Angela Neis und Roland Mahr | Immer was los im RENITENZTHEATER
Shownotes
Das RENITENZTHEATER ist so etwas wie das Wohnzimmer des schwäbischen Humors – nur mit roten Sesseln und deutlich besseren Pointen. Gegründet 1961, also in einer Zeit, als Kabarett noch rebellisch, Zigarettenrauch Pflicht und Ironie eine Überlebensstrategie war, hat sich das Haus schnell einen legendären Ruf erarbeitet.
Bis 2010 residierte man in der Eberhardstraße, verabschiedete sich dort im September feierlich und eröffnete kurz darauf in der Büchsenstraße im Stuttgarter Hospitalviertel. Schwäbische Effizienz in Reinform.
Auf der Bühne standen hier Größen wie Mathias Richling, Emil Steinberger und Zara Leander. Quasi PROMINENZ IM RENITENZ. Dazu kommen Festivals, Wettbewerbe und der legendäre Stuttgarter Besen. In Fachkreisen spricht man in diesem Kontext vom „Klassentreffen der scharfzüngigen Intelligenz“. Kurz gesagt: Wer hier lacht, denkt meistens mit.
Die roten Sessel sind jedenfalls bequem genug, um sich auch längere politische Wahrheiten anzuhören, und wer vor oder nach der Vorstellung Hunger bekommt, stolpert quasi direkt ins italienische Restaurant La Commedia.
In RENIS RUBRIK geht es diesmal um den HOSPITALHOF.
Learning der Folge: VfB-Ehrenpräsident Erwin Staudt war im Oktober 2010 der erste Stuhlpate nach den Umzug des Theaters an den neuen Standort.
Carmen
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