt entstanden?

01:16:45: Eine Stehaußschrank-Stuttgarterprägung.

01:16:47: Das

01:16:48: ist von dort zum Kessler!

01:16:52: Tatsächlich haben wir uns das auch so recht geblitzt...

01:16:56: Damit die Männer auch was haben, wo sie hingehen können.

01:16:59: Die Mädels trinken Gläschensekt und die Buben trinken gläschen

01:17:03: den Lager.

01:17:04: Das wär's bis jetzt gar nicht.

01:17:05: Ja, du dich!

01:17:06: Du und ich hier... Das

01:17:07: dürfen

01:17:09: die.

01:17:09: Wir haben ja eine wocke Bubble-Tie.

01:17:11: Da muss man aufpassen.

01:17:13: Da bin ich

01:17:14: nicht gut.

01:17:18: Du bist alte Schule, gell?

01:17:21: Was sagst du jetzt?

01:17:24: Das Thema steht aber schon, hat so ein bisschen Renaissance aus München.

01:17:30: funktioniert steht aus Schank so, dass das Bier im großen Gläsern zu einem sehr günstigen Preis angeboten wird.

01:17:36: Oftmals in einer Umgebung die relativ einfach ist was die Einrichtungen angeht.

01:17:44: Wir machen eher Skagital.

01:17:45: bei uns ist die Einrichten sehr hochwertig.

01:17:47: Das sieht jeder der dort reingeht und mal anfasst.

01:17:51: also das ist echt nichts Papmaché das ist schon alles richtig Handwerk gute schreiener Arbeit und gute Gestaltung Und das Bier wird hauptsächlich in kleinen Gläschen getrunken.

01:18:05: Das funktioniert gerade ausgesprochen gut, es ist niederschwellig.

01:18:10: Du kannst dort hingehen, schnell zwei drei zero zweier trinke, musst nicht immer so ein Humpen dir rein pflüge sondern trinkst zwei Karene Bier mit den Kumbels.

01:18:19: dann ziehs weiter.

01:18:19: die Mädels gehen tatsächlich während der Zeit kurz zu Gessler dringen dort Gläschensekt und damit haben wir tatsächlich Puls der Zeit erwischt, gehört auch ein bisschen Glück dazu.

01:18:34: Aber das ganze Thema wird von unserem Chef vorangetrieben vom Herrn Christian Dinglager, der steht da dahinter und hat es auch vorangetrieben.

01:18:44: Ich habe tatsächlich gegen meinem Chef ... Wir wette mit Unter um ein kleines CD-Pilz.

01:18:51: Es sei nach

01:18:52: ihm benanntes CD- Pilz?

01:18:53: Nein!

01:18:55: Karl Dinklager, also ganz unser Firmenkunder.

01:18:57: Ach

01:18:57: so?

01:18:57: Okay, ehrlich denken können!

01:19:00: Und ich habe insofern verloren... Weil?

01:19:03: Ich hab zu wenig Absatzgeschäfte.

01:19:05: Nein.

01:19:06: Er hat gesagt das macht ganz viel Bier.

01:19:08: Ich habe gesagt es macht viel Bier aber deutlich weniger als sie glaube und er hat recht gehabt und nicht falsch.

01:19:14: Das heißt ich schulde ihm jetzt ein kleines Pilz.

01:19:17: Das machen die Wellerige, gell dir auch euer Zelt?

01:19:19: Die

01:19:19: Familie Weller werden ab diesem Jahr das Dinklagefest zählt auf dem Wasenbewirtschaften

01:19:25: Spannend.

01:19:26: Ja, sind tolle Partner!

01:19:27: Dann lass uns doch noch ein bisschen über eure Sichtbarkeit sprechen.

01:19:32: Früher gab es das Brauereifest?

01:19:34: Das hat sich immer gewandelt.

01:19:39: Das war mein Baby.

01:19:41: Das Brauerei-Fest haben wir aus der Taufe gehoben und damals war der Twist zum Einer Sichtbarigkeit nach außen und zum Zweiter Ding zu machen wo die ganze Mitarbeiter alle dranziehen, also Teambuilding auf Neudeutsch.

01:19:57: Das hat dazu gehört dass wir nachher im Ausschankware gewarnt Geschäftsführer und einen Fahrer von der DSL und die haben da zusammen Bier gezapft.

01:20:04: Wir haben keinen Dienstleister gehabt.

01:20:06: Aber es war von Anfang an für die Bevölkerung auch.

01:20:08: oder war das so klar?

01:20:09: Nein, es waren von Anfang Anführer für die Bevölkerung.

01:20:13: in der Coronazeit ist das Ding kaputt gegangen und man muss sagen Es war ein erheblicher Aufwand denn wird dann gescheut haben, also mit Corona ist eingeschlafen und wir haben es dann nicht mehr in der alten Form wieder auflebelassen.

01:20:27: Hat auch echt viel Geld gekocht, muss man wirklich sagen.

01:20:31: Ich habe

01:20:31: gedacht das bringt Geld so was.

01:20:33: Nein, nein, nein!

01:20:34: Echt glücklich.

01:20:34: eine Werbeweisnahme?

01:20:35: Aber eine sehr teure.

01:20:37: Da werde ich jetzt sehr, sehr daiv du.

01:20:39: Eine wirklich...

01:20:40: Wieso?

01:20:41: Die Leute kommen doch zu euch aufs Gelände und richten

01:20:44: da!

01:20:44: Du brauchst Security.

01:20:46: Du musst einen Verbandsplatz einrichten dann brauchst du die Kollege vom Roter Kreuz Dann musst du gucken dass du den ganze Kletterrad hat Spenstechnik etc.

01:20:56: Also es war wirklich... Es war ganz mal glaube unterm Strich einiges Minus.

01:20:59: Es war trotzdem toll.

01:21:01: Vielleicht machen wir's eines Tages wieder vielleicht auch nicht.

01:21:03: Jetzt werden wir sehen.

01:21:04: aber Wir haben gesagt, Mensch lass uns doch mal gucken wie man auf kleinerer Flamme trotzdem schöne Dinge hier in der Brauerei machen kann.

01:21:12: Weil es interessiert die Leute echt was hier auf dem Gelände stattfindet.

01:21:17: und

01:21:18: wir haben dann mit einem zero sieben elf Kollektiv einen Partner gefunden, die uns, wir die das weiß ich gar nicht mehr so genau, Dixaker Mensch, wir machen gerne elektronische Musik an ungewöhnlichen Orten Und die sind auf uns zukommen und haben gesagt, würden wir gerne bei euch machen.

01:21:34: Dann haben wir erst gedacht, naja kriegen wir das denn alles noch mal so hin?

01:21:37: Haben letztes Jahr damit angefangen, haben geübt und ja wir kriegen es hin ist allerdings von der Größenordnung her eine andere Nummer.

01:21:45: beim Brauereifest hatte man zu guten Zeiten vierzigtausend Mann an zwei Tagen.

01:21:51: Dieses Jahr hatten wir so zweieinhalb Tausend bei der Brewery-Session, aber das ist was sehr Feines.

01:21:55: Und sehr feine Klientel, junge Klientele die alle waren und die Chessabi war da.

01:22:00: deswegen sind wir gleich drauf aufmerksam geworden weil wir haben Juni letzten Jahr ausgestrahlt und die war schon ganz ganz aufgeregt drüber.

01:22:06: und dass meine auch sensationelle Bilder die dann...

01:22:09: Die

01:22:09: haben auch.

01:22:10: die haben also das Kollektiv die machen das jetzt nicht zum Bruderwerb sondern deren Ziel ist schöne Momente in die Stadt zu bringen.

01:22:18: Und das passt genau zu uns.

01:22:19: Diese wunderbare

01:22:20: Landesraumstatt.

01:22:21: Da vorne sind noch die Fähnchen, das hängt noch.

01:22:25: Ich bin begeistert!

01:22:27: Artwork ist hier auch ein Thema und ich finde es immer wunderbar wenn ich dann hier zum Start gehe bei euch im Keller quasi.

01:22:36: Gibt's so ein kleines Bier?

01:22:37: Ja und das passt natürlich auch hier hervorhin.

01:22:40: also es ist auch toll Ist das auch von euch so ein bisschen was ihr wollt zu unterstützen, dass hier an der Straße etwas gemacht wurde und da wirklich tolle Vibes mit Künstlerinnen und Künstlern ist?

01:22:48: Also wir betrachten uns schon als aktiven Teil des Stuttgarters Südens.

01:22:52: Und dann wollen wir im Rahmen dessen, was man könne unseren Beitrag leisten.

01:22:57: Wir haben einige Dinge noch in Petto, die es hier dem nächsten Zeit auf den Brauereigelände geben wird.

01:23:05: Das wird wahrscheinlich im nächste Jahr so sein, Nicht nur die Brewery Session haben, sondern wir planen mehrere Veranstaltungen mit unterschiedlichem Publikum.

01:23:16: Also mir wollen jetzt nicht fünf Elektrofestivals hier haben, ... ... sondern unterschiedliche Sachen.

01:23:21: aber da müsst ihr euch ein bisschen überraschen lassen.

01:23:24: Da wird was kommen!

01:23:24: Dann

01:23:24: werfen wir die Social-Media.

01:23:26: Kanäle der Familienbrauerei ständig beobachten manchmal sich jetzt gemacht ich drück den Knopf.

01:23:33: Kesselke aus!

01:23:35: So chill.

01:23:38: Wir haben sieben Elf Bierdringer und Bierdrenger gefragt, was die unbedingt von Til Odenwald wissen.

01:23:44: Frau Gainz, kannst du tanzen?

01:23:45: Ja!

01:23:47: Kann ich!

01:23:48: Aus

01:23:48: der Reihe oder?

01:23:49: Nein... Ich war mit... Mit sechzehn war ich wirklich leidenschaftlicher Tänzer bis zum F-Kurs.

01:23:57: Halt ich viel

01:23:57: Spaß

01:23:59: da her.

01:24:00: Ganz klasse Sonntag nachmittags Tanztee.

01:24:03: Ich weiß

01:24:04: was lustig ist, wenn ich noch mal das machen würde.

01:24:07: Da kriegst du die erste Reihe, aber die wissen... Sie wollen tanzen?

01:24:12: Da ist auch voll komwurscht wie du aussehst.

01:24:14: Habt

01:24:15: ihr da ganz

01:24:15: viele Schritte drauf?

01:24:16: Tannsschule

01:24:17: Kehle in Pferdsheim weiß ich noch wie heute.

01:24:22: Wohin geht der nächste Urlaub?

01:24:24: Nach Spanien.

01:24:26: Aber nicht da wurde bei Oswald nur ein bisschen...

01:24:28: Nee, in den Gegend von Chirona!

01:24:30: Wunderbar.

01:24:31: Stimmt es, dass du als Kind mal den Spitz am Tilly Boy einzahnt hattest?

01:24:34: Ja das hatte ich.

01:24:37: Was ist das?

01:24:38: Das Tilly-Boy und ein Einzahn?

01:24:40: weil die Milchzähne waren alle weg und da vorne war einer und der war echt groß.

01:24:48: So krass!

01:24:48: Da

01:24:48: hast Du ja fast nicht verkleiden müssen.

01:24:50: Nein, das war schon erledigt.

01:24:53: Welches Buch liest Du gerade

01:24:55: von Martin Zutter?

01:25:00: Melodie könnte es sein.

01:25:01: Stimmt!

01:25:02: Ich war gerade bei Emily,

01:25:04: aber ich

01:25:06: bin fast fertig mit.

01:25:07: Ich mag die Sache von Martin Souter sehr.

01:25:10: Der hat eine wunderbare Art zu schreiben.

01:25:13: So lakonisch vielleicht, das mag ich wirklich sehr.

01:25:16: Stimmnis dass du seit fünfzehn Jahren rauchfrei bist?

01:25:19: Ja und stolz drauf.

01:25:21: Wie hast du's geschafft?

01:25:22: Aufgehört.

01:25:26: Vater wahrscheinlich von meinem besten Freund ist elendig an Lungekrebs verweckt.

01:25:31: Und das hat dann umdenken... Ja, ich wusste schon vorher dass es nix ist!

01:25:37: Aber das hat noch so den letzten Schubsobgeber denn du brauchst.

01:25:40: und dann bin ich abends auf dem Balkonsässer im Mai, habe eine Zigarette geraucht, hab die ausgemacht und gesagt, das war's jetzt.

01:25:48: Und dann nehmen wir rückfällig so bei irgendwie Partys.

01:25:51: Nein, aber ich war immer noch so ein zweimal im Jahr schweißgebadet auf und habe geträumt Ich hätte einige raucht.

01:25:56: Wahnsinn!

01:25:58: Das hatte ich großes Glück.

01:26:01: Jetzt kommt die Altherrenwitzfrage.

01:26:03: Wann

01:26:04: warst du das letzte Mal am Odenwald?

01:26:07: Das ist echt schon lang her, zehnlaut oder so.

01:26:11: Lass uns doch untersuchen

01:26:12: bei deinem Namen herkommen.

01:26:13: und

01:26:14: es gibt bei uns so ein bisschen Familie Konig aber die endet irgendwann in neun, siebzehnhundert irgendwas im Schwarzwald.

01:26:23: So die letzte Frage Wo kommt die wohl her?

01:26:26: Kannst du den Bamberger Bierwanderwegen fehlen?

01:26:29: Total.

01:26:30: Das ist mein Vorkumd aus Bamberg, das ist wirklich was für große Jungs.

01:26:34: Bambärch!

01:26:35: Zwölf Kilometer zwölf Brauereien.

01:26:37: Ach

01:26:37: was?!

01:26:38: Ja...

01:26:39: Ist großer Sport und macht also macht wirklich Laune.

01:26:43: Da müssen wir zweimal auf jeden Fall einen Männerfilm-Armen machen, The World's End.

01:26:47: Den hast du nächtend.

01:26:48: Ich habe es

01:26:48: nicht geschafft.

01:26:50: Mussst du mal gucken?

01:26:52: Der hat auch ein Plot bis der extrem ist aber ein Humor, ein englischer Wahnsinn.

01:26:59: So Tilden, pass auf!

01:27:00: Wir haben die hier... Du bist ein Kesselkind.

01:27:02: mit Grüßen aus Schokolad.

01:27:03: Können die Holger Siegle mal fragen, ob nicht?

01:27:05: Die ziehst du auch mal solche Ausweise und Mitgliedsausweise irgendwie machen.

01:27:09: Jetzt greif mal rein!

01:27:10: Es ist wieder ein schönes Gefühl.

01:27:11: wir haben neue...

01:27:17: Das ist doch was

01:27:19: nett das Lüschkugelschreiber.

01:27:21: Den kannst du beim Christopher Street Day ganz stehen wirklich gleich mal eins setzen.

01:27:24: Ja

01:27:24: das finde ich super.

01:27:26: Ich würde sagen Wir legen euch alle hier entweder Das nächste Brauerei-Event ans Herz geht in die Kaliberstraße, in den Stehausstand, messen nach wie viel Quadratmeter.

01:27:36: Oder macht hier mal eine Führung?

01:27:37: Wie kann man ne Führungen bei euch machen und da muss

01:27:38: man... Die kann man

01:27:40: mal ins Buchen

01:27:40: auf der Homepage

01:27:42: oder bei dir beim Beruf beilaufen.

01:27:44: Nein, bei mir nicht!

01:27:45: Aber auf der homepage kann man die buchen und die ist wirklich kurzweilig und informativ, das kann ich echt empfehlen.

01:27:50: Lieberin Ziedel bei mir sind... Doch eine Frage hab' ich noch.

01:27:58: Wir haben in Vietnam einen Importeur und der ist Fan.

01:28:05: Der steht total auf unsere Biere, da gibt es inzwischen auch persönliche Verbindung zwischen dem Importeuren, Herrn Dinglacker... Und der ist absoluter Fan.

01:28:14: Das heißt,

01:28:14: in Saigon kann ich jetzt künftig auch mal ein

01:28:16: Dinglader trinken?

01:28:17: Mit Glück hast du den Scheiß hier

01:28:18: an.

01:28:19: Also wenn wir uns auf die Suche beim nächsten Asien-Urlaub... Wir sind raus.

01:28:22: vielen Dank!

01:28:23: Es war ein sehr großer Spaß und ich würde es angestoßen machen oder?

01:28:28: Gebe ich ganz zurück?

01:28:28: Ja, machen wir!

01:28:35: Das wars auch schon wieder mit Schlauble aus dem Kessel.

01:28:39: Vielen Dank das dir zugehörigst.

01:28:42: Wenn ihr die Folge des Fallen habt Dann abonnierst du auf das Beste-Fronten-Podcast und läufst gerne eine Bewertung da.

01:28:50: Wir freuen uns sehr darüber!

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